Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

wenn es um Schaltpläne, Ausfälle der Elektronik oder elektrischen Geräten geht

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jaroslave
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Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von jaroslave »

Hallo,

nachdem ich mir einen gebrauchten Niva BJ 95 - 1,7i gekauft hatte, habe ich hier im Forum immer fleissig mitgelesen.

Nun muss ich jedoch selbst mal etwas fragen, es geht, wie bereits in der Überschrift erläutert, um den Fehlercode 13 "kein Signal von Lambdasonde".

Die alte Sonde war nach Prüfung tatsächlich defekt, d.h. Abgabespannung 0 V = nächster Fehlercode "Gemisch zu mager" - so weit alles klar und logisch.

Nun habe ich eine neue Sonde eingebaut, die wie gewünscht arbeitet, doch leider kommt der Fehlercode 13 weiterhin.

Daraufhin habe ich alle Steckverbindungen noch einmal überprüft und die Leitungen durchgemessen - die beispielsweise von der Sonde abgegeben 0,7 V kommen direkt am Steuergerät an. Die Stecker des Steuergeräts habe ich zusätzlich noch mit Kontaktspray behandelt.

Leider ist der Fehler weiterhin vorhanden und ich weis nicht so recht weiter - hat jemand eine Idee ?

Meine bisherigen Gedanken :

1. eines der beiden 0,1-0,9V führenden Kabel von der Sonde zum Steuergerät aufgescheuert - möglicher Massekontakt ?
2. Fehler im Steuergerät a) Fehler in der Buchse/Übergang zur Platine - Lötstelle ? b) genereller Defekt des Steuergerätes - eher unwahrscheinlich - warum nur diese eine Fehler

Vielen Dank für Eure Hilfe !
Gruß
Lars
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Sebastian / endurofant
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Re: Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von Sebastian / endurofant »

megafreu, ein SPI-Problem. Schade das du etwas weiter als der Nachbar wohnst. Sonst hätten wir mal mein Tech1 anschließen können.

Code13 bedeutet das beim ECM keine Spannungsänderungen der Sonde registriert werden.


Grob könne wir in 2 Bereiche aufteilen.
a) die Sonde arbeitet nicht
b) die Daten sind auswertbar.

Hast du ein Multimeter mit hohem Eingangswiderstand (10Mohm)? Ohne wird die Fehlersuche schwierig. Ein Prüflicht wirst du auch brauchen.

Hast du grob eine Plan von KFZ-Elektrik oder ist dir "Schritt für Schritt" lieber.
jaroslave hat geschrieben:Die alte Sonde war nach Prüfung tatsächlich defekt, d.h. Abgabespannung 0 V = nächster Fehlercode "Gemisch zu mager" - so weit alles klar und logisch.
Sondentod kommt schon mal vor aber das würde ich jetzt noch nicht abhaken wollen und auch nicht unbedingt als logisch bezeichnen. Dafür ist das Schlachtfeld "Gemisch zu mager" einfach zu groß. Wie habt ihr die alte Sonde geprüft?
jaroslave hat geschrieben:neue Sonde eingebaut, die wie gewünscht arbeitet
Woran machst du das fest.


Kannst du Motormasseprobleme ausschließen? Ja, ja, ich weiß eher unwahrscheinlich aber ich habe auch schon Pferde kotzen sehen obwohl die das gar nicht können. Ganz üble Geschichte, bleiben wir besser beim SPI.
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jaroslave
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Re: Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von jaroslave »

alte Sonde :
Sondenheizung funktionierte - Widerstand 4,5 Ohm
Abgabespannung 0V (im Betrieb mit Multimeter gemessen)

neue Sonde :
Heinzung funktioniert, Abgabespannung variert

Die Spannung für die Sondenheizung liegt am Stecker an.

Die Durchgängigkeit / Kontakt der 2 Kabel für die Spannung L-Sonde zu Steuergerät habe ich über die Widerstandandsmessung (Steckerende L-sonde zu Steckerende Steuergerät) geprüft - Wert 0,4 Ohm.
Natürlich kann ich so nicht feststellen, dass das Kabel irgendwo Massekontakt hat.

