Ich bin gerade dabei, auch einen Beitrag zu diesem Thema zu schreiben, bin aber noch nicht fertig.
Ich stimme Christian in dieser Aussage voll zu:
christian@lada-ig.de hat geschrieben:Ist der mechanisch/thermodynamische Ansatz eigentlich überhaupt mal in Betracht gezogen worden?
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Hallo Alex,
ich hatte bis vor kurzen die gleichen Fehlersymptome wie Du hier beschreibst. Ich kann Dich erstmal beruhigen, das Problem ist lösbar.
Es wurde hier im Forum schon oft angesprochen, das es zwei Temperatursensoren im "System" Niva gibt. Der eine Sensor sitzt am Motorblock und dieser gibt seine Werte an das "Meßinstrument"
im KI weiter. Diese direkte Anzeige macht ja auch Sinn, weil man ja als Operator seines Reaktors äh Motors dessen Kerntemperatur zeitnah und genau kennen sollte, um schlimmers zu verhindern!
Dieser Sensor ist völlig unabhängig vom Steuergerät!!!
Der zweite Temperatursensor der seinen Platz am Auslaufstutzen hat, gibt mal vereinfacht gesagt seine Temperaturmeßwerte an das Steuergerät weiter.
Dieser Sensor macht sozusagen eine Bestandsaufnahme der Maßnahmen des großen Kühlkreislaufes für die Kühlung des Motors in Form eines Temperaturwertes des Kühlmittels an genau dieser Stelle(Auslaufstutzen)!
Was mach nun das Steuergerät? Es schaltet den bzw. die elektrischen Lüfter an, wenn ein vorgegeben einprogrammierte Temperatur(in diesem Fall 101°C) überschritten ist.

Aber nur wenn Deine zusätzliche Schaltung keinen Murks macht! Hast Du die selbst eingebaut? Ich Frage deshalb , weil das schon erheblicher Eingriff in das Regelsytem ist! Denn Tipp, diese zusätzliche Fehlerquelle abzuschalten, haben Dir ja schon andere Forumsmitglieder gegeben.
Das die Temperatur überhaupt erst auf 101°C steigen kann, geschied aber nur, wenn alle Faktoren die zur Absenkung der Temperatur beitragen, wie Fahrtwind, Außentemperatur, Durchflußgeschwindigkeit der Kühlflüssigkeit, die Fläche des Kühlers, voll geöffnetes Thermostat usw. im großen Kühlkreislauf nicht mehr ausreichen!
Die elektrischen Lüfter unterstützen sozusagen den großen Kühlkreislauf! Und diese Unterstützung sollte eigendlich nur für kurze Zeit sein.
Die Unterstützung durch die elektr. Lüfter funktioniert aber nur, wenn alle
mechanischen Baugruppen und
thermodynamischen Bestandteile des großen Kühlkreislaufes, wie Kühler, Thermostat, Wasserpumpe, Kühlerdeckel, Schellen, Kühlmittel und Kühlmittelmenge uneingeschränkt funktionieren bzw. vorhanden sind.
Ansonsten siehe oben, die Temperatur steigt weiter.
Ich persönlich hatte mir schon ewig vorgenommen mal den Kühlkreislauf wieder in "Ordnung" zu bringen!
Ich habe folgende Teile gewechselt: Wasserpumpe, Schläuche , Schellen , Thermostat, Kühlmittel (mehrmals) und Kühlerdeckel
Im Kühlereinfüllstutzen hatte sich schon ein Art braune geruchslose Pampe angesammelt. die sich nach Beseitung nach kurzer Zeit wieder ansammelte!
Ich mußte davon ausgehen, das sich dieser Dreck in alle Komponenten des Kühlssytems verewigt hat.
Ich denke diese ist entstanden durch "unglückliches" vermischen von Kühlmittel!
Die Wassepumpe hatte axial schon ein erhebliches Spiel und wurde durch einene empfohlene Hebu ersetzt.
Das Thermostat klemmte manchmal und war im Schellenbereich undicht. Nach 70000km sah es auch nicht mehr schön aus!

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Die Lichtmaschine war von außen schön "pupstrocken" aber wie erfahrungsgemäß zu erwarten , die Diodenplatte war schön "aufgeblüht" und hat dadurch 0,6V "verbrutzelt".
Also Alex schau auch mal unter die "Haube" der Lichtmaschine! Die Bypassmethode mit dem Massekabel hilft, aber nur temporär!
Fortsetzung folgt......