Problem mit der Akkuaufladung

wenn es um Schaltpläne, Ausfälle der Elektronik oder elektrischen Geräten geht

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Dieter K.
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Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von Dieter K. »

Ich hatte festgestellt, dass ich den Akku regelmäßig nachladen musste, auch wenn ich gefahren bin. Da die Ladespannung irgendwann unter 13 V mit sinkender Tendenz fiel, war klar, neuer Regler und Diodenplatte müssen rein.
Gemacht getan. Ladespannung bei 13,5-13,6 V, besser als nichts. Nach dem Starten betrug der Ladestrom 3-4 A, nach ca. 5oo m war er negativ, so etwa 0,5 A, ohne Licht und weitere Verbraucher.. Alles gemessen mit dem Batteriemonitor BMV-700.
Fazit: Lima kaputt.
Dienstag neue Lima eingebaut. Beim Ausbauen der alten den Klassiker produziert: Großes Funkenfeuerwerk im Motorraum (So etwas passiert mir ja nicht, nur den Anderen pl,, ) Da nichts elektrisches mehr ging, einen Panikanruf an Christian: Ob mein Steuergerät geschrottet ist. Dann eine leichte Erleichterung: Kann eigentlich nicht sein, sagte Christian. Großen Dank noch mal an ihn üiiii

Dann noch eine zusätzliche Masseleitung zur Lima eingebaut.

Motor gestartet. Ladespannung zwischen 14 und 14,1 V. So soll es sein. Ladestrom zu Anfang, alles im Motorleerlauf, 11 A , 6 A, 3 A,... -0,5 A. Mit Fernlicht ca. -4 A.

Tja, was nun? Der Ladestrom wird ja in der Minusleitung direkt vor der Batterie abgenommen. Daran (also an einem Messfehler) kann es ja nicht liegen. Woran dann.

Wo liegt eventuell mein Denkfehler?

Lima und Regler scheinen ja zu funktionieren, denn eine Teilladung findet ja statt, sonst müsste der Entladestrom ja größer sein.

Ich bin am Ende ü..
Bis denne!
Dieter
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Roi Bleck
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Re: Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von Roi Bleck »

Ich bin nicht vom Fach und könnte nicht beurteilen, ob der Batteriemonitor überhaupt für solche Messungen geeignet bzw. überhaupt richtig angeschlossen ist und richtig funktioniert.

Welcher Messung ich aber trauen würde, wäre ein Zangenamperemeter. Sowas hast du nicht zufällig?
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Dieter K.
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Re: Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von Dieter K. »

Die Eignung des Batteriemonitors sollte wohl nicht in Frage stehen. Da er ursprünglich für Messungen des Elektronetzes auf Booten gedacht war, sollte er in einem Niva auch seinen Dienst tun.

Richtig angeschlossen ist er. Wenn der Anlasser läuft zeigt er kurz um die -16 A an.

Nein, ein Zangenamperemeter für Gleichstrom habe ich leider (noch) nicht.
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Dieter
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haase1970

Re: Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von haase1970 »

Mal weg von Deiner Messung:
D+/ Erregerleitung ist ok, Kontroll-Leuchte im Kombiinstrument leuchtet bei Zündung ohne Motorlauf?
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Sebastian / endurofant
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Re: Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von Sebastian / endurofant »

Wie ist der Zustand vom Keilriemen und der Keilriemenspannung?
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lada-horst
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Re: Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von lada-horst »

Hallo,

Der Kabelbaum Batterie / Lichtmaschine / Masse Motor / Masse Karosserie ist ein wenig verzweigt.

Stelle doch mal ein Bild ein, wie der Batteriemonitor angeklemmt ist.

Ich könnte mir Vorstellen, das sich die Ströme auf die diversen Kabel aufteilen und du nur einen Teil(strom) gemessen hast.

Im Anlassserstromkreis müsste beim Startvorgang rein rechnerrisch einen Strom von bis zu 60 bis 70 Ampere fließen. 16 Amp halte ich für zu wenig.



Grüße

Horst
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Sebastian / endurofant
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Re: Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von Sebastian / endurofant »

lada-horst hat geschrieben:
Im Anlassserstromkreis müsste beim Startvorgang rein rechnerrisch einen Strom von bis zu 60 bis 70 Ampere fließen. 16 Amp halte ich für zu wenig.
Auf ein ähnliches Ergebnis bin ich eben auch gekommen. Der Anlasser hat eine Leistung von 0,850kW / 12,5V wären das 68A.

