Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

wenn es um Schaltpläne, Ausfälle der Elektronik oder elektrischen Geräten geht

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NivaErSoWertvoll
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Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von NivaErSoWertvoll »

Hi-Fi im Lada Niva, Teil 1: Einbau 2-Kanal-Endstufe (Blaupunkt EMA 260) unter Vordersitz (Beifahrersitz 2009er 1,7i)

Einleitung

Wie bereits andernorts angekündigt, war es mein Ziel, eine 2-Kanal-Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter dem Beifahrersitz meines 2009er Lada Niva 1,7i zu montieren. Diese soll im nächsten Schritt mit Canton RS 2.130 zusammenspielen.

Dieser Bericht beschreibt die Durchführung des Vorhabens. Das Ergebnis ist eine recht unauffällig in das Fahrzeug eingepasste Endstufe, die ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis bietet und weder die Nutzung des Sitzes, unter dem sie verbaut ist, einschränkt, noch andere nennenswerte negative Auswirkungen hat.

Sämtliche Angaben verstehen sich ohne Gewähr; Irrtum vorbehalten, Haftung ausgeschlossen. Über Rückmeldungen freue ich mich und werde gegebenenfalls Klärungen, Details oder Korrekturen nachliefern.

Wahl der 2-Kanal-Endstufe Blaupunkt EMA 260

Den Blaupunkt EMA 260 habe ich aus folgenden Gründen gewählt:
  • Der EMA 260 ist in einer Leistungsklasse unterwegs, in der sich qualitativ hochwertige Lautsprecher-Chassis ansteuern lassen.
  • Ein Test des EMA 260 mit meinen Wunschlautsprechern in unverbautem Zustand verlief vielversprechend.
  • Die Maße des EMA 260 sind für den Lada Niva etwas günstiger als diejenigen zweier direkter Konkurrenzprodukte, die ich mir näher angeschaut habe.
  • Der EMA 260 hat einen realistischen Listenpreis, aber ich konnte ihn bei einer bekannten Unterhaltungselektronik-Kette für unglaubliche EUR 35,- vom Stapel nehmen.
  • Der Lada Niva ist ein ehrliches Fahrzeug mit ästhetischem, womöglich gar klassischem Erscheinungsbild. Zahlreiche direkte Konkurrenzprodukte des EMA 260 wirken durch ihre Gestaltung im Kontext des Niva geradezu absurd. Hingegen müssten sich der Blaupunkt EMA 260 und der Lada Niva mögen können.
Bild

Zielsetzungen des Einbaus

Der EMA 260 soll unter dem Beifahrersitz derart befestigt werden, dass die folgenden Kriterien erfüllt sind:
  • Gesicherte Kühlung des EMA 260.
  • Problemlose Nutzung sowie Reinigung der Fußraum-Gummimatte, die bis unter den Sitz reicht; auch bei Vorhandensein der darunter liegenden Bitumen-Matte.
  • Keine Behinderung der darüber liegenden zusätzlichen Fußraum-Gummiwanne.
  • Keine Einschränkungen der Einstellmöglichkeiten des Sitzes.
  • Leichter Zugang zu den Anschlüssen und Reglern des EMA 260.
  • Keine Behinderung der Bewegungsfreiheit im Fußraum vorn und hinten.
Konzept des Einbaus

Nach genauerer Betrachtung der Sachlage erschließen sich die folgenden Fakten.
  • Die Kühlung des EMA 260 könnte bei einem Einbau mit der Oberseite nach unten womöglich profitieren; jedenfalls wird sie nicht leiden. Grund ist die löchrige Bodenplatte.
  • Der Einbau des EMA 260 mit der Oberseite nach unten führt zu einer verbesserten, weil leicht nach hinten verschobenen, Position. Ursache sind die hervorstehenden Bleche zur Befestigung.
  • Zur Befestigung des EMA 260 bietet es sich an, einen U-förmigem Bügel zwischen den vorderen Sockeln der Sitzbefestigung sowie zwei L-förmige Bügel an der Bodenblech-Querstrebe unter dem Sitz zu verwenden. Die Befestigung erfolgt mit den Anschlüssen und Reglern vorn und hinten; eine Befestigung mit den Anschlüssen und Reglern seitlich wäre mechanisch wesentlich komplizierter. Unflexible Cinch-Anschlüsse gehen hinten ab.
Bild

Durchführung des Einbaus

Die Kabel auf den Bildern dienen nur zur Veranschaulichung.

