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Begrenzer Einfederungshub ?!?

Verfasst: 24. März 2011, 11:35
von iceflyer
Hallo Zusammen,

der Einfederungspuffer bzw. dessen Aufnahme, was sich wiederrum "Begrenzer des Einfederungshub" nennt, ist abgerostet und muss ersetzt werden. pl..

Um die ganze Diskussion bissel zu erleichtern hab ich unten ein Bild angehängt (Niva, Bj. 94, 1600er).
a) stehengebliebener Stummel des Begrenzers bzw. der Aufnahme
b) loser Einfederungspuffer
c) abgerostetes Teilstück des Einfederbegrenzer
e) intakter Begrenzer /Aufnahme
f) Einfederungspuffer

Fragen:
1) Bekommt man den Begrenzer als Ersatzteil? Falls ja, woher und unter welcher Bezeichnung? (Musste lange nach der Gummigelenkkupplung suchen, bis ich merkte, dass es Hardyscheibe heisst. Der Wechsel dieser steht auch noch aus :?: )
2) Hat jemand Erfahrung oder ein Link, wie dieses Teil gewechselt wird? (Federspanner stehen zur Verfügung)

Danke und Gruß

Re: Begrenzer Einfederungshub ?!?

Verfasst: 28. März 2011, 01:38
von Sebastian / endurofant
iceflyer hat geschrieben:"Begrenzer des Einfederungshub"
"Federlagerung oben" ist gebräuchlicher. 2121-2904232 in der Sprache der Freak´s.
iceflyer hat geschrieben:1) Bekommt man den Begrenzer als Ersatzteil?
Keine Chance, ganz superseltenRAR. Taucht nur alle Jubeljahre mal bei eBay auf. Dort dann unbezahlbar.
Schaue hier Federlagerung oben

Gib mal die Teilenummer ein ... gähnende Leere.
eBay

Oh, schon spät. Ich muss weg:-)

Re: Begrenzer Einfederungshub ?!?

Verfasst: 28. März 2011, 22:51
von iceflyer
Besten Dank.
Teil sollte zu mir unterwegs sein. Morgen organisiere ich Federspanner.
Gruß

Re: Begrenzer Einfederungshub ?!?

Verfasst: 28. März 2011, 23:10
von Mono
besorg dir aber keine 15,- Spanner!
Da kann dir das ganze Ding auch um die Ohren fliegen... und dann haste andere Sorgen o--.

Re: Begrenzer Einfederungshub ?!?

Verfasst: 29. März 2011, 07:32
von christian@nivatechnik.de
Mono hat geschrieben:besorg dir aber keine 15,- Spanner!
Da kann dir das ganze Ding auch um die Ohren fliegen... und dann haste andere Sorgen o--.
Hast Du schon mal die Federn beim Niva rausgenommen?
Zeig mir mal den Federspanner, den Du dafür verwendest!

Re: Begrenzer Einfederungshub ?!?

Verfasst: 29. März 2011, 09:12
von Wolfspelz
Mit einer 2-Säulen-Hebebühne mit Unterzüge für die Schweller gehts:

Fahrzeug mit großen Zwingen an den Armen sichern.

An einer Seite der Achsen große Böcke unterstellen, Fahrzeug leicht ablassen sodas die Federn wenig einfedern

Dämpfer und dazugehörige Fahrwerksteile lösen (vorne oberes Traggelenk und hinten hab ich nicht mehr so genau im Kopf)

Fahrzeug langsam in die Höhe

Federn entnehmen.

Bitte immer eine Seite der Achse nach der anderen komplett fertigstellen.


Hab so oft die Federn ausgebaut, eben auch um die Federlagerung zu wechseln.
Bei der Gelegenheit gleich mal die Federplatten entrosten und konservieren.

Re: Begrenzer Einfederungshub ?!?

