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Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 3. Februar 2013, 22:18
von wLADAmir
christian@lada-ig.de hat geschrieben: Man stelle sich vor, solche Typen hätten Verantwortung für Menschen!?
Warum nicht - wenn er Heizer im Krematorium ist?

Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 3. Februar 2013, 23:17
von Ostbock-Jens
christian@lada-ig.de hat geschrieben: Überraschung: es wurden neue Ventile verbaut :shock:
Haha, sowas hab ich auch schonmal gemacht, aber unter gänzlich anderen Voraussetzungen:
2. Lehrjahr
kein Geld
Letzthand Kadett D mit weit über 300.000km drauf

In einer offiziellen Werkstatt darf das nicht passieren. Mich würd dabei interessieren ob die Nockenwelle schon vor der "Reparatur" erkennbare Beschädigungen hatte.

Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 4. Februar 2013, 10:02
von Fanto
@ Christian:
Hast Du nich n bisschen bammel davor das der Motor nach Deiner Rep stirbt?
Du hast jetzt anständige arbeit abgegeben und irgendein bereich des Motors wurde von Deinem Vorgänger derart geschwächt oder beschädigt das es durch einen dummen Zufall nach Deiner Rep wieder zum Schaden kommt.
Ich könnt kotzen wenn ich sowas sehe.

Gruß
Fanto

Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 4. Februar 2013, 10:13
von christian@nivatechnik.de
Fanto hat geschrieben:Hast Du nich n bisschen bammel davor das der Motor nach Deiner Rep stirbt?
Du hast jetzt anständige arbeit abgegeben und irgendein bereich des Motors wurde von Deinem Vorgänger derart geschwächt oder beschädigt das es durch einen dummen Zufall nach Deiner Rep wieder zum Schaden kommt.
Ehrlich gesagt: nein.
Ich hab schon so viele Samara und Samara-Nachfolger ins Leben zurückgebracht....der Motor ist viel besser, als die Werkstätten.
Der Rumpf ist bei Lada nie das Problem.

Aber ich freu mir nen Ast, wenn ich nachher wieder aus´m Büro darf und der Motor heute abend schnurrt, wie ein Kätzchen.
Das empfinde ich als Entspannung pur .v.

Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 4. Februar 2013, 11:23
von Fanto
Ja, geil, kann ich mir Vorstellen das das ein tolles gefühl ist.

Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 4. Februar 2013, 21:19
von christian@nivatechnik.de
omm ..er läuft... omm

Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 4. Februar 2013, 22:20
von powdersnow
Bild

Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 4. Februar 2013, 22:31
von Fisch
christian@lada-ig.de hat geschrieben: ..er läuft... omm
Glückwunsch! Respekt!!! Und wahre Worte! omm

Abendgruß,
Fisch

(PS: Ich setz' noch einen drauf: Die beste Motivation ist Leidenschaft! - Das sieht man bei vielen schon in den Augen. .v. )

Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 5. Februar 2013, 00:36
von Fanto
Geil !!!

Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 5. Februar 2013, 06:24
von Dirk2111
Hi,

mal abgesehen von der "hochwertigen" Leistung der vorhergehenden "Werkstatt" frage ich mich, wie der Vorbesitzer mit dem kalina umgegangen sein muss !
Vermutlich rechten Fuss im Bodenblech und nie Ventile eingestellt.
Wenn die Prins ab lada D ist... hat die normal auch Anschluss an die Lambdasonde bekommen... die schaltet sich sogar selbst ab noch bevor das Auto-Steuergerät die Check Engine mit "Gemisch zu mager" signalisiert !
Dennoch; LPG Fahrzeuge sind nicht vollgasfest, erst Recht kaum mit mangelndem Ventilspiel ;)

Wenn ich daran denke, das mein Ex-111er 8V mit LPG immer noch hier rumfährt mit inzwischen 300 000 km ?!
Da waren nach 150 000 zwar auch mal die ventilsitze zu platt (Spiel nicht mehr einstellbar), aber soooooooo sah das alles sicher nicht aus ;)
Und der Murks mit der Nockenwolle sowieso nich ;)

