Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Federn, Achsaufhängung, Radlager, Höherlegungen, ..

Moderator: christian@nivatechnik.de

Benutzeravatar
Tim64
Beiträge: 586
Registriert: 7. Juli 2011, 19:01

Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von Tim64 »

Hallo,

ich hab mir heute diese 1600er Achse zum Entrosten vorgenommen. Ich will eine Protrack-Sperre einbauen und sie (zusammen mit dem vorderen Diff und den passenden vorderen Antriebswellengelenken) in unseren 1700er MPI einbauen. Die 4,1er-Übersetzung ist ein weiterer Pluspunkt.
Bild

Also hab ich die Anbauteile und die Steckachsen abgebaut und die Achse mit Drahtbürsten für Flex und Bohrmaschine grob entrostet (dachte durch Forumslektüre, dass das mit den Steckachsen schwierig wird, sie ließen sich aber mit leichten Schlägen von hinten auf die Nabe leicht raus nehmen):
Bild

Jetzt kommt das Problem: die Federteller waren ziemlich verrostet und sind auch schon dünner geworden durch den Rost. Einer hat sogar ein Rostloch:
Bild
Bild

Was mach ich da?
1. Einfach so lassen und vor dem Einbau fetten
2. Einen Blechstreifen zur Verstärkung einlegen und anschweißen
3. Neue Federteller kaufen und anschweißen (Wo kann man welche kaufen? Finde im Internet nur welche für vorne.)
4. Die schwachen Stellen aufschweißen und nachher bisschen abschleifen und glätten
5. Was ganz anderes Innovatives?

Abschließend wollte ich das Ding mit Brantho Korrux in einen schwarzen Mantel des Vergessens hüllen. Ist das das richtige und beste Mittel für den Zweck?

Danke und viele Grüße,

Tim
Der Teufel fährt Lada.

Lada Niva 1600, EZ 02/1991, ca. 31.000 km, AHK Safari / Zebra - Dekor
Lada Niva 1.7 MPI, Bj. 2005, ca. 24.000 km, AHK
BL_82
Beiträge: 268
Registriert: 19. April 2010, 08:52

Re: Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von BL_82 »

Richtig machen:
1. Alles Sandstrahlen oder besser Glasperlenstrahlen
2. Federteller auf jeden Fall neu (im Zweifelsfall nachbauen, wenn's das Teil nicht gibt oder ein gutes aus einem Schlachter)
3. POR15 oder POR15-Chassislack, zwar aufwendiger aber deutlich besser als Brantho-Lacke (siehe Korrosionsschutzdepot)
Peter
MP - 2009
Benutzeravatar
Tim64
Beiträge: 586
Registriert: 7. Juli 2011, 19:01

Re: Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von Tim64 »

Hallo,

danke für den Tipp mit dem POR-15, das mach ich!

Sandstrahlen möcht ich nicht. ich hab zwar so eine Hobby-Pistole für den Kompressor aber das immer immer eine Sauerei und ich will nicht, dass Sand irgendwo in die Achse gelangt. Sooo perfekt muss es nicht unbedingt sein. Ich arbeite noch etwas mit einer kleinen Drahtbürste für die Bohrmaschine in den Ecken nach und dann is gut. Nachdem Streichem kommt ja auch Fett drauf und dann geht das.

Die Federteller würde ich aber gern ersetzen. Wenn mir da jemand eine Quelle nennen oder ein Gebrauchtteil verkaufen kann, wär das super. Nachgebaut krieg ich die nicht, könnte höchstens die alten flicken.

Viele Grüße,

Tim
Der Teufel fährt Lada.

