Philosphie...Logik... Wissen... wer weiss

))
Die Sättigung der Aktivkohle mit Anteilen von Bezindämpfen und Luft ist vermutlich nicht berechenbar. Das hängt von der Füllmenge des Tanks ab, dem verschiedenem Ausdehnungsverhalten von Luft und Bezin, den Aussentemperaturen, der Fahrstrecke und Länge, von der Dichtigkeit des Tankverschlusses und eines evtl. öffnen nebst und während dem Tanken (!) und... zumindest weiss das Niva Steuergerät nicht wann getankt wurde oder der Deckel geöffnet, etc pp.
Das einzigst für mich logisch erscheinende ist:
Über LMM.
Unabhängig der tatsächlichen Sättigung der Gase aus dem Behälter - ist der einzigst planbare Faktor der Gas-Durchfluss am Ventil.
Wenn das Ventil getaktet wird, muss sich die erwartete "Durchflussmenge" am LMM um einen plausiblen Wertebereich ändern. Und zwar unabhängig davon, wie hoch der Benzindampfanteil in den Gasen aus dem Aktivkohlebehälter ist.
Das aus den Lambdawerten zu ermitteln halte ich für unrealistisch, aufgrund o.g. Faktoren die zu unterschädlichen Sättigungen führen können, die m.E. nicht zu errechnen sind
Wenn die Einspeisung des Ventil zwischen Drosselklappe (+Leerlaufsteller), aber nach dem LMM erfolgt ist das erstmal so für mich das einzigst sinnige.
Ich weiss grad nicht wo die Einspeisung erfolgt; sollte sie hinter der Drosseklappe und dem Leerlausteller sein, also von dort Richtung Motor, würde die Taktung den Leerlauf erheblich beeinflussen.
Das würde zur Änderungsanforderung des Leerlaufstellers führen weil sich die Drehzahl irgendwie massiv ändert. Jedoch könnte das auch durch andere Dinge passieren.
In dem Fall könnte es sein dass das Steuergerät eine Anhebung der Leerlaufdrehzahl erwartet um gegenzusteuern - was vlt. ausbleibt.
Ein Ausbleiben wäre ebenfalls ein Indiz das über das Ventil keine Luft/Gemisch vom Behälter kommt.
Jedoch....
Aus meinem Verstand her, würde ich davon ausgehen das die Einspeisung zwischen LMM und Drosselklappe mit Leerlaufsteller am sinnigsten wäre.
In dem Falle kämen als Referenz nur die LMM Werte in Frage.
Aber um es kurz zu machen... wenn eine "Durchflussrate" bemängelt wird, ist es entweder zuviel oder zuwenig Gas/Luft.
Könnte heissen, Ventil defekt, oder Schlauch zwischen Ventil und Behälter defekt (wäre zuviel Durchfluss), oder bei Verstopfung des Behälter oder des Ventils, zu wenig Durchflusses.
Oder... wer weiss... vielleicht gelangt aufgrund einer Leckage im Unterdruckbereich vor dem Ventil zum Ansaugtrakt, oder durch stetig offen hängendes Ventil generell Luft dadurch was das Steuergerät als "Toleranz" im LMM aktzeptiert hatte... >> Dadurch ebenfalls eine zu erwartende Differenz beim LMM Wert bei antakten des Ventil eben nicht eintritt.
Das nächste... nebst Verstopfung am Ventil oder davor/danach....:
Das Ventil ist elektrisch defekt, oder die elektr. Zuleitung.
Mir wäre nicht bekannt, dass das Steuergerät den Stromfluss zum/am Ventil (nach)misst.
Wenn es mechanisch festklemmt, käme es einer Verstopfung gleich.
Das Steuergerät weiss ja auch nicht, ob es wirklich aufgeht nur weil es Spannung hinschickt.
Viele Anregungen !
Skurile Fehlermeldung !
"Dinge, die die Welt nicht braucht"
Schöne Grüße,
Dirk2111