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Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 15. März 2026, 20:50
von m16
Endlich mal was kniffelig "elektrisches":
Das Russenblech fing von jetzt auf gleich und ohne Begleit-Symptome mit dem KI zu flackern an. Dabei sind alle Zeigerinstrumente "festgenagelt" und die LCD-Anzeigen für Kilometeranzeige und Uhrzeit flackert, sind aber beleuchtet.
Bei Aussschalten (Zündschlüssel ab) stehen die Zeiger immer noch auf den festgenagelten Werten. Nach Neustart: nur Hintergrundbeleuchtung der LCD Anzeigen geht an, sonst keine Änderung.
Des KI hob i no net ausgbaut...steht als nächsten auf dem Plan.
Derartigen Fehler habe ich mit der Forensuche nicht finden können. Auch im Netz ist immer nur von "Ausfall" die Rede, die Beschreibungen sprechen dann von "Zeiger auf Null"....
Hat das jmd schon mal beobachtet?
Re: Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 16. März 2026, 07:17
von Busack
Re: Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 16. März 2026, 08:29
von office@pcss.at
Re: Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 16. März 2026, 13:56
von Fritsche
Habe gerade beim Transit das KI repariert. Auch wenn das kein Lada ist, sowas wird kaum ein Unterschied sein. Platine ausbauen, mit Kontaktreiniger reinigen, alle erreichbaren Lötpunkte nachlöten (viele sind zu klein dafür, aber die des Hauptsteckers werden kaum zu klein sein). Das sollte mit hoher Wahrscheinlichkeit die Lösung sein.
Re: Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 16. März 2026, 19:35
von m16
Nächsten Mirtwoch kann ich das ausbauen und in Augenschein nehmen.
Vielen Dank für die Tips bis hierher und ich werde berichten...
Re: Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 17. März 2026, 00:26
von Pilz
Ich würde der Einfachheit halber erstmal für ne Stunde die Starterbatterie abklemmen und dann kontrollieren ob das Problem immer noch existiert.
Für mich liest sich das als wenn sich das KI entweder aufgehangen, oder ganz verabschiedet hat.
Grüsse
Stefan
Re: Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 18. März 2026, 07:05
von dirk2111
Hi,
kleine Anekdote, vom Priora, ähnliches KI.
Beim abstellen bleiben alle Zeiger stehen (eingefroren), bei Neustart sind sie wieder aktiv (Zeiger sind Schrittmotoren, ziehen sich nicht mehr per Feder auf null wie früher)
Stellte sich raus: Dem KI fehlte Dauerplus um alles in die Nullstellung zu fahren. Ebenso stand die Uhr bei jedem Start auf 0:00.
Fehler kam durch einen Anhänger mit Kurzschluss in der Bremsleuchte, welche zusammen mit der Innenleuchte UND dem Dauerplus des KI auf einer Sicherung lag. Sicherung getauscht, alles wieder ok.
Schöne Grüsse,
Dirk2111
Re: Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 5. April 2026, 01:30
von m16
Ich bin die Auflösung schuldig....
Und kann keine (für mich nachvollziehbar plausible) finden...
Habe heute (gestern!) endlich nachschauen können - der Nutzer berichtete, dass er heute letztmalig gefahren sei und die "Zeiger auf irgendwelchen Fantasiezahlen festgetackert" standen.
Als ich - mindestens 1 h nach Nutzung - am Wagen war: alle Zeiger auf "Null".
Erstmal Abdeckungen von beiden torpedo-sicherungskästen abgepopelt: keine geschmolzenen Sicherungen erkennbar. Eine (ganz links im grossen) konnte ich den Draht nicht sehen...habe diese in der Fassung gedreht.
Deckel wieder druff und mehr aus Verzweiflung dann Zündung an: alles funktioniert.
Ick vasteh die Karre nich
Re: Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 5. April 2026, 08:44
von Murphy
Torpedosicherungen können auch oben oder unten an ihrer Auflagefläche durchbrennen.....Das ist besonders fies, weil man ihnen das von aussen nicht ansieht! Der sichtbare Schmelzdraht sieht dann intakt aus, es kann aber trotzdem zu
sporadischen Fehlern kommen. Selbst beim" durchpiepen" scheint ,( ich manchmal) alles okay zu sein. Als Fahranfänger konnte ich das Anfang der 80ziger leidgeprüft selbst heraus finden!

Re: Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 5. April 2026, 10:41
von BabuschkasEnkel
Jo, Torpedosicherungen/Boschsicherungen können auch einfach mal schlechten Kontakt im Halter haben. Man sollte sie einfach regelmäßig mal ein Stück verdrehen.
Hat mich am Traktor letztens auch eine Zeit gekostet, weil am Anhänger die Standlichter nicht gingen, bzw verwirrenderweise angingen (und an blieben) wenn ich den Warnblinker betätige - hatte nur nichts miteinander zu tun, beide Sicherungen waren synchron Kontaktarm.
