Die eigentliche Idee war das Zelt zu heizen, aber das war dann doch unnötig.
Stattdessen hatten wir den Ofen ca. 2 Stunden auf dem Tisch im Garten brennen.
Angegebene Heizleistung 2,5 kW
Anschaffungskosten 50€ plus Petroleum
Beim ersten betanken:

In Verbindung mit dem guten holländischen PetroHeat Heizpetroleum hat er werder gerusst noch gestunken.
Ausserdem ist er absolut lautlos.
Der meisste Teil der Wärme geht nach oben als heisse Luft raus.
Was aber auch bedeutet, dass man ihn im Betrieb trotz dem langen Tragebügel nicht versetzen kann.
Er ist also erheblich besser für das Heizen eines Raumes geeignet als als Heizstrahler im Freien.
Strahlungswärme macht er zwar auch ein wenig.
Im Abstand von 1 Meter wird es noch angenehm warm, weiter weg, merkt man kaum was.
Zum kochen oder zum Transport kann man den oberen Drahtkäfig mit 3 Rendelschrauben lösen und nach unten schieben, bis die Drahtkuppel knapp unter dem Deckel steht.
In den Tank gehen 5 Liter Petroleum die bei einem angegebenen verbrauch von ca. 0,25l/Stunde für 20 Stunden reichen sollten.
Somit brauche ich den Ofen bevor ich auf ein Treffen fahre nur einmal daheim volltanken und sollte dann damit hinkommen.
Betanken ist mit dem beigelegten Trichter eigentlich zu vergessen.
Der 10 Liter Kanister ist auch, gerade wenn er voll ist, ungeignet um damit gefühlvoll und ohne Schlabbern in den Trichter zu giessen.
Hier wäre ein Ausgiesser wie beim Spritkanister hilfreich (mal schaun ob der von den Plastik Benzinkanistern zufälligerweise passt).
Aber das ist mehr nen Problem vom Petroleumkanister den ich gekauft habe statt vom Ofen.
Anzünden:

Kippsicherung hat er keine.
Gestern ist der andere Ofen bei mir angekommen der eine Kippsicherung hat, allerdings nur einen 2,5 Liter tank.
Die Kippsicherung wirkt mir sehr empfindlich.
Wenn man den Docht rausdreht, spannt man damit eine Feder, und eine kleiner Riegel blockiert über ein Zahnrad, dass der Docht von der Feder wieder eingezogen wird.
Die Kippsicherung (ein Kopflastiges Gewicht an einem Bolzen in einem Loch) lösst dann bei leichter Auslenkung aus der Horizontalen den Riegel aus und der Docht wird schlagartig eingezogen.
So weit so schön: Nur... dreht man den Docht hoch, ohne beim umgreifen, einen Zahn des Zahnrades gefühlvoll auf dem Stopp-Riegel abzusetzen, so rutscht das durch, und der Docht saust mit Feders hilfe wieder ganz hinein und man fängt von vorne an.
Dieser Mechanismus funktioniert also jetzt schon nicht Ideal und es wird vermutlich über die Zeit nicht besser.
Dafür auf 2,5 Liter Tankinhalt zu verzichten seh ich nicht ein.
Zumal der Ofen mit seinem gut 30 cm Durchmesser und einem extrem niedrigen Schwerpunkt (zumal wenn er betankt ist) eh kaum ausversehen umzukippen ist.
