Langstreckentauglichkeit

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farcyde
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Langstreckentauglichkeit

Beitrag von farcyde »

Hochverehrte Forumsteilnehmer,

ich hoffe ich bin in diesem Unterforum richtig ("Motor" schien mir irgendwie passend). Nachdem ich meinen guten "Juri Alexandrowitsch" erst seit kurzer Zeit habe an dieser Stelle eine Frage: Wie sind denn eure Erfahrung mit der "Langstreckentauglichkeit"? Ich rede hier von ca. 500 km zum Gardasee, Autobahn, Landstraße, gemütliches Tempo. Nichtmal groß Offroad oder so, nur geradeaus zuckeln. Beladung: 2 Mann zzgl. etwas Krempel für den Urlaubsbedarf. Wär klasse, wenn ihr mich mit ein paar Erfahrungswerten aufmunitionieren könntet.

Ach ja: Es ist ein Lada Niva 4x4, 1.7i, Baujahr 2008, gut in Schuß. Vielen Dank vorab und schöne Grüße,

- Alex
Stell Dir vor Du bist morgen tot. Tu's jetzt.

Niva 1.7i, "M" Taiga, 21214, Baujahr 2011, EZ 2014
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Funix
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Re: Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Funix »

Hallo Alex,

funktioniert! sind im mai mit 2 mann von M-V nach Serbien zum rolf in 2 tagen gefahren. 1. tag ca. 900 km 2.tag ca. 700km. mit der richtigen einstellung und den richtigen beifahrer ganz easy!
sind autobahn so 100-110km/h gefahren.
wie gesagt man sollte entspannt fahren. 500km sind für mich auch nicht so die strecke. ich fahre mit dem niva wöchentlich ca. 400 km und zur fettparty bin ich morgens mal 450km hin und abends 450km zurück gefahren.

also, ist nur eine frage der einstellung und des beifahrers! :mrgreen:
Gruß
Stephan-Der Schmiernippelabfahrer, Bolzenabreißer und "Bergeanker" für 2 Defender

sowie Pütnitz-Überlebender 2011


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wLADAmir
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Re: Langstreckentauglichkeit

Beitrag von wLADAmir »

farcyde hat geschrieben:Ich rede hier von ca. 500 km zum Gardasee, Autobahn, Landstraße, gemütliches Tempo.
Tempo 95-110 => problemlos. Drüber wirds lauter, durstiger aber nicht spaßiger.

Gruß,

Tobias
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Niva Kosak, Bj 1992: Jakov, unverbastelter 1600er mit Löchern in Dach, Arschbacken und Auspuff aber 2 neuen Schwellern
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Niva Bj 1985: Heinrich der VI., auf mürben Voltyre DOT 33.85 auf dem Weg zum "H"-Kennzeichen
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hwacw2
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Re: Langstreckentauglichkeit

Beitrag von hwacw2 »

....gehen geht alles, der fällt nicht gleich nach 500 km nonstop auseinander....vorletztes Jahr sind meine Frau und ich in 3 Wochen Island und zurück insgesamt 5500 km gefahren, die längste Tagesetappe war 950 km.....aber angenehm naja. Zum Kilometerfressen gibt es sicher geeignetere Fahrzeuge.

Aber 500 km sind ja pillepalle. .,.
Grüße aus Vettweiß

Stefan

UAZ Hunter Expedition, UAZ 220695 Jubiläum, Volvo P 122S, LR 88 Series 3, Chang Jiang SV, Simson KR 51/2, Simson Habicht, Krause Duo 4/1, Jawa 354
Mr. Tom
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Re: Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Mr. Tom »

Lies doch mal hier!
Eigentlich genau dein Thema....
http://nivatechnik.de/viewforum.php?f=49

Da einige Wiederholungstäter dabei sind die weit mehr als 500km fahren, scheint ein gut vorbereiteter Niva (kein Wartungs/Reperaturstau) ein guter Reisegefährte zu sein. .v.

Gruß
Tom
der sich den Niva genau deswegen geholt, aber ständig dem Teufel in Gestalt eines Eichhörnchem begegnet o--.
Der mit dem "W" tanzt!


*** Mr. Tom und seine Katinka ***
Lada M 4x4 "W" BJ 2010, EZ 01/2011
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farcyde
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Re: Langstreckentauglichkeit

Beitrag von farcyde »

Vielen Dank allen!

@Funix: Darf ich ganz dämlich fragen ob Du mit "Einstellung" eher was am Motor meinst, oder mehr was mentales... ? Schöne Grüße,

- Alex
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Wolfspelz
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Re: Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Wolfspelz »

Einmal Donaudelta und zurück und jetzt gerade unterwegs Bosnien/Montenegro/Kroatien

Ich liebe Reisen im Hermes, ein 1600er .v.
Ladarieren statt Jammerrieren.

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sputnik
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Re: Langstreckentauglichkeit

Beitrag von sputnik »

Also wenn du von München an den Gardasee 500km hast, mache ich mir um dein Navi mehr Sorgen, als um deinen Niva .,.

100-110 km/h fährst du nur am Anfang, oder wenn es den Buckel hoch geht. Ich komme immer recht schnell bei 130km/h an
und freu mich, wie ich an den Defendern "vorbeifliege".
Hinterher fragen mich dann alle, warum ich so schreie. Sollte vielleicht doch mal die Fenster zumachen.

Erst vergangenes WE rund 470km hin und zurück trotz Stau und Landstraße beide Male den 100er Schnitt gehalten.

Einziges Manko: ich habe immer einen gerissenen Abgaskrümmer. Der wurde schon getauscht und mehrfach geschweißt.
Jetzt "batscht" er halt schon wieder in der Kaltlaufphase.

