Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

wenn irgendwo was los ist, ihr auf Reisen wart oder einen passenden Anhänger für eure Touren habt...

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Ostbock-Jens
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Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von Ostbock-Jens »

Entschuldigt, wir waren zwar nicht mit nem Niva unterwegs, aber vielleicht ist der ein oder andere ja trotzdem interessiert ;)

Zuallererst mal eine Einleitung wie es überhaupt dazu kam:
Eigentlich war für den Sommer 2009 eine 3 Wöchige Tour per Motorrad durch Griechenland geplant, aber wie so oft kam es anders. Ich verlor Mitte des Jahres meine Anstellung als KFZ-Sachverständiger da die Arroganz-Versicherung beschloss, uns nun nicht mehr zu beauftragen. Und da das ca. 50% unseres Umsatzes ausmachte und ich mit meinem Chef zu zweit war, wars nur logisch das ich gehen musste :roll:

Ein Freund von mir (Spitzmane "Mofa") wurde vom selben Schicksal ereilt und beim Bierchen beschlossen wir das beste draus zu machen und eine Mokicktour zu starten.

Nach etlichem Hin und her war unser Ziel fest: Der Balaton in Ungarn!
Und wenn man dann noch Lust hätte könnte man ja den Rückweg über Kroatien/Slowenien und Österreich legen... Aber es kam alles ganz anders!

Gefahren sind wir auf unseren guten, alten Simson-Mokicks, einmal einer S 50 B1 und einem Simson Bunny Roller (Exportmodell des SR 50 CE), die vorher natürlich gewissenhaft in Form gebracht wurden.

Los gehts!
Am morgen des 30.6.09 sollte der wilde Ritt starten und entsprechend früh war ich auf den Beinen. Ein Kaffee, ein Brötchen und schon hörte ich den Mofa auf den Hof knattern.

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Also bei schönem Wetter ab auf den Bock und endlich ab!

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Unser Weg führte uns durchs schöne Sauerland, leider meinte es das Wetter nicht dauerhaft gut mit uns und wir wurden kurz vor Winterberg von heftigen Gewittern heimgesucht und beschlossen daher den kahlen Asten links liegen zu lassen und stattdessen Kilometer zu fressen.

Im Hessenlande wurde das Wetter auch wieder freundlich und die Fahrt macht schon mehr Spaß. Unser Tagesziel ist Eisenach, wo ein Freund aus dem MZ-Forum.com uns eine Schlafgelegenheit angeboten hat.

An der ehemaligen Grenze:

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Bei Bernd angekommen gabs erstmal lecker gegrillte Thüringer und 1-2 kalte Pils:

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Morgens im schönsten Sonnenschein sind wir dann wieder auf den Rädern und unterwegs in Richtung Chemnitz wo wir wiederum bei einem Freund unterkommen können.

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Über kleinste Landstraßen führt uns unser Weg durchs schöne Thüringen und Sachsen, und bis auf fehlende Tankstellen auf den Dörfern (*räusper* ich hab meinen Kanister schon gebraucht :oops: ) ist die Fahrt wirklich schön. Trotz und grade wegen der vielen noch vorhandenen Pflasterstraßen, die es bei uns in NRW ja nun fast nirgendwo mehr gibt wenn man von Altstädten oder Fußgängerzonen absieht.

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Da uns das Wetter heute freundlich gesinnt ist kommen wir trocken und gewärmt in Chemnitz an, wo es aber am Himmel gefährlich grummelt. Auf dem Kaßberg jedoch, wo wir auf Sascha -unseren heutigen Gastgeber- warten, kommt kein Tropfen vom Himmel.

Endlich kommt Sascha und wir können unser Quartier beziehen. Er hatte so früh noch gar nicht mit uns gerechnet, weil er unsere Flotten Mokicks wohl unterschätzt hatte :wink:
Als das erledgt ist können wir den angenehmen Teil des Abends angehen und im "Esperanto" ein paar gemütliche Stunden im Biergarten verbringen, bevor wir uns voller Erwartung auf das kommende in Saschas Wohnzimmer schlafen legen.