Re: Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 5. April 2026, 10:44
von jhl
Moin,
Torpedosicherungen? Nö! Will nicht angeben, aber die Dinger haben mich einfach nur genervt.
Frohe Ostern gewünscht
Re: Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 5. April 2026, 11:33
von BabuschkasEnkel
Flachsicherungen können auch einige fiese Überraschungen bieten. Und ich habe auch schon echt übel verschmorte Kontakte in Flachsicherungskästen gesehen. Dazu braucht es nicht mal eine falsche Sicherung...
Wie wäre es mit Sicherungsautomaten mit Schraubklemmen als Verbesserung?
Also ja Flachsicherungen haben ein paar Vorteile, die liegen aber meiner Meinung nach weniger in den Sicherungen, als in den oftmals echt mies gefertigten Haltern für Torpedosicherungen.
Für die Diagnose finde ich Flachsicherungen nicht wirklich besser.
Re: Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 5. April 2026, 12:04
von jhl
Mit Flachsicherungen habe ich ausschließlich gute Erfahrungen gemacht, im Gegensatz zu Torpedosicherungen. Verschmorte Kontakte im Flachsicherungskasten sind dann aber wohl nicht der Flachsicherung geschuldet, sondern deutet eher auf Übergangswiderstand am Kontakt im Kasten hin. Die Betriebssicherheit von Flachsicherungen ist erheblich besser
Re: Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 5. April 2026, 12:30
von BabuschkasEnkel
jhl hat geschrieben: 5. April 2026, 12:04
sondern deutet eher auf Übergangswiderstand am Kontakt im Kasten hin.
Was aber aus Werkstattsicht (Verbrauchersicht ist ganz sicher eine andere!) gar nicht so selten vorkommt.
Die Servicefreundlichkeit ist teilweise so naja. Wenn die gut sitzen, bekommt man die ohne Werkzeug kaum raus. Einige Fahrzeughersteller haben dafür so eine Ziehzange im Deckel geparkt, oft fehlt sie aber auch. Sollte jeder Mechaniker im Wagen haben, Realtiät weicht aber ab. Viele Multimeter haben zu dicke Spitzen um so an der Sicherung messen zu können, einige Sicherungen sind aber auch mit einem besseren Multimeter schlecht zu ertasten. Reingucken geht eher so meeh, mal eben drehen und schauen gar nicht.
So, nun aber mal ehrlich: wie viele ernsthafte Probleme machen die Torpedos denn wirklich?
-Ich hatte jetzt in den eigenen beiden Ladas seit 2018 bis auf selbstverschuldete Kurzschlüsse und dadurch erforderlichen Sicherungstausch einmal eine Kontaktschwäche.
-Am Pflegeniva hatte ich einmal eine an der Kontaktkappe wegerodierte Sicherung. Sah relativ normal aus, leitete aber nicht mehr. War aber auch zu finden.
-Beim Traktor hatte ich in 12 Jahren zwei Kontaktschwächen, einmal Abblendlicht und einmal die beiden Anhängerstandlichter. Der steht aber auch offen und die Sicherungskästen sind den Umwelteinflüssen mehr oder weniger stark ausgesetzt und die Nachbaukästen haben leider wirklich wahnsinnig labberige Kontaktfedern! Der eine alte Originalkasten hält dagegen bombenfest!
Vibrationen vom Zweizylinder mal unberücksichtigt - da wäre die Flachsicherung sicher deutlich besser!
-Am Stromaggregat habe ich nur ein paar Kurzschlüsse gebastelt, sonst gar keine Probleme. Steht seit knapp 10 Jahren auch eher feucht in der Scheune, was definitiv nicht ideal ist. Hat aber die alten Originalhalter!
Also alles nicht die Vollkatastrophen, die ernsthaft einen Umbau rechtfertigen, der ja mit den Brücken im Sicherungskasten für einige hier nicht ganz trivial sein dürfte.
Wenn ihr einen Flachsicherungsnutzer mal richtig ärgern wollt:
Ein Bein der Flachsicherung abschneiden und sie mit dem verbleibenden Bein in den Eingang des Sicherungshalters stecken! An beiden Messflächen zeigt die Prüflampe Spannung, der Verbraucher bleibt aber Spannungsfrei

Re: Kombiinstrument "eingefroren"
Verfasst: 5. April 2026, 13:28
von jhl
Mir ist nicht ganz klar, um was es dir geht. Brichst du eine Lanze für Torpedosicherungen, dann liegst du fachlich schlicht und einfach falsch. Neben der schon genannten höheren Betriebssicherheit, haben Flachstecker gegenüber Torpedosicherungen noch andere Vorteile. Nämlich:
-höhere Haltbarkeit und Bruchfestigkeit
-höhere Präzision im Sitz des Kontaktes
-weniger Platzbedarf
-sie lösen exakter aus
Bei den von dir beschriebenen Nachteilen liegen die Fehler ja eher zwischen den Ohren