Lada Niva 1600, EZ 02/1991, ca. 31.000 km, AHK Safari / Zebra - Dekor
Lada Niva 1.7 MPI, Bj. 2005, ca. 24.000 km, AHK
Benutzeravatar
Timo
Beiträge: 2911
Registriert: 15. Juni 2008, 09:58

Re: Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von Timo »

HuHu,

es führen ja viele Wege nach Rom.
Vielleicht möchtest Du noch hören, welchen Weg ich gehen würde ?
Aufgrund meiner mangelnden (= nicht vorhandenen) Erfahrung mit der Rostverhütungsfestigkeit von PO15-Lacken würde
ich jetzt mit Owatrol einpinseln und hernach mit BranthoKorrux Nitrofest drübergehen.
Das Fett nach dem Lackieren ist ja ganz nett, aber wenn der Rost unter dem Lack nicht 100%ig tot ist, dann platzt Dir die Sache halt wieder auf.
Sollte POR15 aber diese Art von Rost im Zaum halten, ist das natürlich kein Problem.

Grüßle

timo
Lada 212140 (Niva) Bj. 08 -> MPI, AHK 1.9t, Prins VSI LPG, via Lada Deutschland Dacia Dokker Bj. `19
"Steh auf und geh auf die Straße [...] die hinabführt und öde ist, [...] geh hin, und halte Dich zu diesem Wagen !"
Apostelgeschichte 8, 26b+29
Benutzeravatar
Mudman
Beiträge: 727
Registriert: 23. Oktober 2009, 10:26

Re: Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von Mudman »

Ich weiß nicht, ob's was bringt, aber ruf doch mal bei Parts und den üblichen Verdächtigen an, ob die die Federteller bekommen würden.
Oder frag Gabor. Schreib ihm mal. Vielleicht kommt er an welche. ( gmelegh@gmail.com ) Er hat mir auch schon mal was besorgt.
Lief alles echt problemlos!
Grüße...Christoph
NIVA TAIGA Plus 2017 - Euro 6
Seilwindenstoßstange, 2 To AHK, BF Goodrich 215/75 15 DOTZ
- - - - - -
Niva Bj. 7/2002 Euro 3
baltic-blue
Benutzeravatar
Tim64
Beiträge: 586
Registriert: 7. Juli 2011, 19:01

Re: Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von Tim64 »

Hallo,

vielen Dank, ich bin immer für weitere Lösungswege offen, wenn jemand noch Ideen hat.

Ich hab weder mit Brantho, noch mit POR15, noch mit Owatrol Erfahrung. Ich les mir mal die Beschreibungen von den drei Sachen im Netz durch und guck mal, was sich am besten anhört. Ich hätte auch noch Fertan zur Vorbehandlung da. Ist aber bisschen umständlich , weil man es mit Wasser ablöschen muss. Da find ich die anderen Ansätze sympatischer.

Mit den Federtellern frag ich mal bei den Händlern an.
Wenn sich gar keine Möglichkeit ergibt, könnte ich auch die Achse in dem 1700er drin lassen und nur das Differential und evtl die Steckachsenvon der alten nehmen. Ich hatte mir das halt nur so vorgenommen, dass ich die alte Achse aufbereite und dann komplett tausche und gleichzeitig noch eine Höherlegung einbaue. Dann hätte ich mir die andere vollständig auf Ersatz zur Seite gelegt.
Das mach ich dann mal davon abhängig, ob ich das Federtellerproblem lösen kann.

Viele Grüße,

Tim
Der Teufel fährt Lada.

Lada Niva 1600, EZ 02/1991, ca. 31.000 km, AHK Safari / Zebra - Dekor
Lada Niva 1.7 MPI, Bj. 2005, ca. 24.000 km, AHK
BL_82
Beiträge: 268
Registriert: 19. April 2010, 08:52

Re: Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von BL_82 »