Recht früh kommt für uns der Startschuss und los gehts in Richtung Grenze. Wir haben die Strecke durch das Erzgebirge vor uns und als Motorradfans müssen wir natürlich einen Stop am ehemals Weltgrößten Motorradwerk einlegen: MZ in Zschopau.

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Nun sind dort viele kleinere Firmen angesiedelt (u.A. Harald Sturm mit seiner KTM Vertretung) und MZ selbst ist in das in den 80er Jahren bis zur Wendezeit neu gebaute Werk in Hohndorf umgezogen.

Von dort aus geht es stramm bergan und Regen liegt in der Luft, kommt aber nicht herunter. Unsere Regenhaut haben wir beim Start in Chemnitz dennoch vorsichtshalber übergestreift und ziehen sie erst an der Grenze wieder aus. Man muss ja auch mal Optimist sein 8)

An der Grenze wo kein Mensch mehr kontrolliert:

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Nun da wir im Ausland angekommen sind bekommt die Tour irgendwie eine andere Dynamik, woran das liegt kann ich mir nicht erklären. An der reinen Entfernung liegt es jedenfalls nicht, aber immer wenn man eine Grenze überquert bekommt man dieses Gefühl.

Als ich in Chomutov an der Tankstelle stehe um meinen (mit 6,5 Liter Inhalt eher kleinen) Tank zu füllen fällt mir auf dass wir trotz des Vorsatzes vergessen hatten einige Euro in Kronen zu tauschen :shock: Aber man konnte in der Tankstelle auch wechseln, zwar zu einem horrenden Kurs, aber immerhin wieder etwas im Tank.

Ansonsten war der erste Eindruck von Tschechien irgendwie geprägt vom klischeehaften Ostblock-Stil: Plattenbau und Tarndress!

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Über die Straßen und die schöne Gegend gibt es hingegen kein schlechtes Wort zu verlieren, auch die Hilfsbereitschaft der Menschen bei Erkundigungen nach einer Bank war sehr hoch.

Unser Weg führt uns nun weiter in richtung Most wo wir uns die Rennstrecke ansehen wollen, was wir leider total verpassen. Das fällt uns allerdings erst 20km später auf und da es mittlerweile anfängt zu regnen beschließen wir weiterzufahren und in Ceska Lipa ein Quartier zu beziehen.

Da der Preisunterschied zwischen Zelten und einer kleinen Datsche nur Gering ist entscheiden wir uns für die Datsche. Für 6,50€ die Nacht ein faires Angebot:

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Aus meinem Motor kommen zu diesem Zeitpunkt schon unangenehme Geräusche die ich nicht recht zuordnen kann. Ich beschließe also in einer Regenpause den Zylinderdeckel zu demontieren und mal einen kurzen Blick hineinzuwerfen: Nichts zu entdecken und weiter zerlegen möchte ich den Motor nun auch nicht.

Also kehren wir in der Platzeigenen Gaststätte ein und werden vom Wirt zu 2 Gläsern frisch gezapftem Gambrinus eingeladen :)

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Danach verabschieden wir uns aber auch schnell, da die Dusche noch ruft. Da gibt es dann wieder eine Überraschung: Ein typisch sozialistisches Ferienheim-Waschhaus aus Blech. Was solls, alles funktioniert und es gibt warmes Wasser, mehr wollen und brauchen wir ja gar nicht.

Das Wetter begrüßt uns am kommenden Morgen recht freundlich und ziemlich früh gehts wieder auf Achse.
Wir fahren einen schlenker über Liberec und von dort bis nach Mlada Boleslav wo der Autohersteller Skoda ansässig war (bevor er aufgekauft wurde und seitdem dort schlicht VWs mit dem Skoda Logo versehen werden). Es ist der Wurm drin, wir gurken eine halbe Stunde dort herum und fahren nur im Kreis :x

Also wird das Navi angeworfen und der Kurs in Richtung Kolin gesetzt. Plötzlich finden wir uns auf der Autobahn wieder :shock: was uns allerdings keine probleme einbringt, auch nicht von der Polizei die uns dort -neugierig guckend- überholte. Nichtmal das DDR Länderzeichen hinten drauf scheint hier jemanden zu verwundern :lol:

Als wir nach 10km von der Autobahn abfahren wird erstmal eine Zigarettenpause eingelegt und eine Knackwurst verspeist die wir dort bei einem Metzgerladen zu einem unschlagbaren Preis einkaufen. Nun gehts weiter in Grundrichtung Havlickuv Brod, und in Kolin werden wir plötzlich von einem heftigen Gewitter heimgesucht, grade als wir eine Bank zum Geld tauschen suchen.