Ich könnte jetzt den ganzen Kabelbaum zum Steuergerät zerlegen, wahrscheinlich ist es aber einfacher mal provisorisch 2 neue Kabel zu legen - ist der Fehler dann weg = Masseproblem = die 2 betreffenden Kabel tauschen.

Zu Deinen Fragen :
Multimeter : hat 10Mohm
Plan von Kfz-Elektrik : schwer zu sagen - kann zumindest den Schaltplan deuten, Kabelverläufe prüfen/messen, der Einbau eines programmierbaren Blinkrelais war gut lösbar ----- kann nicht beurteilen, ob das wenig oder viel ist....

Gruß
Lars
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Sebastian / endurofant
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Re: Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von Sebastian / endurofant »

du hast ja schon alle wichtigen Prüfungen gemacht.

Mal was anderes gefragt: den Fehler hast du aber nach dem Sonden-Tausch im ECM gelöscht?

Habe gerade mal einen SPI Kabelbaum durchgeklingelt. Alle 4 Verbindungen 0,1 Ohm von Pin zu Pin. Die Signalkabel sind "allein" es gibt also keine Verbindung zu anderen Kabeln (rosa und Braun/weiß). Da darf es keine Verbindung zur Karosse oder anderen Kabeln geben
Braun (L-Sonden-Stecker Nivaseitig) das ist Sonden-Masse und geht nach vorn links am Motor, beim Zündmodul. Übrigens muss dieser Massepunkt tip-top sein, an den beiden Kabeln hängen alle Sensorenmassen dran. Ist da was nicht tip-top, neue Ringösen ancrimpen und Massepunkt blank putzen.
Rosa/schw. ist die Sondenheizung +12V. Die kommt von der Flachsicherung 15A mit schwarzer Markierung, dazu gehört das Relais mit schwarzem Sockel.

Lass uns wetten, im ECM schlummert noch der alte Fehler.
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jaroslave
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Re: Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von jaroslave »

Den Fehler habe ich mehrfach vor/nach jeder neuen Maßnahme gelöscht.

Ich habe mich hier an die ladawiki gehalten :

Fehler löschen ohne Tech1
* Zündung aus
* Batterie abklemmen
* Zündung ein, Licht an
* ca. 10 Sek. warten
* Licht und Zündung wieder aus (ganz wichtig!!!)
* Batterie wieder anschließen

...und danach noch einmal kontrolliert, ob der Fehler wirklich nicht mehr im Speicher vorhanden ist - was nie der Fall war.

Die Kabelwiderstände von 0,4 Ohm empfand ich als nicht so dramatisch, jedoch kommt hier im Vergleich zu Deinen 0,1 Ohm nach R=U/I lediglich 1/4 der Elektronen / Stromstärke an. In Kombination mit den geringen Spannungswerten 0,1-0,9V könnte hier unter Umständen nicht "genug" am Steuergerät ankommen - das werde ich mit 2 Testkabeln ausschliessen / bestätigen.

Den Massepunkt habe ich noch nicht geprüft, da die 12V Sondenheizung am Stecker anlagen. - eine Prüfung wird aber nicht schaden ;)

Ich werde das mal prüfen und weiter berichten.

Hab' erst einmal vielen Dank für die schnelle und kompetente Hilfe !

Gruß
Lars
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Sebastian / endurofant
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Re: Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von Sebastian / endurofant »

also doch etwas komplizierter.

die 13 kommt ja wenn das Signal zulange unverändert bleibt. Sprich Motor ist warm, du bestätigst das Gas und die Sondenwerte bleiben für über 3sek. zw. 350 und 550mV. Signal pendelt also nur um die Bezugsspannung vom ECM.

Problem 1: das System geht so nicht in den geschlossen Kreis und gurkt im Notprogramm rum.
Problem 2: wenn ich das richtig verstanden habe hast du ja die variierende Sondenspannung am ECM-Stecker gemessen. Deutet einiges auf, der Fehler liegt wohl dahinter, also ECM.