Tim64 hat geschrieben:danke für den Tipp mit dem POR-15, das mach ich!
Timo hat geschrieben:Aufgrund meiner mangelnden (= nicht vorhandenen) Erfahrung mit der Rostverhütungsfestigkeit von PO15-Lacken würde
ich jetzt mit Owatrol einpinseln und hernach mit BranthoKorrux Nitrofest drübergehen.
Das Fett nach dem Lackieren ist ja ganz nett, aber wenn der Rost unter dem Lack nicht 100%ig tot ist, dann platzt Dir die Sache halt wieder auf.
Sollte POR15 aber diese Art von Rost im Zaum halten, ist das natürlich kein Problem.
POR15 setzt eine rostfreie Oberfläche voraus. Die erreicht man ganz easy mit einer Vorbehandlung mit DEOX (Gel oder Pulver zum Anrühren). Danach die Teile mit MarineClean reinigen, dann kommt POR15 drauf. Keinesfalls Fertan verwenden. Das DEOX Gel wird aufgepinselt und die Teile mit Klarsichtfolie o.ä. ummantelt, damit das Gel nicht austrocknet. Nach 24 Stunden sind die Teile 100% rostfrei und fertig zur Weiterbehandlung. Ist dann POR15 drauf, hat Rost keine Chance mehr, das Zeug ist gegen Steinschlag unglaublich resistent. Einfach mal die Wirkungsweise beider Mittel (POR15 und DEOX) beim Korro.-Depot nachlesen.
Brantho hat nicht die Steinschlagfestigkeit von POR15, ist aber halt einfacher in der Anwendung.
Peter
MP - 2009
Benutzeravatar
saja
Beiträge: 231
Registriert: 22. Januar 2010, 18:28

Re: Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von saja »

Timo hat geschrieben:würde ich jetzt mit Owatrol einpinseln und hernach mit BranthoKorrux Nitrofest drübergehen
Von Owatrol kann ich nur abraten. Das Zeug taugt nur dazu, dich in ein bis zwei Jahren alles nochmal machen zu lassen. Ich hab das am Unterboden vom Käfer verwendet, nachdem ich die Beschreibung im Korrosionsschutzdepot gelesen hatte. Drahtbürste -> Fertan -> Owatrol (-> Korrux ?) -> MS, alles genau nach den Verarbeitungshinweisen. Ergebnis: Diesen Sommer alle damaligen Roststellen mit der Spachtel wieder abgekratzt, da das Owatrol nicht hält, was es verspricht. Jetzt ist das Fett direkt auf dem Blech und gut. Am Schweller hab ich Owatrol weggelassen und nur Korrux und Fett drauf, da ist noch alles in Ordnung. Allerdings würde ich an dieser Stelle inzwischen auch nur noch MS nehmen, um Arbeit zu sparen...

Das einzige Mal, dass ich bisher von den Empfehlungen des KSD enttäuscht worden bin.

Meine Vorgehensweise: Strahlen (oder falls nicht möglich Fertan) und dann Korrux direkt, wenn Lack drüber soll. Am Unterboden kommt MS mittlerweile direkt aufs Blech, dann gibt es keine Lackschicht, die sich ablösen kann und das MS vom Rost trennt.
30 Jahre Niva Only, EZ 17.4.2007
VW Käfer 1300, ab Werk mit 1200er Motor, 34 PS, EZ 17.4.1968
BL_82
Beiträge: 268
Registriert: 19. April 2010, 08:52

Re: Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von BL_82 »

@saja: Bei Owatrol muss ich Dir voll zustimmen, für angerostete Hohlräume 1:1 mit FluidFilm eine tolle Sache, für alles andere gibt es viel viel bessere Mittel.

@Tim: Kleiner Tipp zu Deiner Entrostung:
Zitat: "Drahtbürsten auf dem Winkelschleifer erzeugen durch ihre hohe Geschwindigkleit auch Wärme/Hitze auf dem Blech. Bürstet man Rost mit nicht genügend Nachdruck ab, schmilzt dieser zu einer silbrig-schwarzen Oberfläche zusammen. Diese Bereiche wirken auf den ersten Blick rostfrei sind es aber nicht. Die zusammengeschmolzene Oberfläche ist extrem dicht und läst Roststopper nicht eindringen, diese sind dann also wirkungslos."
Quelle: KSD
Peter
MP - 2009
Benutzeravatar
Tim64
Beiträge: 586
Registriert: 7. Juli 2011, 19:01

Re: Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von Tim64 »

Und ich dachte immer, die Haupt-Schwierigkeit an dieser Sache wäre der Einbau der Sperre... o--.