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Aber wir haben Glück und finden eine schöne Stelle zum unterstellen so dass wir nicht wirklich nass werden. Zwischenzeitlich wird jedoch das Rasseln aus meinem Motor immer heftiger und teilweise bleibt auch die Leistung etwas weg. Beim nächsten Lagerplatz muss etwas passieren, so kann es nicht weitergehen!

Im Campingplatzführer suchen wir uns einen Platz aus der sich in Opatov na Morave unweit Jihlava befindet und machen uns auf die Weiterfahrt. Wir haben beschlossen dort 2 Tage zu rasten und nötige Reparaturen durchzuführen.

Der Platz ist glücklicherweise echt schön, denn aus den 2 Tagen sollten 7 werden... Er gehört einem holländischen Ehepaar, das auch Deutsch spricht und uns eine große Hilfe ist!

Hier kann mans aushalten:

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Am nächsten morgen demontiere ich den Zylinder um endlich herauszufinden woher dieses rasseln kommt. Jetzt weiss ich bescheid und meine Laune sinkt auf den Nullpunkt: Der Kolbenbolzen ist derartig eingelaufen dass der Kolben nur noch so daherschlackert! Das Nadellager selbst ist völlig unversehrt!
Das hat man nun von Nachbauersatzteilen, denn die Zylindergarnitur hat noch keine 2000km gelaufen, der Bolzen ist anscheinend einfach nur schlecht bzw. gar nicht gehärtet. Was nun?

Ich rufe in Deutschland meine Eltern an und bitte meinen Vater eine schon etliche Kilometer gelaufene 60cm³ Garnitur einzupacken und herzuschicken, eine andere Möglichkeit gibt es nicht, denn einen Kolben für die verbaute 80cm³ Garnitur hier in CZ zu bekommen ist unmöglich (Übrigens läuft die Garnitur heute wieder, mit neuem Kolben und Suzuki Kolbenbolzen seit nunmehr über 3000km Tadellos!).

OK, dann bleibt uns nicht anderes als hier auszuharren bis die Ersatzteile eintreffen. Nunja, wenigstens ists ne schöne Gegend!

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In den nächsten Tagen machen wir zu zweit auf der S50 einige Ausflüge in die nähere Umgebung und in den Zoo von Jihlava. Es ist schön hier, leider aber etwas zu ruhig, so dass wir nach 5 Tagen eine art Lagerkoller bekommen und entgegen unseren sonstigen Gewohnheiten sogar wandern gehen! :shock:

Gut dass es im Ort Opatov einen kleinen aber gut sortierten Supermarkt gibt!

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Unser Kühlschrank und die Küche:

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Es gibt sogar eine kleine Kneipe, die aber nicht allzu einladend wirkt:

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Als nach geschlagenen 6 Tagen das Paket mit den Ersatzteilen eintrifft sind wir froh und begeben uns sofort an die Reparatur.

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Bei der nun anstehenden Probefahrt läuft der Motor wieder sauber und wir beschließen am nächsten Morgen weiterzufahren, was sich aber in einer Stunde dramatisch ändern soll...Mofa hat keine Lust mehr! :?
Er will unbedingt nachhause. Damit ist das Thema "Weiterfahrt" also gelaufen, da wir nur ein Zelt dabeihaben und auch die Restliche Ausrüstung auf eine Fahrt zu zweit ausgelegt ist :cry:

Als wir uns dann am nächsten Morgen auf den Weg machen stehe ich nach 100m (!) mit nem Platten da. Na Klasse!
Also Schlauch wechseln und ab dafür! Wir kommen gut voran und es tut gut wieder zu fahren, auch wenns die falsche Richtung ist.

Nun wird es langsam dämmrig und ein Campingplatz ist nicht in der Nähe also beschließen wir Abseits der Straße ein nettes Plätzchen für ein Wild-Lager zu suchen und finden es an einer Fernheizungsbrücke über die Ohre.

