So liebe Gemeinde,
wie versprochen mal die ersten weiteren Impressionen unserer Tour.
Die ersten zwei Tage dürften wohl eher langweilig für die meisten von Euch sein....aber ich finde, dass auch die An- und Abreise zu einer guten Tour einfach dazugehört.
Also schon einmal "sorry" für's Langweilen.
Tag 1 - Gemeinsame Anreise nach Podersdorf
Im Osten von München liegt unser Treffpunkt, irgendwo zwischen "wo das Möbel haust" und dem Baumarkt mit dem "Biber-Orange".
Hinterher betrachtet, geben wir auf der Autobahn bestimmt einen äußerst lustigen Konvoi ab.
Für meinen Familienurlaub im Anschluß der Tour nehme ich gleich meinen Wohnwagen mit. Und somit setzt sich unsere Gruppe aus einem Hilux Doka samt Kabe Wowa, Uli's Sprinter mit seinem Niva am Haken, meinem Tour-Hilux mit meiner Frau am Steuer und Kind als Beifahrer, sowie unserem Lumpensammler, den Thom mit seinem Buschtaxi, zusammen.
Erstes Ziel ist tradtionell der Campingplatz in Podersdorf am See. Der dient uns quasi als letzter Kulturschock vor dem "wahren Leben".
Wir sind gut unterwegs, Uli & Ich nehmen die Sache mit der 100 km/h Zulassung unserer Anhänger sehr, sehr ernst
Wetter ist gut, Verkehr läuft, Autos laufen problemlos...was will man mehr?
Abfahrt beim "Biber" Muc-Ost
Wir denken an unseren Kumpel Flatline, der leider aus berufl. Gründen kurzfristig verhindert war/wurde (Schade Chris....aber nächstes Jahr bist Du wieder dabei!!!!!)
Ups...ich glaub', hier sind wir falsch mit unseren Kisten
Traumhaftes Wetter am "Meer der Wiener"
...und nach den obligatorischen Besuchen der örtlichen Gastronomie ein traumhafter Sonnenuntergang...
Tag 2 - Ab nach Rumänien, Aurel Vlaicu
Wir sind noch nicht einmal aus Podersdorf heraus, da ergießt sich ein Regenschauer der ganz besonderen Art auf uns nieder. Was wir zu diesem Zeitpunkt nocht nicht erahnen, diese Schlechtwetterfront wird uns noch das ein oder andere mal auf dieser Tour heimsuchen.
Manche Camper haben offensichtlich einen ganz besonderen Humor
Regen, mehr Regen, noch mehr Regen....
In Budapest scheint es, als ob sich die Sache mit dem Wetter doch noch zum Positiven wenden könnte (vorerst!)
Rumänien verändert sich....schneller als wir dachten. Wenn wir nur zehn Jahre zurückdenken, war vieles noch ganz anders.
Das moderne Europa kommt verdammt schnell in Rumänien an. Beste Autobahnen verdängen die alten, schlaglochreichen Hauptverkehrsstraßen.....
Irgendwie erwacht die Sehnsucht nach vergangenen Zeiten in mir. O.k., wir kommen natürlich wesentlich schneller voran.....aber es fehlt doch ein gewisser Reiz von früher
....aber es kommt der Punkt, an dem die neue Autobahn weicht.....gefährlicher sind die "DN's" schon, ja.....aber irgendwie auch ehrlicher...
Beim allerletzten "Notdurft-Zwangsverrichtungs-Stopp" hinter einem alten Fabrikgelände, kurz vor Aurel Vlaicu stellt der "Frischling" eine verhängnisvolle Frage:
"Wie lange dauert's noch?" - Da ich ja ein ehrlicher Mensch bin

, gebe ich Ihm die einzig wahre Antwort für rumänische Straßenverhältnisse: "Tim, ich kann Dir nicht sagen wie lange es noch dauert! Ich kann Dir nur sagen, wie weit es noch ist!"
Ja, genau....zu diesem Zeitpunkt haben noch alle gelacht.....aber wartet mal auf die nächsten Tage
Nach zwei Tagen, 1200km auf der (Auto-)Bahn ist jeder froh, als wir endlich an unserem Treffpunkt in Rumänien sind. Der Campingplatz in Aurel Vlaicu soll uns als Start und Ziel der Tour dienen. Uli kann auf dem niederländisch geführten Platz seinen Sprinter samt Hänger für die Woche stehen lassen. Der Platz ist einfach aber sauber. Die sanitären Einrichtungen funktionieren gut.....die Leute sind wie gewohnt äußert gastfreundlich (auch die Nachbarn, die lautstark durch die ganze Nacht eine Party feiern

).
Rolf ist vor uns da......und hat gleich einen ordentlichen Platz für uns klar gemacht.
Ein Baum schafft Fakten und trennt auf natürliche Weise die Fahrzeugfabrikate...
Ich weiß ja nicht, was der Uli seinem Beifahrer -unserem Frischling Tim- bei der Anreise so alles über uns erzählt hat......
Aber der Frischling (sorry Tim), macht sich verdammt gut. Gute Arbeit Uli!
Tim nimmt die Sache sofort in seine Hände und kümmert sich wie selbstverständlich um das leibliche Wohl von uns...
...die ersten Würstel sind auf dem Grill.....und schon kommen die Buschtaxler aus ihrem Häuschen gekrochen
....für's "16er Blech" (linker Bildrand / Ottakring) schämt er sich noch ein wenig....aber auch das wird noch
Das Fazit der Anreise:
Scheee war's...........super Truppe, die schon ab dem ersten Tag perfekt harmoniert.
Viel Regen aber auch viel Sonne....die "Extras" in Podersdorf waren für manche ganz schön teuer
Tourteilnehmer der ersten beiden Tage: TIM !!!! (Dankeschön)
....
Fortsetzung folgt
....