Ihr habt sicher recht, dass die Drahtbürste nicht die beste Entrostungsmethode ist, aber ich glaube, diese alte Achse muss sich damit begnügen. Wie gesagt, ich will keinen Sand ins Innere bekommen und scheue den Aufwand.
Owatrol werde ich dann nicht nehmen, weil es auch negative Erfahrungen gibt. Ich streiche die Achse dann, nachdem ich sie noch etwas gebürstet habe, entweder mit POR15-Rostverhütungslack oder mit Brantho 3-1. Wenn später im Betrieb Lack ablatzt, kommt Fett drauf. Dass die Achse selbst durchrostet, besteht ja eigentlich keine Gefahr.

Cars und Parts kann keine Federteller liefern, sondern nur den gesamten Achskörper, wie hier von Mikomara.

Das ist mit zu teuer, da ich ja notfalls die 1700er Achse weiterverwenden kann. Deshalb hab ich mal Gabor angeschrieben, vielleicht kann er was machen.

Viele Grüße,

Tim
Der Teufel fährt Lada.

Lada Niva 1600, EZ 02/1991, ca. 31.000 km, AHK Safari / Zebra - Dekor
Lada Niva 1.7 MPI, Bj. 2005, ca. 24.000 km, AHK
Benutzeravatar
wLADAmir
Beiträge: 13642
Registriert: 26. Juli 2011, 22:51

Re: Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von wLADAmir »

@ Rolf: raffiniert ---
@ Tim: Die ist bestimmt schief. Spar Dir die ganze Mühe und schick die Achse dem Rolf k..
Niva M[/url], ABS, Bj 2013: Schönheit aus Lettland, wurde sachte eingefahren. Mein Lebensabschnittsgefährt.
Niva M, Bj 2011: Pananiva, das Arbeits- und Geländetier, heldenhaft am 07.12.2013 im Nahkampf mit einen Panamera gefallen, nun dem Erwin vermacht.
Niva Kosak, Bj 1992: Jakov, unverbastelter 1600er mit Löchern in Dach, Arschbacken und Auspuff aber 2 neuen Schwellern
Niva L Bj 1990: Der Blaue Blitz, mit Voltyre laut wie die Sau, "brakes like a duck on a frozen lake"
Niva Bj 1989: машина, ein rostiger 1600er, in Unkenntnis seiner Schäden gekauft und nun seziert
Niva Bj 1985: Heinrich der VI., auf mürben Voltyre DOT 33.85 auf dem Weg zum "H"-Kennzeichen
Not for science, just for fun: Klick
Benutzeravatar
Tim64
Beiträge: 586
Registriert: 7. Juli 2011, 19:01

Re: Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von Tim64 »

t-34 hat geschrieben:hallo Tim,
haste die achse mal vermessen?wenn sie nicht ganz gerade ist haste die arbeit umsonst gemacht.
gruss rolf
Hallo Rolf,

vermessen hab ich sie nicht, aber weil sie aus einem Auto stammt, was immer nur bei uns in der Familie war, weiß ich, dass die Achse z.B. keinen Unfall hatte.
Wir haben zwar öfters diesen schon mal geposteten Quatsch damit gemacht und das Auto wurde viel zum Holz holen eingesetzt, sind aber immer recht langsam und schonend gefahren.

Das Auto ist eigentlich bis zum Schluss vernünftig mit der Achse gefahren und deshalb denk ich, es sollte kein Problem sein. Und wenn sie erst mal höher gelegt ist ohne den Panhardstab zu ändern, läuft die Karre ja ohnehin zweispurig.

Viele Grüße,

Tim
Der Teufel fährt Lada.