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Erschlagen schlafen wir direkt ein, der heutige Tag war irgendwie anstrengender als auf der Hinfahrt.
Frühs um 6 bauen wir das Lager ab und fahren los in Richtung Chomutov und von dort über die Grenze nach Sachsen.

Hier beschließen trennen sich unsere Wege, denn Mofa will unbedingt nachhause wohingegen ich diesen Tag noch im Erzgebirge verbringen möchte um dann Abends wiederum bei Sascha unterzukommen.

Ich nutze den Tag um mir endlich einmal das Motorradmuseum auf der Augustusburg anzusehen, wozu ich während der Besuche auf dem Wintertreffen dort oben noch nie gekommen bin. Das Museum lohnt sich wirklich!

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Eine Tankanlage im Erzgebirge:

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Der nun wieder treue Reisebegleiter ist wieder in Karl-Marx-Stadt eingetroffen:

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Mein weiterer Weg führt mich nun wieder über Eisenach, wo ich erneut bei Bernd unterkomme, und das Sauerland in Richtung Heimat.

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Fazit der Tour: Das nächste mal ist meine Ausrüstung Autark! Ansonsten hats viel Spaß gemacht und es hatte auch noch etwas gutes: In meiner Reisekasse war noch genügend Geld um bei der Rügentour 2009 mitzufahren und dort viele nette Leute kennenzulernen. Infos und Bilder gibts auf http://www.simson-ruegentour.de!
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Uli1979
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Re: Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von Uli1979 »

schöner Bericht :P
Es is doch immer das Gleiche, nur anders....

guckst Du: http://www.youtube.com/user/Grobstollig

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wLADAmir
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Re: Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von wLADAmir »

Ostbock-Jens hat geschrieben:Entschuldigt, wir waren zwar nicht mit nem Niva unterwegs, aber vielleicht ist der ein oder andere ja trotzdem interessiert ;)
Und wie! Ich finde es sehr, sehr sympathisch, eine solche Tour auf dem Mofa zu machen!

Respekt!
Ostbock-Jens hat geschrieben:Der nun wieder treue Reisebegleiter ist wieder in Karl-Marx-Stadt eingetroffen
Der Kopf steht noch? Wow... Den habe ich zuletzt vor ähm 32 Jahren (oder so) gesehen als ich meine liebe Großmutter besuchen war *schnief*

Also: 2012 mache ich eine Ostalgie-Tour, ganz klar.

Gruß,

Tobias
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Niva M, Bj 2011: Pananiva, das Arbeits- und Geländetier, heldenhaft am 07.12.2013 im Nahkampf mit einen Panamera gefallen, nun dem Erwin vermacht.
Niva Kosak, Bj 1992: Jakov, unverbastelter 1600er mit Löchern in Dach, Arschbacken und Auspuff aber 2 neuen Schwellern
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gewaltschrauber
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Re: Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von gewaltschrauber »

Und wie! Ich finde es sehr, sehr sympathisch, eine solche Tour auf dem Mofa zu machen!
Hallo Tobias,

der Mitfahrer war Mofa, die Fahrzeuge selbst waren wohl Mopeds. Ostmopeds seinerzeit bis 60kmh zugelassen wie auch die Schwalbe.
Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege, bin halt kein Ostbrot nur ein Besserwessi.
Mein Halbwissen habe ich mir auc abgeschaut, erlesen und durch eigene (schlechte) Erfahrungen angeeignet.
Gruss

Lorenz


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wLADAmir
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Re: Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von wLADAmir »

gewaltschrauber hat geschrieben:
Und wie! Ich finde es sehr, sehr sympathisch, eine solche Tour auf dem Mofa zu machen!
Hallo Tobias,

der Mitfahrer war Mofa, die Fahrzeuge selbst waren wohl Mopeds. Ostmopeds seinerzeit bis 60kmh zugelassen wie auch die Schwalbe.
Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege, bin halt kein Ostbrot nur ein Besserwessi.
Mei, dann halt Mopped! Immer noch cool!
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Re: Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von Freak1988 »

gewaltschrauber hat geschrieben:
Und wie! Ich finde es sehr, sehr sympathisch, eine solche Tour auf dem Mofa zu machen!
Hallo Tobias,

der Mitfahrer war Mofa, die Fahrzeuge selbst waren wohl Mopeds. Ostmopeds seinerzeit bis 60kmh zugelassen wie auch die Schwalbe.
Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege, bin halt kein Ostbrot nur ein Besserwessi.
Hi

Alles richtig.

