Super versus Super E10

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lonche0
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Super versus Super E10

Beitrag von lonche0 »

ich habe die Tage ( weil es so günstig war :D ) mal Super getankt und bilde mir ein das der Motor besser zieht als bei Super E10 und auch ruhiger läuft. Kann das sein ?
oder ist das eher völlig unwahrscheinlich ?

Grüße
Detlef
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Beddong
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Re: Super versus Super E10

Beitrag von Beddong »

Fraglich ist, ob an den E10 Zapfsäulen wirklich immer E10 drin ist. Daher würde ich solche Eindrücke so oder so immer mit Vorsicht genießen.
Warum einfach, wenn´s auch richtig geht!
Lada: Niva Bj. 82; €3 Bj. 05; €5 Bj. 11; €5 Bj. 12; Shiguli Bj. 82; Opel: Meriva Bj. 04; BMW: X5 Bj. 2005;
Gruß, Andy
I-T
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Re: Super versus Super E10

Beitrag von I-T »

Ich würde mich eher fragen ob an der Super (E5) Säule nicht E10 rauskommt. :mrgreen:

Hatten wir hier in der Nähe schon bis dann etliche Fahrzeuge streikten die alle zufällig dort tankten.
Spritbetrug gibts ja immer wieder, wie auch bei Winterdiesel der dann gar keiner ist mit den entsprechenden Folgen.

In der Theorie steigt der Verbrauch mit mehr Bioethanol ja leicht an.
So als Laie in Sachen Chemie denke ich das könnte durch eine schlechtere Verbrennung bedingt sein, ein Motor der darauf
empfindlich reagiert sich dann entsprechend verhalten.

Allerdings fühlen sich meine Autos auch mit immer dem gleichen (E%) Sprit unterschiedlich an, mutmaßlich beeinflußt durch die Außentemperatur, Sauerstoffgehalt der Luft, Luftfeuchtigkeit usw.
Ohne wirklich vergleichbare Tests bleiben es dann doch eher gefühlte Werte.
Lada 4x4 21214 "M" Euro 6b Baujahr 2018
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christian@nivatechnik.de
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Re: Super versus Super E10

Beitrag von christian@nivatechnik.de »

Alkohol verbrennt sicher nicht "schlechter" als Benzin :idea: Im Gegenteil!

Da wir aber bei den Betriebsstoffen fürs Kfz ganz schnell in den religiösen Bereich abdriften, bitte ich euch von einer fakten- und/oder wissensfreien Diskussion unbedingt Abstand zu nehmen!
Danke!

Wenn man die Suchfunktion benutzt wird man finden, daß zu E-Kraftstoffen bereits alles gesagt wurde.

I-T hat geschrieben: Allerdings fühlen sich meine Autos auch mit immer dem gleichen (E%) Sprit unterschiedlich an, mutmaßlich beeinflußt durch die Außentemperatur, Sauerstoffgehalt der Luft, Luftfeuchtigkeit usw.
Ohne wirklich vergleichbare Tests bleiben es dann doch eher gefühlte Werte.
Sehr richtig! .v.
Gruß christian@nivatechnik.de

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Maikel
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Re: Super versus Super E10

Beitrag von Maikel »

Wenn man die Suchfunktion benutzt wird man finden, daß zu E-Kraftstoffen bereits alles gesagt wurde.

Aus diesem Grund werden meine beiden Niva (siehe Signatur) was das Benzin angeht seit jeher über tausende km, mit E10 betrieben.
Gruß von Maikel
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Troll
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Re: Super versus Super E10

Beitrag von Troll »

Bin verwirrt o--.

Eigentlich sind sich alle einig das der Verbrauch durch Ethanol steigt, der ADAC spricht bei E10 von 3% gegenüber reinem Sprit, ergo wäre der Energiegehalt geringer und damit die Kiste ...langsamer.

Zum anderen ist Bio-Ethanol teurer im Einkauf, die illegale Beimischung würde also allein den Verkäufer belasten ii..
Ist; Urban €6 von der Stange + Lampen-/Bügel
Isuzu Dmax 3S. Kipper
War; Alfa 156 Sportwagon 2.0 16V JTS, Volvo 945, Defender 110TDI, Isuzu Trooper 2,6i, div. Moppeds
lonche0
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Re: Super versus Super E10

Beitrag von lonche0 »

:? jetzt mal langsam Leute.
Das E10 den Motor nicht ruinieren wird, war mir schon klar. Glaubenskriege will auch auch nicht heraufbeschwören und die Suchfunktion
bringt bei mir auch nichts aktuelles in Richtung meines Baujahres ( Motor ). War nur ne Feststellung nach 300 km, über die ich selbst nicht sicher bin.
Hätte ja sein können das andere ebenfalls diese wissenschaftlich nicht bewiesenen "GEFÜHLE" haben.
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peregrino
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Re: Super versus Super E10

Beitrag von peregrino »

Bis dahin Olaf
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lonche0
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Re: Super versus Super E10

Beitrag von lonche0 »

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christian@nivatechnik.de
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Re: Super versus Super E10

Beitrag von christian@nivatechnik.de »

lonche0 hat geschrieben:die Suchfunktion
bringt bei mir auch nichts aktuelles in Richtung meines Baujahres ( Motor ).
Dein Baujahr ist seit dem Jahr 2000 in Bezug auf den Motor weitestgehend technisch unverändert. MPI. Seit 19 Jahren. omm

Spritpumpe und Leitungen sogar seit 1995 :shock:
Gruß christian@nivatechnik.de

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DeutzDavid
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Re: Super versus Super E10

Beitrag von DeutzDavid »