Schöne Grüße
Dirk2111

Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 5. Februar 2013, 07:33
von christian@nivatechnik.de
Dirk2111 hat geschrieben:Wenn ich daran denke, das mein Ex-111er 8V mit LPG immer noch hier rumfährt mit inzwischen 300 000 km ?!
Da waren nach 150 000 zwar auch mal die ventilsitze zu platt (Spiel nicht mehr einstellbar), aber soooooooo sah das alles sicher nicht aus
Und der Murks mit der Nockenwolle sowieso nich
Ja! Daran mußte ich auch denken!
Ich habe hier auch genauso agiert, wie wir das damals bei Deinem gemacht haben.
Den letzten neuen gut abgelagerten "nos" Kopf aus CCCP-Produktion hab ich mir vom Herzen gerissen und an die Einspritztechnik angepaßt.
Dazu die zur Zeit letzte in Westeuropa verfügbare 2111 Nockenwelle ..... und new old stock Nockenwellenbrücken aus Vorwendezeiten.
Wenn jetzt nochmal sowas auftaucht, muß ich erstmal Altmaterial aufarbeiten.

Alles neu:
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Gute Arbeit macht glücklich: Dirk reinigt die Lagerflächen der neuen NW von Schutzwachs etc..... mit Never Dull ! 8)
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Man beachte den charakteristischen, dunklen Fleck zwischen Zyl. 2 und 3: Durchbruch der ZKD
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Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 5. Februar 2013, 08:47
von Dirk2111
*grins*

Das kommt mir ja alles verdächtig bekannt vor ;)

Schöne grüße
Dirk2111

Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 5. Februar 2013, 10:55
von Mccormick
Hallo Christian,

was ist - Shims - den Begriff hab ich hier im Süddeutschen noch nie gehört?

Aber klasse wie Du die technik im Griff hast, Kompliment!!


Grüße

rainer

Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 5. Februar 2013, 11:20
von christian@nivatechnik.de
Shims sind Einstellplättchen für sog. Tassenstößel.
Eine hocheffiziente Technik zur Ventilsteuerung/Einstellung.
Ursprünglich für den Motorstport konzipiert, verwendete VW diese als erster in Großserie. Bei vielen Motorradmoteren findet man ebenfalls dieses Verfahren.
Da der Samara eine Blaupause des Golf ist, fanden diese wartungsintensiven Shims bei Lada Verwendung, als VW die schon wieder abgeschafft hatte pl,,

Vorteil: wenig Teile, sehr stabil bei hoher Drehzahl.
Nachteil: dumme Werkstätten und faule Besitzer...oder umgekehrt. :roll: ...oder beides o--.

Re: Zylinderkopf Kalina

Verfasst: 5. Februar 2013, 13:13
von Leitwolf
Ventilsteuerung über Tassenstössel und Einstellung durch die runden Plättchen (Shims) mit verschiedenen Stärken, ist halt eine extrem drehzahlfeste Konstruktion.
Kenne ich aber nur von meiner Moppedschrauberzeit. Honda Bol´d Or oder die 6er CBX.
Ventildeckel runter, bei 16 bis 24 Ventilen das vorhandene Spiel gemessen und notiert. Dann die Nockenwellen runter, bei jedem einzelnen Ventil den eingebauten Shim rausgenommen, vermessen, anhand der Aufzeichnungen den benötigten Shim aus dem Karton gesucht (den alten natürlich in selbigen reingeworfen), das alles 16 - 24 mal, Nockenwellen wieder rein, alles nochmal prüfen, Ventildeckel wieder drauf und fertsch.
Hat zum Schluss sogar Spaß gemacht. Aber der Sortimentskasten der Shims hat einige Lehrlingsgehälter verschlungen.

Gruß,
Leitwolf