Auf den Millimeter kommt es bei den selbst angefertigten Bügeln in vielerlei Hinblick wirklich nicht an; siehe jedoch die Hinweise im Einzelfall unten.
  • Materialien: 1 Stück Aluminium-Leiste 2mm x 20mm x 1000mm; 8 Stück Blechschrauben 3,5 x 13 (Nachtrag: Oder 4 Blechschrauben und 4 Sechskantschrauben mit Muttern und Ringen)
  • Werkzeuge: Metallbohrer 3mm; Metallbohrer 2mm; (Nachtrag: Metallbohrer für Sechskantschrauben;) Bohrmaschine; stabile Zange mit planer Fläche und gerader Kante; Schraubendreher; Metallsäge; Wasserwaage
  • Gegebenheiten: Abstand zwischen den vorderen Sockeln der Sitzbefestigung 358mm; lichte Höhe unter dem Sitz selbst (Abstand Unterkante Laufschiene bis Querstrebe der Sitzhalterung, gemessen am ausgebauten Sitz) 47mm
  • Anfertigung zweier L-förmiger Bügel, Außenmaße 65mm x 20mm
  • Anfertigung eines U-förmigen Bügels, Außenmaße 350mm x 70mm; Obacht, ein nicht ganz rechter Winkel (leicht nach außen gespreizte Schenkel) erweisen sich bei der Montage des Sitzes als vorteilhaft
  • Ausbau des Sitzes, gehalten durch vier Muttern in der Schiene
  • Herausnehmen der Gummimatte(n) vorn
  • Zurückschlagen der Gumnmimatte hinten
  • Montage der beiden L-förmigen Bügel; Höhe der Oberkante über Sitzschienenhöhe an dieser Position: 44mm abzüglich Stärke Befestigungsblech EMA 260 (1mm) abzüglich Höhe Schraubenköpfe; Obacht: Im Zweifel lieber einen Millimeter mehr als weniger abziehen, sonst schleift die Querverstrebung der Sitzbefestigung über die Schraubenköpfe oder die Einstellung der Sitzposition ist gänzlich blockiert
  • Einschneiden der hinteren Gummimatte für die L-förmigen Bügel
  • Befestigung der hinteren Gummimatte
  • Montage des U-förmigen Bügels; Höhe der Oberkante über Sitzschienenhöhe an dieser Position wie bei den L-förmigen Bügeln; Obacht: die Sitzschiene weist nach vorn hin ein Gefälle auf
  • Montage EMA 260 an den Bügeln (Nachtrag: Nicht mehr mit Blechschrauben, sondern mit Sechskantschrauben mit Muttern und Ringen)
  • Montage des Sitzes
  • Test der uneingeschränkten Verstellbarkeit des Sitzes; gegebenenfalls Höhenkorekturen
  • Einlegen der Gummimatte(n) vorn
Bild

Rückblende mit Cinch-Anschlüssen und Reglern, Abstand der Cinch-Stecker zur hinteren Gummi-Bodenmatte: (Nachtrag: Das Bild zeigt die Befestigung des EMA 260 mit Blechschrauben, nicht mit Sechskantschrauben)

Bild

Frontblende mit Spannungs- und Lautsprecher-Anschlüssen, Abstand zur Bitumen-Matte:

Bild

Mit eingebautem Sitz bei Sitzposition ganz vorn; in dieser Position kann niemand mehr auf dem Beifahrersitz sitzen: (Nachtrag: Das Bild zeigt die Befestigung des EMA 260 mit Blechschrauben, nicht mit Sechkantschrauben)

Bild

Mit eingebautem Sitz bei Sitzposition ganz hinten; geringe Beeinträchtigung durch schräge Sitzführung; Schutz der Anschlüsse durch U-Bügel:

