Teil 1
Unsere Anfahrt erstreckte sich über 3 Tages-Etappen, fast ausschließlich über untergeordnete Departemental-Straßen (also solche, die nach der Nummer noch einen möglichst hohen Buchstaben haben, z.B. D64g). Ein Großteil dieser "Straßen" hat durchaus Pistencharakter, da nicht immer durchgängig asphaltiert ist. Die Beschilderung ist, falls vorhanden, sehr zweifelhaft. Es kommt auch vor, dass man in einem kleinen Dorf zwischen den Häusern in eine Art Hofeinfahrt abbiegen muß, um dann über die nächste Piste weiter zu kommen.
Wir erreichten am Abend unsere erste Zwischenstation in dem winzigen Nest St. Père, etwa 50 km südlich von Auxerre. Es regnete in Strömen, und so konnten wir uns doch darüber freuen, daß unser Dachzelt in 2 Minuten hochgekurbelt und nach weiteren 5 Minuten das absolut wasserdichte Vorzelt eingehängt und gesichert war.
Am nächsten Morgen hatten wir Glück und konnten eine ca. 10-minütige Regenpause nutzen, dann ging's weiter. Je weiter wir nach Süden voran kamen, desto besser wurde das Wetter.
Wir fuhren quer durch die Auvergne, eine wirklich wunderschöne Region, und erreichten abends bei bestem Wetter und höchst angenehmer Temperatur unser zweites Etappenziel Spontour an der Barrage de l'Aigle im Süden der Cantal.

Nach einem herrlichen Abend am Ufer des Dordogne und einer erholsamen Nacht im Dachzelt ging es am nächsten Tag über viele Serpentinen- und Pistenstrecken zum endgültigen Ziel Tuchan in den Vor-Pyrenäen.


Nun sollte der Genuss erst richtig losgehen. Eindrücke diverser Touren:
Ausblicke vom Chateau Aguilar



Unser "privater" Badesee an der Barrage de l'Agly. Kein Mensch zu sehen, den ganzen Tag nicht

Offroaden vom Feinsten. Wir bewegten uns ausschließlich auf erlaubten Wegen !!! An vielen Tagen begegneten wir fast den ganzen Tag keiner Menschenseele, geschweige denn einem Fahrzeug.





Ausblicke vom Chateau de Peyrepertuse:



Fortsetzung folgt…
