Beobachte mal das Sondensignal über eine längeren Zeitraum. Ich hatte schon Falschluftprobleme wegen einer defekten Dichtung zw. Krümmer und Hosenrohr, also kurz nach der Sonde. Da kam auch immer mal die 13. Durch den zusätzlichen Sauerstoff kann die Sonde kein "fettes" Signal mehr erzeugen und wenn das Signal 3sek. "in der Mitte" hängt ... Evtl. hat auch austretendes Abgas den Reverenzsauerstoff "verdorben", jedenfalls ist immer mal das Signal "eingefroren".

Sondenheizung kannst du ja ausschließen. War die neue Sonde gebraucht oder neu? Alte Sonden werden genau wie zu kalte Sonden träge und pendeln dann nicht mehr schnell genug "über die Mitte"

Letzte Idee: mangelnde Masse der Auspuffanlage. Die Sonde hat intern eine Masseverbindung zum Gewinde.

Kannst ja mal messen wie weit und wie schnell das Signal pendelt. Ich mach dann mal eine Vergleichsmessung bei meinem SPI.

Hast du eine Möglichkeit dein ECM mal in einen anderen Niva zu stecken?

Ich tät, wenn du sicher bist das Signal liegt brauchbar am ECM an, es mal öffnen und nach den Lötstellen der Buchsenleiste schauen. Alles verdächtige nachlöten, Eprom neu einstecken usw.
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jaroslave
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Re: Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von jaroslave »

ja leider - aber es wird sicherlich eine Lösung geben, man muss nur hartnäckig bleiben und einen möglichlichen Fehler nach dem anderen ausschliessen.

Ich war eben noch mal draussen (-10 Grad - bibber) und habe den Massekontakt kontrolliert - war schön blank zwischen den Ringösen - habe trotzdem noch etwas Polfett rangemacht.

Ich werde jetzt mal folgendes machen :
1. 2 neue "Testkabel" von Sonde zum Steuergerät legen - die Innenwiderstände meiner Kabel scheinen mir im Vergleich zu Deinen etwas hoch / Kontakt zur Masse oder anderem Kabel konnte ich bis jetzt nicht ausschliessen
2. Steuergerät öffnen, Verbindung Platine-Buchse prüfen / nachlöten
3. Auspuffanlage Dichtungen / Masse

Mal sehen, was ich da die nächsten Tage so rausfinden kann - ehrlich gesagt wäre es mir ganz lieb, nur bis Punkt 2 vorstossen zu müssen, aber wir werden sehen...

Die Idee mit dem anderen Niva ist gut - leider ist man hier in Norwegen mit exotischen Autos fast immer Einzelkämpfer. Das sehe ich mittlerweile aber eher als Vorteil, weil man sich so mit der Materie beschäftigen muss - mit dem grossen Vorteil viele "Problemchen" auch direkt unterwegs lösen zu können.

Dann nochmals danke für Deine Hilfe und die vielen Tips und Hinweise - ich melde mich die kommenden Tage noch einmal / mehrfach und berichte über den Stand der Dinge.

Gruß
Lars
benzini
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Re: Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von benzini »

0,4 ohm <> 0,1 ohm macht in dem messystem der sonden keinen unterschied da der systemwiderstand deutlich höher ist.

ausserdem lassen sich mit normalen multimeter sehr kleine widerstände nur ungenau schätzen...
Gruss Wolfgang

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jaroslave
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Re: Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von jaroslave »

Hallo,

wollte mal eine kleinen Zwischenbericht abgeben :

Habe die 2 Kabel von der Sonde zum Steuergerät noch mal überprüft - Widerstandsmessung Kabel gegen Fahrzeugmasse - es gibt hier keinen Massekontakt. Die Extraprüfung mit 2 neuen Kabel steht jedoch noch aus.

Das Steuergerät selbst hatte ich gerade auf dem Tisch - Pins alle sauber, keine sichtbaren Beschädigungen, die betroffenen Pins haben guten Kontakt zur Platine. Weiterhin ist die Steckerleiste fest mit der Platine verschraubt - einen mechanischen Defekt kann ich quasi ausschliesen.

Ich habe den Krümmer noch einmal genauer inspiziert - Fahrzeugmasse liegt hier an, an Sondenaussenwand ebenfalls.