Nur das mit den 80cm³ stimm nicht ganz .... also mit Tuning motor ausgestattete Simmen

MfG

René
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Ostbock-Jens
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Re: Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von Ostbock-Jens »

Freak1988 hat geschrieben:
Nur das mit den 80cm³ stimm nicht ganz .... also mit Tuning motor ausgestattete Simmen

MfG

René
Richtig, der Roller hatte 80cm³. Aber trotz etwas Mehrleistung bleibt es ja ein Mokick, schon eine 125er ist ne ganz andere Nummer zum Langstreckenfahren mit viel Gepäck _..,

wLADAmir, der Nischel ist noch da, wie in alten Tagen. Ich denke auch dass er in Zukunft bleiben wird.
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Re: Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von wLADAmir »

Ostbock-Jens hat geschrieben:wLADAmir, der Nischel ist noch da, wie in alten Tagen. Ich denke auch dass er in Zukunft bleiben wird.
Das gehe ich mir anschauen! In der Nähe gab's nen Spielzeug Laden, mit wunderbaren Plastemodellen aller Art, Tupolev, JAK etc etc, habe ich tütenweise rausgetragen...
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Ostbock-Jens
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Re: Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von Ostbock-Jens »

Rolf, da hast du sowas von Recht!
Mittlerweile war ich mit ihm nochmal per Motorrad auf Tour und diesmal hat er wunderbar mitgezogen, aber ich war auf alles Vorbereitet. Ne zweite Chance hat aber jeder verdient dachte ich mir.
wLADAmir hat geschrieben:
Ostbock-Jens hat geschrieben:wLADAmir, der Nischel ist noch da, wie in alten Tagen. Ich denke auch dass er in Zukunft bleiben wird.
Das gehe ich mir anschauen! In der Nähe gab's nen Spielzeug Laden, mit wunderbaren Plastemodellen aller Art, Tupolev, JAK etc etc, habe ich tütenweise rausgetragen...
Hi!
Wenn du keinen großen Wert auf ein superduper-Hotel legst kann ich dir folgenden Campingplatz ganz in der Nähe von Chemnitz ans Herz legen: http://www.campingplatz-rabenstein.de
Die kleinen Bungalows dort sind genau richtig: Bequeme Betten, mit Stühlen und mit 13€ die Nacht sehr günstig. Gut Essen kann man in der Gaststätte dort auch! War 2010 auf der Ural mit meinem Vater dort:

Bild

Auch das Fahrzeugmuseum Chemnitz (http://www.fahrzeugmuseum-chemnitz.de) ist interessant! ii..
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gewaltschrauber
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Re: Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von gewaltschrauber »

Danke Jens für den Link zum Campingplatz. Habe ich direkt mal bei meinen Favoriten abgelegt. Der Platz scheint sehr ansprechend zu sein.
Mein Halbwissen habe ich mir auc abgeschaut, erlesen und durch eigene (schlechte) Erfahrungen angeeignet.
Gruss

Lorenz


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Re: Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von wLADAmir »

Ostbock-Jens hat geschrieben:
Hi!
Wenn du keinen großen Wert auf ein superduper-Hotel legst kann ich dir folgenden Campingplatz ganz in der Nähe von Chemnitz ans Herz legen: http://www.campingplatz-rabenstein.de
Die kleinen Bungalows dort sind genau richtig: Bequeme Betten, mit Stühlen und mit 13€ die Nacht sehr günstig. Gut Essen kann man in der Gaststätte dort auch! War 2010 auf der Ural mit meinem Vater dort:


Auch das Fahrzeugmuseum Chemnitz (http://www.fahrzeugmuseum-chemnitz.de) ist interessant! ii..
Sei bedankt für den Link! Das ist gemerkt.

