Hier geht es zum zweiten Teil: http://nivatechnik.de/viewtopic.php?f=49&t=11857
Hier geht es zum dritten Teil: http://nivatechnik.de/viewtopic.php?f=49&t=11869
Gegen 3 war ich im Bett und am nächsten Tag war erst mal Innendienst angesagt.
Doch einen Tag später brach ich auf um endlich die Karpaten zu erobern.
Auf dem Weg kam ich durch den Stadtkern von Cluj


Typisch östliche Plattenbauten.



Nein, dass sind keine armen Frauen, die ihre Seele verkaufen. Die verkaufen Pilze. Riesige Steinpilze in der Hand springen sie fast auf die Straße.


Verdammt… mir fällt noch so viel ein, dass ich gar nicht fotografiert habe. Aber das ist ja immer so.
Etwas makaber… Friedhof direkt an der Straße. Verkehrserziehung mal anders. Und wir stellen Schilder auf.

Jetzt sieht man in der Ferne schon Teile der Karpatenausläufer.

Endlich mal ein intakter Bauernhof

Hier in der Region vor den Karpaten dominieren Schnitzereien die Gebäude und Zäune.



Dann endlich ging es in die Berge, aber gleich mal ne Baustelle.



Wahnsinns Berge… Leider fand ich keine Stelle um abzubiegen und ich musste auch weiter.









Hier auf der anderen Seite der Karpaten wird viel Wein und Hopfen angebaut. Die wissen was gut ist.


Natürlich machte ich mich auch hier endlich angekommen gleich auf den Weg die kleinen Nebenstraßen zu erkunden. Hier kommen zu den reichen Holzverzierungen noch Arbeiten mit Silberblech.

Sehr gläubig, egal wie arm…

Aber auch hier wieder leere Häuser…


Aber auch schöne alte Bausubstanz.




Ich bin kein Fachmann, aber ich denke, dass sind russische Einflüsse.

Die Straße wird immer schmaler. Die hier war ca. 1,3 Niva’s breit. Hatte aber ne Mittellinie.



Dieses Haus z.B. hat dreimal eine neue Hausnummer erhalten.

Die Sonne geht unter, aber ich hab mein Ziel ja schon fast erreicht.

Einfach wunderschön.

Glauben


Wasser.


Und dann hab ich mein Ziel erreicht…
Albele ein Dorf scheinbar am Ende der Welt.


Hier sagen sich Fuchs und Igel gute Nacht, aber schön isses.



Feierabend und Schläferchen…

Am nächsten Morgen ging es wieder zurück ins Basislager, denn das Ende des Urlaubs rückte schon wieder mit Meilenstiefeln heran. Also noch mal schön geduscht, gegessen und Sachen gepackt und dann ging es nach Wien zurück.

Es gab noch einen kleinen Streifen Speck für mich:

Eine hausgemachte Bio-Marmelade

Die Heimreise verging wie im Fluge, weil ich in Gedanken den Erlebnissen nachhing und träumte…
Letzte Impressionen:




Und dann an der Grenze dann noch dieser Optimist. Wir standen wohlgemerkt an der ungarischen Grenze im Stau…

Ein paar Stunden später war ich durch Ungarn durch und wieder in Wien. Losgelassen hat mich dieses Land noch immer nicht. Die Tour mit dem Niva zu machen, war eine sehr weise Entscheidung und hat das Ganze richtig speziell gemacht, denn gerade auch die Offroad Touren waren traumhaft schön.
Der Niva ist geschnurrt wie ein Bienchen. Den abgesprungenen Deckel der Waschanlage habe ich im Reserverad wiedergefunden. Einmal ließ sich die BF Tür nicht öffnen, da habe ich den Innenverriegelungsknopf eine Umdrehung gelöst, dann ging es wieder. Der abschließbare Tankdeckel hat sich verabschiedet, weil sich der Kunststoffbolzen, der beide Teile innen zusammenhält, aufgelöst hat. Ich hatte den originalen aber dabei. Das war alles. Ich bin sehr zufrieden mit dem Kleinen Niva und freue mich schon auf das nächste Abendteuer.
Gruß Jörg