Verfasst: 29. März 2011, 14:55
von Mono
christian@lada-welt.de hat geschrieben:
Mono hat geschrieben:besorg dir aber keine 15,- Spanner!
Da kann dir das ganze Ding auch um die Ohren fliegen... und dann haste andere Sorgen o--.
Hast Du schon mal die Federn beim Niva rausgenommen?
Zeig mir mal den Federspanner, den Du dafür verwendest!
ich fahr da lieber zu meinem spezi^^ der hat n guten den ich dann kurz nehmen kann.
er hat mir erzählt das er mal so n günstigen hatte und ein spanner verrutscht ist und dadurch die feder durch die werkstatt flog pl..

Re: Begrenzer Einfederungshub ?!?

Verfasst: 29. März 2011, 18:16
von Sebastian / endurofant
bevor ein Federspannerthema draus wird nochmal kurz zur Federlagerung. Einige Schrauben die gelöst werden müssen sind mit einem Schweißpunkt gesichert. Also nicht wundern. Wenn du die neue Schraubverbindung wieder so sicherst, klemme die Batt ab und besser auch das ECM.

Eine Produktnummer von einem brauchbaren Federspanner für vorn würde mich aber auch interessieren. Thema hatten wir aber schon vor einiger Zeit.

Re: Begrenzer Einfederungshub ?!?

Verfasst: 3. April 2011, 14:39
von iceflyer
Hallo,
Ersatzteile gestern gekommen. Mittwoch mache ich mich dran.
So wie Wolfspelz beschreibt, brauchts keinen Federspanner, oder? Auf den ersten Blick steht auch nichts von Federspanner im Rep.Buch.
Danke für den Hinweiß auf die Schweisssicherung! Oh, das hätte anstrengend werden können.

Hab 'nen selbsgebauten und reichlich erprobten Federspanner. Mit dem muss man aber von zwei Seiten der Feder genügend Platz haben. Da wird's beim Niva eng!
Wenn man doch einen braucht bekomm ich nen professionellen aus der Daimlerwerkstatt dem ein einseitigiger Zugang zur Feder reicht.

Re: Begrenzer Einfederungshub ?!?

Verfasst: 3. April 2011, 19:34
von ikletti
Sebastian / endurofant hat geschrieben:Eine Produktnummer von einem brauchbaren Federspanner für vorn würde mich aber auch interessieren. Thema hatten wir aber schon vor einiger Zeit.
Ich habe mir den hier bestellt: http://www3.westfalia.de/shops/autozube ... versal.htm
Bild

Testbericht folgt, wenn die Traggelenke gewechselt sind ...

Re: Begrenzer Einfederungshub ?!?

Verfasst: 15. April 2011, 13:03
von iceflyer
Nach getaner Arbeit hier kurz meine Erfahrungen:
a) Die Schrauben des oberen Traggelenkes waren nach dem Lösen derart verhunzt, dass sie erneuert werden mussten. Die Schrauben vom unteren Traggelenk waren fest mit dem Traggelenk verbunden. Hier habe ich die Muttern gesprengt um die Schrauben zu schonen.
Beide Traggelenke bzw. deren Schrauben waren auch nach Lösen der Mutern noch bombenfest gesessen. Es half nur immer: Hämmern...Rostlöser....Hämmern....Rostlöser...
b) Der Federspanner ist eine echte Erleichterung. Glaube ohne hätte ich es nicht hinbekommen. Schwierig ist nur das ansetzten. weil auf einer Seite der feser wenig Platz ist.
c) Die seitlichen Schrauben am zu wechlenden Einfederungsbegrenzer waren allesamt mit den Muttern verschweisst. Hat man wegen dem Rost und Dreck nicht gleich gesehen aber dank dem Hinweiss.....
d) Schwierig war das einsetzten des Gummipüffers in dessen Aufnahme. Nach langem hin und her kam mir die Idee mit dem Schnürchen. Wie bei der Windschutzzscheibe eine Schnur in die Rille am "Gummipuffer-Zapfen" legen, diese durch das Loch fädeln, dann damit reinziehen und gleichzeitig eindrücken. So hat's einfach geklappt.
e) Leider hatte ich keine Manchetten für die Antriebswellen vorrätig. Diese hätte ich bequem mitwechseln sollen....

Vielleicht hiflts dem nächsten beim Wechsel.