Lada Niva 1600, EZ 02/1991, ca. 31.000 km, AHK Safari / Zebra - Dekor
Lada Niva 1.7 MPI, Bj. 2005, ca. 24.000 km, AHK
Benutzeravatar
Tim64
Beiträge: 586
Registriert: 7. Juli 2011, 19:01

Re: Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von Tim64 »

Hallo,

Gabor kann auch keine neuen Federteller einzeln liefern - nur gebrauchte abgeschnittene Achsstummel oder einen leeren gebrauchten Achskörper. Das ist mir zu unsicher bezüglich dem Zustand der Teile. Die sind ja sicher auch rostig und wenn ich sie entroste sind sie so wie meine...

@Rolf: danke für das Angebot, komme ggf. darauf zurück.

Ist eigentlich der Durchmesser der vorderen Federn beim Niva gleich wie der der hinteren? Dann könnte ich mir doch aus diesem Ding einen hinteren Federteller ausschneiden. Geht das?

Für den Fall, dass alles nicht klappt: Passt das 1600er-Diff zusammen mit den 22-Zahn-Steckachsen problemlos in den 2005er MPI-Achskörper?

Viele Grüße,

Tim
Der Teufel fährt Lada.

Lada Niva 1600, EZ 02/1991, ca. 31.000 km, AHK Safari / Zebra - Dekor
Lada Niva 1.7 MPI, Bj. 2005, ca. 24.000 km, AHK
Benutzeravatar
Tim64
Beiträge: 586
Registriert: 7. Juli 2011, 19:01

Re: Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von Tim64 »

Hm, schade, dass die Vorderen nicht passen. Hast du denn alte Federteller in gutem Zustand übrig und könntest du die nach Deutschland verschicken?
Wieviel würde das inklusive Versand kosten? Kannst ja per PN schreiben, wenn du willst.

Viele Grüße,

Tim
Der Teufel fährt Lada.

Lada Niva 1600, EZ 02/1991, ca. 31.000 km, AHK Safari / Zebra - Dekor
Lada Niva 1.7 MPI, Bj. 2005, ca. 24.000 km, AHK
Benutzeravatar
Tim64
Beiträge: 586
Registriert: 7. Juli 2011, 19:01

Re: Instandsetzung Hinterachse und Einbau Sperre

Beitrag von Tim64 »

Hallo,

es gibt seit langem mal was Neues von der Achse. Wir haben die Federteller eingeschweißt, die Rolf (t-34) mir netterweise zur Verfügung gestellt hat und Jakob (powdersnow) teile-taxiert hat.

Das Abschneiden der alten Federteller war kein Problem. Die Achse ohne Federteller mit dem von unten grob entrosteten Ersatzteil:
Bild

Wir haben sowohl ein Elektrodenschweißgerät (benutzt mein Vater) als auch ein Schutzgasschweißgerät (benutze ich). Beides wäre möglich gewesen. Ich hab mich für das Elektrodenschweißgerät entschieden, weil mein Vater mehr Übung hat im Schweißen.

Anprobe des ersten Federtellers:
Bild
Bild
Bild

Auf der Innenseite (zum Diff hin) hat das Schweißen recht gut funktioniert. Es ist sogar gelungen, einen kleinen Sockel zu formen, auf dem der Teller aufliegt:
Bild
Bild

Bild

An der Außenseite (zum Rad hin) wurde die Naht viel zu oft überschweißt (beim Versuch, es optisch schöner zu machen) und nicht so schön gleichmäßig. Halten tut es aber allemal:
Bild

Jetzt der zweite Federteller. Anprobe:
Bild
Bild

Auch hier ist die Schweißnaht zum Diff hin gut gelungen, sodass die den Teller auch seitlich etwas stützt:
Bild
Bild
Bild

Die äußere Naht ist beim zweiten Teller auch etwas besser geworden:
Bild

Schließlich hat die Achse wieder zwei Federaufnahmen:
Bild

Der nächste Schritt ist jetzt das Entrosten von oben und dann streichen.

Viele Grüße,

Tim
Der Teufel fährt Lada.

Lada Niva 1600, EZ 02/1991, ca. 31.000 km, AHK Safari / Zebra - Dekor
Lada Niva 1.7 MPI, Bj. 2005, ca. 24.000 km, AHK
Antworten