Gruß,

Tobias
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infinity
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Re: Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von infinity »

schöner bericht und schöne bilder.
da bekomm ich glatt lust meine schwalbe rauszuholen...

wollte dies jahr damit eigentlich zur ostsee, habs aber zeitlich nicht geschafft. mal guggen wie kommendes jahr wird. jetzt hat der blechvogel ja winterschlaf...
Gruß vonner Küst, Christian
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Re: Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von marec »

Währt ihr wirklich bis zum Balaton und über Croatien pl,, Slowenien(Berge...) pl.. pl,, Östereich o--. wieder zurück gekommen, hätte ich an all meinen Erfahrungen mit Simsons gezweifelt.
Habe ne ähnliche Tour gemacht nach Kroatien über Polen, CZ, Ungarn und über Slowenien, Östereich zurück aber mit ner 650er BMW (25 jahre alt) und die war in den Bergen leicht zu schlapp.

Aber mit nem 50ccm, Luftgekühlt unter permanenter volllast und voll bepackt... pl.. Sorry, aber niemals hätte das gefunzt.
Da hättet ihr wohl nen support Auto gebraucht mit Ersatzteilen :(
Über flaches Land vielleicht aber spätestens die Berge hätten die Mopeds weggeraucht.

Aber wems Spaß macht.
Wer sein Moped liebt - der schiebt!
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Re: Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von gewaltschrauber »

marec hat geschrieben:Währt ihr wirklich bis zum Balaton und über Croatien pl,, Slowenien(Berge...) pl.. pl,, Östereich o--. wieder zurück gekommen, hätte ich an all meinen Erfahrungen mit Simsons gezweifelt.
Habe ne ähnliche Tour gemacht nach Kroatien über Polen, CZ, Ungarn und über Slowenien, Östereich zurück aber mit ner 650er BMW (25 jahre alt) und die war in den Bergen leicht zu schlapp.

Aber mit nem 50ccm, Luftgekühlt unter permanenter volllast und voll bepackt... pl.. Sorry, aber niemals hätte das gefunzt.
Da hättet ihr wohl nen support Auto gebraucht mit Ersatzteilen :(
Über flaches Land vielleicht aber spätestens die Berge hätten die Mopeds weggeraucht.

Aber wems Spaß macht.
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@marec,
das kann ich so nicht bestätigen. Ich erinner mich an eine Situation anfang der 70er Jahre auf dem Weg zu einen Almhütte. Ich dachte damals, dass meine CB250 mit 30PS diesen Weg locker schaffen würde. Auf halbem Weg musste ich aufgeben da die Kupplung anfing abzurauchen. Während ich so dastand mit meinem überhitzten Motorrad fuhr ganz seelenruhig ein Moped vorbei ohne jegliche Schwierigkeiten. Der Grund lag wohl ganz einfach im Drehmoment des Motors der Honda. 30PS bei 10500UpM bedeuteten eine Geschwindigkeit von ca 60kmh im ersten Gang. Ein Unding auf kurvenreichen Schotterwegen und bei 2 bis 4000UpM ist einfach nicht genug Kaft vorhanden. Dem Moped steht aber schon im ersten Gang bei ca. 10-20kmh die volle Leistung zur Verfügung
Mein Halbwissen habe ich mir auc abgeschaut, erlesen und durch eigene (schlechte) Erfahrungen angeeignet.
Gruss

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Ostbock-Jens
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Re: Reisen im kleinen: Mit Mopeds richtung Osten!

Beitrag von Ostbock-Jens »

marec hat geschrieben: Aber mit nem 50ccm, Luftgekühlt unter permanenter volllast und voll bepackt... pl.. Sorry, aber niemals hätte das gefunzt.
Doch, das hätte funktioniert. Weder Sauerland noch Erzgebirge haben uns aufhalten können, und wir hatten so manche stramme Steigung dabei! Ging alles im zweiten Gang und im ersten geht noch mehr.
marec hat geschrieben: Über flaches Land vielleicht aber spätestens die Berge hätten die Mopeds weggeraucht.
Unsere Mopeds sind in den Bergen zuhause, alles Gewohnheitssache .,. üiiii
Spätestens wenn eine Mücke auf deinem Hoden landet wirst du lernen Probleme ohne Gewalt zu lösen

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