TAG 5:
Die Sonne weckte uns in einen wunderbaren Morgen.
Das gute Apfelholz kloste noch immer
Wir gingen es mal wieder Gemütlich an.
Überhaupt sind wir diese Woche nie vor zehn los gekommen, das ist echter Urlaub
Auspuffscheppern etwas gemindert und diverse Schrauben geprüft.
Akkordduschen
Urlaub
Handtuchräuchern
Aufgehts! Nachdem alles gesäubert war ging es los...
... und zuerst gleich wieder 100m im, für eigentliche Hauptschneeschmelzsaison beängstigend leeren, Fluß.
Anchließend durch eine kleine idyllische Ortschaft...
Romi führte uns in diese Gasse...
... und kurz danach dann dieser Ausblick:
Dieser Weg wäre bei Regen lustiger zu Fahren gewesen, aber der Rundumblick entlohnte
Wie gewohnt prompt beim Übergang in Wald wurde der Weg anspruchsvoll. Steil mit großen Steinen wie hier.
Diese Felsstufe war gemein. Zu breit zum Umfahren, Romi und ich mussten auf mehrere Male den richtigen Winkel suchen...
Remigius ist recht einfach hoch, den riesigen Reifen und Sperren sei Dank, die Verschränkung reichte nicht, Video dazu:
klick
Und noch ein KLurzfilm mit dem großen Landcruiser:
klack
Wir fuhren in ein verwunschenes Tal, fahrerisch bis auf sumpfige Stellen wenig aufregend, dafür aber fürs Auge ein Schmauß.
Als es immer enger wurde nicht im Sumpf zu versinken blockierte ein großer Baum das Weiterkommen. Doch auch dahinter sah es ganz und gar nicht nach Weg aus. Wir streuten also aus um eine Möglichkeit zum Weiterkommen zu finden.
Die Wiese war beim Gehen ganz weich, durch den Sumpf darunter.
Keinen Weg gefunden, aber phantasieanregende Bäume.
Remigius holte gleich sein Fichtenmoped...
... alle Anderen genossen einfach nur da zu sein.
Remigius lies sich nicht beirren, sägte und sägte...
... bis es vollbracht war.
So schnell kanns gehen, schon ist der Beifahrerplatz besetzt

Diese 45kg frisches Buchenholz zieren nun meinen Gartengrill
Schon schade das wir wieder kehren musten, Landschaftlich wurde das Tal sehr interessant.
Noch blieb keiner Stecken...
... langweilig dachte ich mir und fuhr die eigene Spur ein zweites Mal. Klappte natürlich nicht auf diesem wippenden Sumpfboden, die Grasnarbe riss und schwupps sas ich völlig auf.
Wir wichen in den Wald aus...
... mit schon gewohntem Wegebild.
Urplötzlich diese verfallene und stark zugewucherte Sendeanlage.
Zeit für Mittagspause, heisse Suppe, Gulasch, Brote und Kaffee.
Danach gin es abwärts, runter ins nächste Tal.
Einige Engstellen...
... ud zum Teil grob ausgewaschen.
Immer wieder gab es wunderbare Ausblicke.
Dieser steile Hang war besonders breit ausgespült. Wir räumten ein paat störende Felsen weg, dann wurde Jeder einzeln sicher durchgelotst.
Romi fuhr bei Sonne los, 10 Meter später dunkel, nach der Hälfte setzte Regen ein.
Richtiger Gewitterregen, also schnell zum Auto gelaufen. Dieser Hang wäre bei starkem Gewitter sehr schwer...
Als ich fast unten war hörte der Regen wieder auf.
Wir verliesen den steilen Wald, der restliche Weg ins Tal führte wieder über weite Wiesen.
Dunkle Gewitterwolken, dazwischen strahlende Sonnenfenster, irre Farbspiele in der Frühlingslandschaft.
Extrem wenig Restschnee
Unten angekommen bemerkte Egidius ein Leck seiner Servoanlage...
... also kurzer Stop.
Schade das diese zum Teil wunderschönen alten Holzhäuser grundsätzlich alle dem Verfall geweiht sind.
Wir blieben einfach mitten auf der Straße stehen, egal , keiner kam.
Richten wird aufwändiger, Lenkservo scheint undicht. Also aufgefüllt, Auffangfetzen platziert und weiter gings.
Romi nahm einen Bauern mit der auf seine Alm wollte, genau unsere Richtung, genauer wir planten auf seinem Grund zu nächtigen
Ordentlich steil ging es gute 600 Höhenmeter hoch...
... Mischwald wie aus dem Lehrbuch, wunderschön. Wenig später richteten wir unseren letzten Zeltplatz für diese Woche ein. Über uns tiefschwarze Wolken, da stellt sich die Frage Zelt noch schnell vor dem Regen aufbauen oder auf baldiges Regenende hoffen und erst danach...
... ich entscheid mich für Ersteres und wurde gerade so bei Einsetzem von Hagel fertig
Alle flüchteten für zehn Minuten in ihre Autos...
... und schon war grobe Regen durch.
Feuer brannte schnell, konnte aber natürlich nicht mit dem Apfelfeuer vom Vorftag mithalten
Heute war Romi auch Chefkoch, als Vorspeiße gab es angerösteten Zwiebel auf Brot, später Speck gefüllte Erdäüpfel aus der Glut. Lecker schmecker
Der Regen hörte wieder ganz auf, und der Himmel wurde auch wieder heller.
Blick ins nahe Polen, wir hatten die ganze Woche immer wieder Blickmöglichkeiten in die Slowakei und eben auch Polen.
Gerade als alle ihre Zwiebelbrote genossen erstrahlte die Sonne uns...
... und zauberte noch einen wunderbaren Sonnenuntergang samt Regenbogen.
Das letzte Feuer für diese Woche, das brannte dafür um so länger
Ein entspannter schöner Tag ging zu Ende, wieder mal mit klarem Blick bis zur Milchstraße und minütlichen Satelitensichtungen...
bald folgt der letzte Tag, Nr. 6.
Niva 1600 2121-1 Bj.86, R.I.P. / Kalina 1400 1117 Bj. 11, ca.185tkm / Wachsam sein tut weh ohne Tatendrang