Bild

Abstand zur Standard-Gummimatte, die unter den Sitz reicht; ich kann meine Finger zwischen EMA 260 und Matte stecken: (Nachtrag: Das Bild zeigt die Befestigung des EMA 260 mit Blechschrauben, nicht mit Sechkantschrauben)

Bild

Mit Zusatz-Fußraum-Gummimatte vorn bleiben die Anschlüsse gerade so unbehelligt; Führung mit Kabelbindern zur Seite geplant:

Bild

Ich freue mich auf eure Kommentare und werde über meine weiteren Einbauten berichten!
Zuletzt geändert von NivaErSoWertvoll am 4. Mai 2010, 08:32, insgesamt 3-mal geändert.
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MAZ
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Re: Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von MAZ »

Ich find' das schaut recht ordentlich aus. Vielen Dank für die Dokumentation.

Für mich wäre noch Interessant, wie die Kabel hin- und zurückgeführt werden. Als Anfänger ist es schön wenn man jede Kleinigkeit nachlesen kann. :)
Wie hast Du die Bügel gebastelt?

Gruß, Mathias
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Hoersturz
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Re: Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von Hoersturz »

Hallihallo,
sieht ja recht ordentlich aus. Gut gemacht!

Selbiges habe ich auch vor wenn ich mal wieder Zeit zum Niva basteln habe. Die Endstufen bei mir habe ich (noch) an der Rücksitzlehne montiert. Stört aber gewaltig beim umlegen der Rücksitzbank. Der Subwoofer im Kofferraum ist auch im Weg. :(

Mir fällt im Moment nur ein evtl. Nachteil zu deinem Verstärkereinbau ein:
Wenn ich die Bilder richtig deute, so zeigen die Cinch-Stecker zum Fußraum hinter dem Beifahrersitz. Dort kann ein Fahrgast die Stecker und Anschlüsse an dem Verstärker durch Unachtsamkeit leicht beschädigen wenn er mit den Fußspitzen dagegenkommt. Die Klemmleisten für die losen Kabel (Lautsprecher/Spannungsversorgung) hingegen sind etwas stabiler und nicht ganz so bruchgefährdet. Ich hätte die Endstufe also umgekehrt eingebaut, da nach meiner Erfahrung der vordere Beifahrer die Füße selten anzieht und damit nicht zu den Anschlüssen hinkommt. Der hintere Beifahrer aber eher die Füße mal ausstreckt und die Anschlüsse dadurch berührt.
Ist aber alles eher persönliche Erfahrung. Bei mir fährt halt sehr oft hinten rechts mein Sohn mit. Der würde beim ersten Einsteigen in den Niva die Cinch Stecker mit seinen Füßen abreißen.

Mein allergrößtes Problem sind aber die labrigen Türverkleidungen. Da vibriert alles mit und stört den Musikgenuss doch nachhaltig. Wenn ich mal Zeit habe, dann...

Grüße
Klaus
...mittlerweile ohne Niva
„Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.“
(Siddhartha Gautama)
ikletti
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Re: Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von ikletti »

Schaut gut aus! üiiii

Danke für die Anleitung, da muß ich mir ja fast keine eigenen Gedanken mehr machen :mrgreen:
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

1700er BJ 2009
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Re: Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von NivaErSoWertvoll »

Hallo MAZ!
MAZ hat geschrieben:Für mich wäre noch Interessant, wie die Kabel hin- und zurückgeführt werden.
Bitte um Geduld. Ich weiß zwar schon, wie es werden wird, aber ich habe dafür noch nicht die nötige Zeit gefunden.
MAZ hat geschrieben:Wie hast Du die Bügel gebastelt?
Zange (stabil, breite plane Fläche, gerade Kante) so ansetzen, dass das längere Ende der Aluminium-Schiene (2mm Stärke) etwa 3mm vor dem gewünschten Außenmaß (Länge) greift. Dann mit der Hand langsam biegen. Die Metallsäge samt Lehre eines bekannten Möbelhauses, im Grunde gedacht für die Aluminium-Gardinenstangen, leisten dann gute Dienste beim Zuschnitt. Eine Blechschere tut's allerdings auch.
Niva 1,7i, BJ 2009, EZ 2010
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Re: Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von NivaErSoWertvoll »

Hallo Hörsturz!
Hoersturz hat geschrieben:Die Endstufen bei mir habe ich (noch) an der Rücksitzlehne montiert.
Hatte ich vergessen zu erwähnen: Es sieht alles danach aus, als würde der EMA 260 auch unter den Fahrersitz passen. So kann man auch zwei montieren. Einer kann mit doppelter Leistung einen Subwoofer treiben, oder beide treiben stärkere Boxen.