Wenn da nur 16A fließen würde der Anlasser nur 0,2kw Leistung haben. Etwas wenig um den Motor anzuwerfen.
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Dieter K.
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Re: Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von Dieter K. »

Erst einmal Danke an alle, die sich mit mir den Kopf zerbrochen haben.

das neue Jahr fängt gut an uuuu

Die Lima tut, was sie soll.

Nun zur Sache:

Wer viel misst miss viel Mist, vor allem dann, wenn er ohne Sinn und Sachverstand die Ergebnisse versucht zu interpretieren.

Vorweg, ich kratze nur an der Oberfläche, vor 45 Jahren hätte ich sicherlich alles noch fundierter darlegen und Beweisen können.

Im Niva haben wir 2 unterschiedliche Spannungs- und Stromquellen, mit einem unterschiedlichen Innenwiderstand. Den von der Lima setze ich mal als konstant (ist er aber sicherlich nicht zu 100%, s. oben), der des Akkus wird immer geringer, je voller er geladen ist. Da ich mit voll aufgeladenem Akku ins Rennen gegangen bin, war auf Grund des geringeren Widerstandes als der der Lima nichts zu laden, im Gegenteil, der Akku musste seinen Ladungsüberschuss der Anlage beisteuern.

Durch die max. 2 Sekunden, die der Anlasser mit ca. 16 A lief, war der Ladestrom auch kurz im positiven Bereich. Jetzt kommt der innenwiderstand ins Rennen: Nach kurzer Zeit wird der Akku entladen, weil dann der Innenwiderstand kleiner als der der Lima und siehe da, der Akku wird geladen.
Eben ausprobiert; den Akku auf ca. 85% entladen, dann gestartet: 30 A, 20 A dann pendelt der Ladestrom um die 6 A. Beim Einschalten des Lichtes (alles im Leerlauf) geht der Motor kurz in die Knie, dann steigt der Ladestrom an.

Das bedeutet natürlich auch, dass der Akku allein durch die Lima nicht voll geladen werden kann. Ich werde mal sehen, bei welchem Prozentsatz das bei meinem Niva der Fall ist.

Damit zeigt sich auch, dass die Überwachung der Klemmspannung eigentlich ausreichend ist. Wenn sie dann allerdings unter 13,5 V mit weiterer Tendenz nach unten sich bewegt, ist handeln meiner Meinung nach angesagt.

An Christian noch 100 Punkte für seine verhaltene Frage, ob die alte Lima wirklich kaputt sei. Sie ist es nicht, trotz der etwas geringeren Klemmspannung und jetzt liegt sie erst einmal im Ersatzteilregal.

Und der Batteriemonitor ist auch für den Niva geeignet, wenn man weiß, was dieser mit seinen angezeigten Werten sagen will.

Es ist vollbracht üiiii

Danke nochmal an alle.

Bei dieser Aktion habe ich die Lima auch gleich in Aluband verpackt und die russische Ingenieurlösung des Anschlusses an der Klemme 30 verlängert, so dass sie im Motorraum gut erreichbar ist und die Fummelei ein Ende hat.
Bis denne!
Dieter
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Re: Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von christian@nivatechnik.de »

Dieter K. hat geschrieben:habe ich die Lima auch gleich in Aluband verpackt
Achte drauf, daß die Abdeckung gegen Kühlwassertropfen( darum geht es hier doch, oder?) noch genug Luft rausläßt. Unten offen muß sein! Sonst stirbt der Regler den Hitzetod.
Gruß christian@nivatechnik.de

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Dieter K.
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Re: Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von Dieter K. »

christian@lada-ig.de hat geschrieben:
Dieter K. hat geschrieben:habe ich die Lima auch gleich in Aluband verpackt
Achte drauf, daß die Abdeckung gegen Kühlwassertropfen( darum geht es hier doch, oder?) noch genug Luft rausläßt. Unten offen muß sein! Sonst stirbt der Regler den Hitzetod.
Hinten und vorne offen reicht nicht?
Wenn dass so ist werde ich es gleich ändern.
Bis denne!
Dieter
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Re: Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von christian@nivatechnik.de »

Dieter K. hat geschrieben:Hinten und vorne offen reicht nicht?
Ich hab damit schon eine 120er Lima gehimmelt.
Dieter K. hat geschrieben:Wenn dass so ist werde ich es gleich ändern.
Ja, bitte!
Gruß christian@nivatechnik.de