Beim Fahren / Testen (immer nur von der Arbeit und zurück), ist mir folgendes aufgefallen :

Zur Zeit haben wir zwischen -10 und -15 Grad - wenn ich den Niva im kalten Zustand starte, leuchtet die Motorlampe erst nach ca. 4 km auf - sprich, wenn der Motor halbwegs warm ist. Sie leuchtet dann dauerhaft, bis man, z.B. kurz vor einer Kreuzung / Kreisverkehr, den Niva in einem beliebigen Gang ohne Gas, im Schubbetrieb, auf unter 2000 Umdrehungen abtouren lässt - hier geht sie aus. Beim Gasgeben geht sie sofort wieder an.

Das war mir vorher nie so genau aufgefallen, bzw. ich habe nicht so genau darauf geachtet.

Möglicherweise jage ich einem elektrischen Problem hinterher und es ist vielleicht doch nur die Dichtung zwischen Krümmer und Hosenrohr (Falschluft, wie von Sebastian bereits angesprochen) - wäre das möglich ? Oder noch etwas ganz anderes ?

Gruß
Lars
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jaroslave
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Re: Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von jaroslave »

Sebastian / endurofant hat geschrieben: Beobachte mal das Sondensignal über eine längeren Zeitraum. Ich hatte schon Falschluftprobleme wegen einer defekten Dichtung zw. Krümmer und Hosenrohr, also kurz nach der Sonde. Da kam auch immer mal die 13. Durch den zusätzlichen Sauerstoff kann die Sonde kein "fettes" Signal mehr erzeugen und wenn das Signal 3sek. "in der Mitte" hängt ... Evtl. hat auch austretendes Abgas den Reverenzsauerstoff "verdorben", jedenfalls ist immer mal das Signal "eingefroren".
Wenn ich die Sondenspannung direkt nach dem Starten messe (kalter Motor), gibt sie einen Wert von ca. 0,9V ab - beim Gas geben springt dieser Wert sofort auf Werte zwischen 0,4-0,5V.

(dies nur als kurze Ergänzung)
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Re: Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von christian@nivatechnik.de »

Die warme L-Sonde soll zwischen 0,1 und 0,9 V pnelnde Werte liefern.
04-05 ist der Notfallwert aus dem Steuergerät!
Gruß christian@nivatechnik.de

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Sebastian / endurofant
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Re: Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von Sebastian / endurofant »

die Werte der kalten Sonde kannst du vernachlässigen, das funktioniert erst wenn die L-Sonde mind. 300°C hat. Je kälter die Sonde umso schlechter die Werte. Bei fehlerhafter Sondenheizung reicht im Standgas und Schiebebetrieb die Abgasthemp. nicht um dieses zu halten.

Hast du mal die Sondensp. während der Fahrt beobachtet?
Funktioniert dieser Lufteinlassregler vorm Lufikasten?
Thermostat geht.

Kommt der Niva nicht innerhalb einer vorgegeben Zeit in den Regelkreis hat das ECM irgendwie ein Problem damit. So meine Erfahrungen.

Such dir eine warme Garage und inspiziere den Bereich um die Sonde auf Falschluft. Lege dir aber vorher neue Dichtungen hin.
2103-1203020
21213-1008081 (li. +re.)
Achte darauf das die 1008081 keine für den MPI ist (der hat eierförmige Öffnungen).
Besonders das Hosenrohr verzieht sich gern wenn es warm wird, liegt dann nicht mehr Plan an und es bläst die Dichtung weg. Hosenrohr spannungsfrei montieren, evtl. die Halterung am Getriebe nachrichten.
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jaroslave
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Re: Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von jaroslave »

Sebastian / endurofant hat geschrieben: Hast du mal die Sondensp. während der Fahrt beobachtet?
Habe ich heute gemacht, trotzdem noch einmal 2 neue Kabel zum Steuergerät gelegt und kurz davor gemessen : die Sonde pendelt wie sie soll zwischen 0,1 und 0,9 V hin und her, Spannung variert ständig.

Nachdem der Motor dann beim Fahren warm geworden ist, tritt, wie gehabt, der Fehler 13 wieder auf - die Sonde gibt unverändert variierende Werte ab, hauptsächlich zwischen 0,1-0,3 und 0,6-0,8V.