Hast du bei dir etwas an der Elektrik verändert? Welche Leistungsklasse hast du eingebaut?
Hoersturz hat geschrieben:Mir fällt im Moment nur ein evtl. Nachteil zu deinem Verstärkereinbau ein: Wenn ich die Bilder richtig deute, so zeigen die Cinch-Stecker zum Fußraum hinter dem Beifahrersitz. Dort kann ein Fahrgast die Stecker und Anschlüsse an dem Verstärker durch Unachtsamkeit leicht beschädigen wenn er mit den Fußspitzen dagegenkommt. Die Klemmleisten für die losen Kabel (Lautsprecher/Spannungsversorgung) hingegen sind etwas stabiler und nicht ganz so bruchgefährdet. Ich hätte die Endstufe also umgekehrt eingebaut, da nach meiner Erfahrung der vordere Beifahrer die Füße selten anzieht und damit nicht zu den Anschlüssen hinkommt. Der hintere Beifahrer aber eher die Füße mal ausstreckt und die Anschlüsse dadurch berührt.
Wichtiger Punkt. Für mich kommt das wegen der zusätzlichen Gummiwanne im Beifahrer-Fußraum nicht in Frage; das würden die Cinch-Stecker nicht mitmachen (siehe letztes Bild im Artikel). Sollte es Probleme mit den Cnch-Steckern hinten geben, werde ich die L-förmigen Bügel durch solche mit einen weiteren rechten Winkel (tiefes U) ersetzen und eine Blende gegenmontieren.

Aber im Ernst, die Wölbung im Boden müsste eigentlich verhindern, dass jemand seine Füße wirklich so weit nach vorn streckt? (Bild 4 im Artikel)
Niva 1,7i, BJ 2009, EZ 2010
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Re: Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von NivaErSoWertvoll »

MAZ hat geschrieben:Ich find' das schaut recht ordentlich aus.
Hoersturz hat geschrieben:sieht ja recht ordentlich aus
ikletti hat geschrieben:Schaut gut aus!
Danke für eure Rückmeldungen! Freut mich.
Niva 1,7i, BJ 2009, EZ 2010
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Hoersturz
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Re: Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von Hoersturz »

NivaErSoWertvoll hat geschrieben:Hast du bei dir etwas an der Elektrik verändert? Welche Leistungsklasse hast du eingebaut?
Die Elektrik habe ich nur marginal verändert. Dickeres Massekabel von der Batterie zur Karosse und Kabel der Lima verstärkt. Dann ausreichend Kabelquerschnit zu den Endstufen verlegt.

Leistungsklasse? Naja, ich bin bei den Herstellerangaben immer sehr, sehr vorsichtig...
Ich habe steinalte Blaupunktendstufen für 'n paar Euro auf e...y geschossen und bei mir eingebaut. Für Subwoofer und Hecklautsprecher die BMX240, für die Frontlautsprecher und Kickbässe in den Türen die BQX320. Die Datenblätter kann man bei der Blaupunktwebseite einsehen. Also laut Hersteller insgesamt 560Watt... (sinds net wirklich :roll: ). Hab früher gern die Punch Endstufen von Rockford Fosgate eingebaut, die hatten ein Leistungsmessschrieb bei jeder Endstufe dabei, da konnte man wirklich sehen was geht.

NivaErSoWertvoll hat geschrieben:Aber im Ernst, die Wölbung im Boden müsste eigentlich verhindern, dass jemand seine Füße wirklich so weit nach vorn streckt
Stimmt, habe ich gar nicht so genau aufgepasst. :oops: Hatte wohl meinen uralt Blaupunkt320 Verstärker im Kopf, der ist länger und würde auf beiden Seiten überstehen.