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Sebastian / endurofant
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Re: Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von Sebastian / endurofant »

Ich würde mal vermuten das viele Lima und Diodenplatten die hier in diesem Forum schon gewechselt wurden gar nicht kaputt sind. Oft liegt die Ursache bei Kontaktproblemen, Übergangswiederständen und rutschenden Keilriemen.
Dieter K. hat geschrieben:der Akku musste seinen Ladungsüberschuss der Anlage beisteuern.
Wie hoch soll den der Ladungsüberschuss gewesen sein? Ganz frisch voll geladen kann der Akku eine etwas höhere Spannung abgeben als eingentlich rechnerisch möglich. Aber die Lima kann 14,xx das ist in jedem Fall mehr.
Dieter K. hat geschrieben:Das bedeutet natürlich auch, dass der Akku allein durch die Lima nicht voll geladen werden kann.
Warum nicht? Wenn die Lima die Ladeschlussspannung erbringt. Mit 13,5V wird das natürlich nichts, da hat du Recht.

Wenn du deine alte Lima mal zerlegst und innen ordentlich reinigst und die kontaktstellen alle blank machst wirst du das fehlende Volt finden.
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Dieter K.
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Re: Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von Dieter K. »

Sebastian / endurofant hat geschrieben: Wenn du deine alte Lima mal zerlegst und innen ordentlich reinigst und die kontaktstellen alle blank machst wirst du das fehlende Volt finden.
Das hatte ich gemacht und Diodenplatte und Regler gewechselt. Der eingebaute Regler war allerdings nicht neu. Prinzipiell funktioniert er aber.
Ist aber im Augenblick kein Thema.

Die anderen Fragen kann ich leider nicht beantworten bzw. meine Behauptungen mangels tief ergehenden Wissens anders formulieren. Ich werde erst einmal auf einer längeren Tour sehen, wie weit die Lima den Akku auflädt. Vielleicht kommen wir dann der Antwort näher. Ich denke aber schon einmal, wenn der innenwiderstand des Akkus höher wird als der der Lima, dann saugt das System die nötige Energie eben aus der Lima und das Spiel geht von vorne los.
Mal sehen, was dabei raus kommt.
Bis denne!
Dieter
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KarstenWL
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Re: Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von KarstenWL »

Vielen Dank für den Beitrag, denn bei mir herrscht das gleiche Problem wie im Eingangspost beschrieben.
Aufgrund extensiver Geländeeinsätze und mangelnder Reinigung :oops: werde ich somit einen der hoffentlich kommenden schönen Tage dazu nutzen, um mal eine Generalreinigung durchzuführen und eine zusätzlich Masseverbindung herzustellen.
Leider war möglicherweise aus diesem Grund mein Lada auch schon kaputt (ein Lada der nicht mehr fährt ist kaputt), denn nach einer Woche Standzeit hatte die 2 Jahre alte Batterie nicht mehr genug Saft den Anlasser durchzudrehen. Was mir dann aufgefallen ist, ist, dass bei ausgeschalteter Zündung ein permanenter Entladestrom von 36mAh vorhanden ist. Das scheint mir etwas zuviel zu sein. Das Radio ist richtig angeschlossen und schließe ich erst einmal aus. Kann es sein, dass mir evtl. durch einen kränkelnden Regler oder Diodenplatte der Strom flöten geht? Wie hoch ist der "normale" Entladestrom?
Sicherungen habe ich noch nicht alle gezogen um einzelne Verbraucher ausschließen zu können.
Tschau

Karsten

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Buckelrutscher
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Re: Problem mit der Akkuaufladung

Beitrag von Buckelrutscher »

Hallo,

also 36 mA ist nicht viel und normal wenn du eine Wegfahrsperre hast.
Natürlich wird dadurch die Batterie auch irgendwann leer und wenns kalt ist und das Auto eine Woche lang steht kanns schon mal passieren, dass es nicht anspringen will weil ja auch das Öl kalt ist
und der Anlasser da schon etwas mehr zu tun hat - außerdem entläd sich die Batterie auch ohne Stromabnahme selbst und hat bei Minustemperaturen sowieso nicht die volle Leistung.

http://www.elektronikinfo.de/strom/bleiakkus.htm

Gruß Werner
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