ich möchte über meine Anbauerfahrungen mit meiner CB-Funkantenne berichten, die ich unbedingt auf der Heckklappe montiert haben wollte.
Wochenlang habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, wie ich die Antenne auf die schräge Heckklappe montiert bekomme, ohne einen DV-Einbaufuß benutzen zu müssen.
Hintergrund ist, dass sich der DV-Fuß je nach Belastung innerhalb seines Kunststoffgehäuses verdrehen kann, sollte der Einbauwinkel nicht waagerecht sein. Die Antenne würde hier also bei einer etwaigen Überbelastung zur linken/rechten Fahrzeugseite wegkippen.
Ich benötigte also einen Antennenfuß, der sich auf einer Schräge montieren lässt und der sich nicht verdreht. Ebenfalls ist noch der Einbauwinkel zu beachten.
Fündig geworden bin ich nun bei einem bekannten CB/AFU-Händler in Hamburg, der in seinem Sortiment verstellbare Einbaufüße für Volvo/Scania LKW führt.
Der Einbaufuß nennt sich „Base 128 Allgon“ und er hat eine M6-Antennenfußaufnahme. Die Funkantenne wird also wie eine normale Radioantenne auf das M6-Gewinde aufgeschraubt. Als Antenne habe ich dann den „Albrecht Racer 90“ Strahler mit M6-Aufnahme gewählt.
Nach einigen Abwägungen und kleineren Messungen war das notwendige Bohrloch für den Antennenfuß dann auch schnell gefunden, weil es durch Lada unfreiwillig vormontiert wurde.
Ich wollte es erst gar nicht glauben, dass es so simpel ist, aber die Bohrung des Heckwischermotors passt hierfür OHNE etwaige Nacharbeiten perfekt
Die Montage des Einbaufußes ist dann auch schnell erledigt. Es wird eine kleine Gußkralle von oben in das Bohrloch gesteckt und dann wird das Oberteil von oben arretiert und mit einer M5-Schraube festgezogen. Vorab sollte man jedoch dass Antennenkabel in den Einbaufuß einschrauben, weil es nach der Monatage des Fußes nur sehr schlecht montiert werden kann.
Für das Kabel ist ein spezieller Crimpstecker notwendig, damit es am Fuß angebracht werden kann. In meinem Fall habe ich diesen bei der Bestellung direkt an das Antennenkabel ohne Aufpreis anbringen lassen.
Das A und O für eine Funkantenne ist eine ordentliche Masseverbindung. Die serienmäßige M5-Schraube habe ich daher durch eine etwas längere ersetzt. Am überschüssigen Gewinde habe ich dann die vorhandenen (aber nun nicht mehr benötigten) Massekabel des Wischermotors befestigt.
Das Ausrichten des Einbaufußes/des Kugelkopfes ist einfach, wenn die M5-Schraube erstmals nur handfest angezogen wird. Das ganze Konstrukt wird dann mit aufgesetzter Antenne solange verdreht und gerichtet, bis es passt.
Hiernach wird das Oberteil des Einbaufußes wieder abgenommen und die M5-Schraube festgezogen.
Nach erfolgtem Einbau habe ich dann auch gleich die Stehwelle eingestellt. Dieses geschieht bei diesem Antennenstrahler über das verdrehen zweier Rändelschrauben auf der Antennenspule. Hier habe ich dann auch auf anhieb das ideale Stehwellenverhältnis von 1:1 erwischt, ein Zeigerausschlag war nicht mehr erkennbar.
Folgendes Material habe ich verbaut:
1 x Albrecht Racer 90 Strahler M6 (Länge 90cm) = 36,50€
1 x Base 128 Allgon Einbaufuss = 14,90€
1 x Koaxkabel RG58 - MIL C 17 = 0,69€ / Meter = 4,14€ für 6 Meter (habe großzügig gemessen)
1 x Crimpstecker Base128 = 3,10€
Als Funkgerät nutze ich das Modell "Albrecht AE 6891" mit abnehmbarem Bedienteil. Das Steuergerät liegt im Moment noch lose hinter der Handbremse auf dem Kardantunnel. Das Bedienteil selbst habe ich auf der Mittelkonsole neben den Fahrhebeln befestigt. Die Verkabelung hierfür werde ich demnächst noch optimieren.
Die Durchfahrhöhe liegt mit dieser Antenne bei knapp 2,20m. Um die Durchfahrhöhe zu verringern, könnte man auch die Antennen „Sirio T3 27 M6 (Länge 58cm)“ oder „Albrecht Racer 60 M6 (Länge 72cm)“ nutzen.
Anbei ein paar Fotos zum besseren Verständnis.

, der müsste bestandteil der ABE sein.