Das Thema Falschluft ist doch damit eigentlich vom Tisch oder ?
Sebastian / endurofant hat geschrieben: Funktioniert dieser Lufteinlassregler vorm Lufikasten?
Thermostat geht.
Hier bin ich etwas überfragt - beim Thermostat würde ich annehmen ja, da die Motortemperatur, nach erreichen der 90 Grad, konstant bei 90 Grad bleibt.

Dieser Lufteinlassregler sagt mir jetzt noch nichts - da mache ich mich mal schlau.
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Sebastian / endurofant
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Re: Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von Sebastian / endurofant »

jaroslave hat geschrieben:Das Thema Falschluft ist doch damit eigentlich vom Tisch oder ?
Ich habe heute mal etwas experimentiert. Gibt man in den Einlass vom Luftfilterkasten einen Schuss Bremsenreiniger, bleibt das Sondensignal eine Weile "oben" stehen. Ist ja klar, wird extern angefettet. Beim besprühen der Ansaug/Abgasbrücke darf das Sondensignal nicht reagieren. Nicht direkt auf die Sonde sprühen. Damit kannst du Falschluft ausschließen.
Was du immer noch nicht weißt, was im ECM ankommt. Da wäre ein Diagnosegerät von Nöten. Tech1 oder DST oder das "TurboNutter"-Interface.

Ich unterstelle mal du hast die 13 richtig zusammengezählt, ist ja wirklich nicht schwer.

Ich würde jetzt mal testen ob das ECM auch auf andere Fehler reagiert. Also mal den Wasserthemp.fühler abziehen und prüfen ob der richtige Fehler kommt, usw.
Kannst ja mal versuchen das Gemisch zu manipulieren. Z:B: nach 90Sek. "zu fett" sollte die 45 kommen.

Wie groß ist für dich die Chance dein ECM in einem anderen Niva-SPI zu probieren?
jaroslave hat geschrieben:Dieser Lufteinlassregler sagt mir jetzt noch nichts - da mache ich mich mal schlau.
Sitzt am Luftfilterkasten. Von unten kommt der Schlauch vom Krümmer und vorn sitzt der Ansaugschnuffi. Der Schnuffi mal weg und reinscheien. Motor kalt, sollte Klappe 100% so gestellt sein das nur Luft vom Krümmer angesaugt wird. Mit der Zeit wandert die Klappe und es saugt auch kalte Luft mit an.
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Re: Fehlercode 13 trotz intakter L-Sonde

Beitrag von jaroslave »

Hallo,

habe heute noch einmal ein wenig die mögliche Fehlerliste abgearbeitet :

Der Bremsenreiniger im Einlass vom Luftfilterkasten ließ das Signal, wie von Sebastian angekündigt, "oben" stehen.
Das Besprühen der Ansaug / Abgasbrücke hatte dagegen keine Auswirkungen auf das Signal.
Der Lufteinlassregler scheint zu funktionieren, kalter Motor = zu, nach 25km fahren bei -15 Grad Aussentemperatur halb offen - scheint OK zu sein.

Daraufhin bin ich noch einmal eine Stecke von ca. 25 km gefahren, immer die aktuelle Sondenspannung am Messgerät im Auge. Zunächst war alles wie gehabt, pendelnde Werte und mit warmem Motor die Motorlampe.
Gestern hatte ich an dieser Stelle einen Stop eingelegt - Speicher wieder löschen - diesmal bin ich noch ein Stück weitergefahren und kurze Zeit später später gab die Sonde nur noch ein statisches Signal von 0,670 V ab.
Nach kurzem Warten (und Abkühlen der Sonde) wieder neu gestartet, pendelnde Werte, bis........na ja wie gehabt......

Es kann doch nicht sein, dass die Sonde funktioniert und wenn sie eigentlich auf "Betriebstemperatur" ist, nicht mehr ? oder doch ? Und warum kommt der Fehler dann nicht synchron zum statischen Sondensignal ? :evil:
So langsam dämmert es mir, dass der Fehler scheinbar ganz einfach ist - ich muss die Sonde reklamieren und eine neue einbauen. Richtig verstehen tue ich das trotzdem nicht. pl,,
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