Wie verhielt sich eigentlich Normal 91 im Niva? gibts ja seit ein paar Jahren nicht mehr

Sollte ja eigentlich keinen spürbaren Unterschied gegeben haben
Lada Niva Bj. 2009 (verkauft am 19.10.2019)

Audi A4 B6 Avant 1.6

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fiorino
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Re: Super versus Super E10

Beitrag von fiorino »

Also bei unserem 2. Golf hat früher der Popo-Mat immer gesagt: "Normalbenzin" OK, "Super" besser und "SuperPlus" Heidewitzka.... damit lief die 55PS Schleuder richtig gut üiiii

Heute gibt es ja keine Oktan mehr, sondern nur so Spaken-Bezeichnungen für Warmduscher, also sowas wie "V-Power, Ultimate, oder weiß der Geier was... was ´n Scheiß k..
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tierfreund
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Re: Super versus Super E10

Beitrag von tierfreund »

Kein Motor braucht mehr Oktan als vom Hersteller angegeben.
Ethanol hat eine gute Klopffestigkeit, 107 Oktan.
Ethanol löst Aluminium auf und greift auch andere Werkstoffe an. Daher die ausdrückliche Warnung oder Freigabe für E10 durch Hersteller.
E10 ist politisch verordnet. (Über den Sinn kann man an anderer Stelle diskutieren.)

Bei einer rein mechanischen Motorsteuerung, so klassisch mit Unterbrecher und Vergaser wäre bis auf das Thema spezifischer Additive damit auch schon alles gesagt.
Die aktuellen Nivas (seit?) sind da aber weiter. Alles oben stimmt nach wie vor, es gibt aber ein paar Feinheiten:

Klopfsensor
Beginnt der Motor unter Last zu klopfen, wird Zündwinkel zurück genommen. Das kostet etwas Leistung und schont den Motor erheblich.
Wann ist die Klopfneigung am höchsten? Bei hoher Temperatur und unter Last, grade bei Vollgas im mittleren Drehzahlbereich. Ein Kraftstoff mit höherer Oktanzahl reduziert in diesen Situationen die Häufigkeit bzw. die Intensität der Regelung. Der Motor hält seine Leistung auch wenn er den hochoktanigeren Sprit im Standardbetrieb nicht benötigen würde. Je geringer die Basisleistung, desto relevanter wird das Ganze. Und je mehr Frühzündung die DME zulässt, desto ausgeprägter wird der Effekt ebenfalls.

Ethanol
Ja, es gibt Rennserien wie die Indy Car, da wird mit 100% Ethanol gefahren. Ethanol hat einen geringeren Brennwert, sprich Energiegehalt (pro KG Treibstozff) als Benzin. Mit besser oder schlechter Verbrennen hat das nichts zu tun. Weniger Energiegehalt heißt dann, entweder weniger Leistung oder ganz einfach mehr Verbrauch.
Auch die Oberflächenspannung des Treibstoffes wird durch den Ethanolzusatz erhöht. Die Tröpchen verdampfen schlechter und russen ab. Das ergibt neben Dreck auch verschwendeten Brennwert. Für unsere Nivas mit Saugrohreinspritzung (oder Vergaser) nicht so dominierend relevant, beim DFI aber eine Achillesferse.

Die Stunde der Premiumkrafftstoffe
Zum Teil als Kasperbenzin oder wie auch immer verunglimpft und in vielen Fällen auch nicht wiklich notwendig.
Alle sogenannten Premiumkrafftstoffe weisen eine Gemeinsamkeit auf, sie sind hochoktanig (100 - 102 Oktan). Das kann in besonderen Belastungssituationen wie hohe Temperatur (Außen, wie im Brennraum) grade in Verbindung mit hoher Last (Beschleunigung mit Vollgas im mittleren Drehzahlbereich) ein Vorteil sein.
In einem Punkt unterscheiden sich auch diese Premiumkrafftstoffe voneinander, im Ethanolgehalt. So ist ein Aral Ultimate 102 im Gegensatz zu V-Power z.B. ethanolfrei. Der gesetzlich vorgeschriebene Bioanteil wird als verethertes Ethanol als ETBE eingebracht. Das hat u.a. Einfluss auf die Oberflächenspannung. Das Zeug verdampft einfach besser und brennt damit sauberer bzw. vollständiger ab. Auch ist ETBE eine geniale Klopfbremse. Vielleicht erinnert sich der/die ein oder andere noch an den markanten Geruch von Super Plus in den 80er, 90er Jahren, das war MTBE (keine Biokomponente) als Klopfbremse.
Da hat sich einer an das gute alte Super Plus mit MTBE erinnert und die Biovorgabe mit ETBE erfüllt, ein Husarenstück.

In Summe ist hochoktaniger Sprit (auch über Herstellervorgabe) kein Fehler. Ein Kraftstoff wie Ultimate 102 ist ein Highlight. (Meine persönliche Meinung: Wäre Ultimate Standard, bräuchte es bis heute keine OPF) Ob man es wirklich braucht, das muss jeder selber wissen.
Vorbehalt: Was die DME vom Niva wirklich kann und macht weiss ich nicht. In meinem Zweitwagen weiss ich das und da ist es ein Vorteil.
In der Niva fahre ich E5, im meinem Zweitwagen nur Ultimate 102.

LG derTierfreund
3 Fahrzeuge und in Summe: 12 Zylinder, 6.4l Hubraum, 7 obenliegende Nockenwellen und 40 Ventile, 10 Räder und 518 PS
Inkl. Lada Urban 2016. (Noch alte Radnabe und schon Plastikkupplung)
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