Grüße
Klaus
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Re: Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von NivaErSoWertvoll »

Hoersturz hat geschrieben:ich bin bei den Herstellerangaben immer sehr, sehr vorsichtig...
Guter Punkt. Bei meinen Rundgängen zwischen den bunten Audio-Rebellen-Regalen sind mir Werbeaussagen in die Hände gefallen, über die ich nur den Kopf schütteln konnte. Da wurde für Lautsprecherchassis mit einem Frequenzgang geworben, der einfach nicht glaubwürdig war. Im Kleingedruckten fand sich dann der Zusatz "-10dB". Unverschämtheit. Aber da scheinen nicht alle Unternehmen gleich zu sein.

Bezüglich der Leistung gilt das natürlich in gleichem Maße; gerade die Watt-Zahl muss vielleicht für Stammtisch-Gespräche herhalten. Mit den Canton RS 2.130 (4 bis 8 Ohm) wird der EMA 260 seine aufgedruckten 350 Watt (Impulsleistung an 2 Ohm) nie im Leben erreichen.

Muss er aber auch gar nicht...
Hoersturz hat geschrieben:
NivaErSoWertvoll hat geschrieben:Aber im Ernst, die Wölbung im Boden müsste eigentlich verhindern, dass jemand seine Füße wirklich so weit nach vorn streckt
Stimmt, habe ich gar nicht so genau aufgepasst. :oops: Hatte wohl meinen uralt Blaupunkt320 Verstärker im Kopf, der ist länger und würde auf beiden Seiten überstehen.
Ja, denke schon. Bei normalen Einstellungen der SItzposition steckt man seine Füße besser nicht so weit unter den Sitz, und die abgebildete Position bleibt für Zuladung noch möglich. Aber ich werde noch einmal genauer auf den Punkt achten, im Zweifel die Ls zu Us machen und eine Blende vormontieren.

Danke!
Niva 1,7i, BJ 2009, EZ 2010
BL_82
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Re: Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von BL_82 »

Bis jetzt sehr schön. Insbesondere die einzelnen Punkte der Zielsetzung sind klasse. Über solche Sachen machen sich nicht viele Gedanken, eigentlich ist es aber das A und O.
Wir sind gespannt auf Hi-Fi Teil 2...

Peter&Yvette
Peter
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NivaErSoWertvoll
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Re: Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von NivaErSoWertvoll »

BL_82 hat geschrieben:Bis jetzt sehr schön.
Danke!
BL_82 hat geschrieben:Wir sind gespannt auf Hi-Fi Teil 2...
Ich hoffe, am Wochenende für den Einbau die nötige Zeit zu finden.
Niva 1,7i, BJ 2009, EZ 2010
NivaErSoWertvoll
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Re: Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von NivaErSoWertvoll »

Hoersturz hat geschrieben:Mein allergrößtes Problem sind aber die labrigen Türverkleidungen. Da vibriert alles mit und stört den Musikgenuss doch nachhaltig. Wenn ich mal Zeit habe, dann...
Welche Maßnahmen hast du denn bislang ergriffen?

Und was würdest du probieren, wenn du die nötige Zeit hättest?

Ich habe noch keine Vorstellung davon, was da auf mich zukommt. Die verbauten IC107 sind für sich genommen so durchschnittlich, dass ich bei deren Testbetrieb noch keine Problemquellen entdecken konnte.

Aus verschiedenen Foren-Beiträgen (vorrangig bassgieriger) Freunde anderer Fahrzeugtypen (auf anderen Websites) konnte ich auch noch nicht entnehmen, welche Maßnahmen dann nun wirklich sinnvoll (und nachhaltig) sind. Ich habe am RS2.130-Woofer schon ordentlich Auslenkung beobachtet. Aber an das zu erwartende Schallwellen-Wirrwar in der Niva-Tür mag ich gar nicht denken. Und die Niva-Tür hat ja anscheinend ein Innenblech...
Niva 1,7i, BJ 2009, EZ 2010
ikletti
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Re: Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von ikletti »

NivaErSoWertvoll hat geschrieben:
Hoersturz hat geschrieben:Mein allergrößtes Problem sind aber die labrigen Türverkleidungen. Da vibriert alles mit und stört den Musikgenuss doch nachhaltig. Wenn ich mal Zeit habe, dann...
Welche Maßnahmen hast du denn bislang ergriffen?