Gruß, Stefan

P.S. wenn du an den Gardasee fährst, kommst du an Rosenheim vorbei. Nach einem kurzen Zwischenstopp beim Dimitri
fährt es sich viel leichter. Da kenne ich so einen Kandidaten, der hat seinen ersten Urlaubstag auch dort verbracht k..
Stark ond groß durch Spätzle mit Soß


MB 207D Camper Bj. 1985
Ford Mondeo TD-IC (oder so) Bj. 2010
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infinity
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Re: Langstreckentauglichkeit

Beitrag von infinity »

der niva ist durchaus strecketauglich. bin dies jahr bereits 1x die tour DU-HWI (500km) und 1x die tour DU-L (auch 500km, aber mit wohnwagen im schlepp) gefahren. alles kein problem. man muss sich nur zeit mitnehmen, denn mir persönlich macht im niva alles über 90 nach tacho wenig spass. aber mit 90 als reisetempo finde ich den niva im vergleich zu meinem davor gefahreren samurai einwandfrei.
Gruß vonner Küst, Christian
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Uli1979
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Re: Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Uli1979 »

Alles Einstellungssache... 2x 1200km am Stück mit BFG MT´s, das Gleiche nochmal mit Marix Puma und viele Male "Kurzstrecken" von 500km, mal schnell über´s WE :twisted:

Die längste Fahrt dauerte 23 Std., nur durch kleine Pausen unterbrochen (,..

und jedes Mal hat er mich wieder heimgebracht .v.
Es is doch immer das Gleiche, nur anders....

guckst Du: http://www.youtube.com/user/Grobstollig

Sprinter 316CDi (Alltagsauto, Zugfahrzeug, Zweitwohnung, Teiletaxi)
Niva Only Bj. 2008 (zum Reisen, Fischen und Spaß haben)
Yamaha SR 500 Bj. 1979 (stillgelegt, wartet auf Wiederbelebung)
U403 Bj. 1968 OM352 (im Aufbau, Forst- und Sonntagsfahrzeug)
ralf
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Re: Langstreckentauglichkeit

Beitrag von ralf »

Nach einigen tausend Kilometern überwiegend Autobahn und Landstrasse mit meinem Lenin muss ich feststellen, dass gerade die Seriensitze trotz (oder wegen) des geringen Seitenhalts auf längeren Strecken sehr bequem sind. Reisegeschwindigkeit bei mir um die 100 - beim Überholen mal zügiger - bergauf auf 4-spurigen Strecken eher auch langsamer, da ich die Überholspur nicht mit 120 blockieren will...
Verbrauch um die 10 Liter mit den MTs -- ansonsten keine Probleme
Ralf
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Twenty years from now you will be more disappointed by the things that you didn’t do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover. Mark Twain
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mein "Lenin":
1,7i EZ 03/2005 von Dimitri aus Tschechien importiert, nicht grau sondern grün, Kayaba Ultra SR mit "M"-Federn, 215/75 R 15 BF Goodrich M/T auf Dotz, Klarglasscheinwerfer + Nebelscheinwerfer in Metallgehäuse, verstärkte Abschleppöse vorn, hinten AHK, Terratrip 303 plus/Kartenleselampe, Raidlederlenkrad, Lufthutze als Schutz auf Haube, VW-Bus-Spiegel, keine Winde sondern Greifzug, Fortsetzung folgt..
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Niva-Tussi
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Re: Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Niva-Tussi »

Langstrecken? Na, bei (fast) jedem Wetter!

2x Berlin - Italien - Südfrankreich, anschlagen und zurück.
Jeweils rund 1500 km eine Strecke x 4 = 6000 km insgesamt.
Die längste Einzelstrecke lag mit gut 800 km auch noch im Limit.

Es geht also wirklich.
Ich fahre Niva, aber ich bin KEIN JÄGER!!!
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Funix
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Re: Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Funix »

farcyde hat geschrieben:Vielen Dank allen!

@Funix: Darf ich ganz dämlich fragen ob Du mit "Einstellung" eher was am Motor meinst, oder mehr was mentales... ? Schöne Grüße,

- Alex
natürlich die Me(n)tale Bild Bild
Gruß
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Brunon
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Re: Langstreckentauglichkeit

Beitrag von Brunon »

sputnik hat geschrieben: P.S. wenn du an den Gardasee fährst, kommst du an Rosenheim vorbei. Nach einem kurzen Zwischenstopp beim Dimitri
fährt es sich viel leichter. Da kenne ich so einen Kandidaten, der hat seinen ersten Urlaubstag auch dort verbracht k..
Weiß garnicht wen Du meinst .,.
Da wird es dieses Jahr ja hoffentlich keine Wiederholung geben...
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farcyde
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Re: Langstreckentauglichkeit

Beitrag von farcyde »

Ich melde hiermit VOLLZUG! Vielen Dank für eure zahlreichen Erfahrungen und Tips. Ich kann jetzt auch sagen: So bei 90 - 110 km/h läuft er Klasse, ist alles andere als unbequem und ja: er ist immer noch pupstrocken überall. Kein Ölverlust, nix leckt (ausser dem bereits bekannten Verteilergetriebekasten - aber der macht wirklich nur ganz wenig Pipi. Mein Bike hat damals wirklich schlimmer gesaut.) Er hat die ganze Geschichte ohne Mucken und Zicken stoisch durchgerissen. Ach, ich mag ihn einfach und wenn er so weitermacht wird's eine lange und enge Freundschaft! Schöne Grüße,

- Alex
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