Und was würdest du probieren, wenn du die nötige Zeit hättest?
Die Türverkleidung besteht aus Presspappe, ähnlich wie die billigen Schrank-Rückwände, nur noch labbriger. Als Versteifungsmassnahme hatte ich vor eine Lage Glasfasermatte mit Epoxy auf die Rückseite zu kleben. Das sollte auch helfen das Gewicht der Lautsprecher besser abzufangen. Eventuell lässt sich damit auch gleich ein rückseitiger Schutz der Lautsprecher gegen das von Oben einsickernde Regenwasser modellieren. Oder sogar gleich ein geschlossenes Gehäuse?

Letzlich finde ich persönlich die Montageposition der Lautsprecher vorne unten in den Türen aber sehr unglücklich. Das ist die Stelle wo ich beim Ein- und Aussteigen mit meinen Matschschuhen am häufigsten streife. Da bräuchte es wohl eher wasserfeste Lautsprecher aus dem Bootszubehör, damit ich den Schlamm mit dem Kärcher aus dem Lautsprechergitter entfernen kann :wink:
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

1700er BJ 2009
BL_82
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Re: Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von BL_82 »

Schaut Euch einfach mal unsere Lösung mit den Türlautsprechern an (Im Vorstellungsthreat).

Wir möchten gerne bei Gelegenheit auch mal unsere Ausbauten hier einstellen, aber soviel vorab: es klappert nix und alles sitzt bombenfest. Wir sind dabei, den Einbau zu beschreiben und zu bebildern, aber kopieren eben mal die Passage mit den Türen hierhin:

"Für die Tief-/Mitteltöner wurden Einbauringe aus MDF gefertigt, die anschließend mit Kunstleder bezogen wurden. Diese Vorgehensweise hat zwei Vorteile: man nimmt den Lautsprechen fast die gesamte Einbautiefe und kann den Einbauring zusammen mit der Türverkleidung fest mit dem inneren Türblech verschrauben.
Allerdings mußte an den Einbauplätzen das Loch im Türblech etwas vergrößert werden. Natürlich sind jetzt Wasserdurchfahrten mit Tiefen jenseits der 60 cm nicht mehr allzu empfehlenswert :-)
Gegen die natürliche Feuchtigkeit in den Türen sind die Lautsprecher aufgrund der modernen Materialien unempfindlich."


Ein weiterer Vorteil ist natürlich auch, daß man beim Einsteigen maximal an den Ring stößt und nicht an den eigentlichen Lautsprecher.

Gruß
Peter&Yvette
Peter
MP - 2009
NivaErSoWertvoll
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Re: Hi-Fi Teil 1: Endstufe Blaupunkt EMA 260 unter Beifahrersitz

Beitrag von NivaErSoWertvoll »

ikletti hat geschrieben:
NivaErSoWertvoll hat geschrieben:
Hoersturz hat geschrieben:Mein allergrößtes Problem sind aber die labrigen Türverkleidungen. Da vibriert alles mit und stört den Musikgenuss doch nachhaltig. Wenn ich mal Zeit habe, dann...
Welche Maßnahmen hast du denn bislang ergriffen?

Und was würdest du probieren, wenn du die nötige Zeit hättest?
Die Türverkleidung besteht aus Presspappe, ähnlich wie die billigen Schrank-Rückwände, nur noch labbriger. Als Versteifungsmassnahme hatte ich vor eine Lage Glasfasermatte mit Epoxy auf die Rückseite zu kleben. Das sollte auch helfen das Gewicht der Lautsprecher besser abzufangen.
Bei mir befindet sich hinter der Pappe an der EInbauposition Blech, bei dir nicht?

Wie steht es mit Maßnahmen zur akustischen Dämmung?
Niva 1,7i, BJ 2009, EZ 2010
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