ich habe mich anlässlich des nahenden Winters mal näher mit den Roststellen meines NIVAs auseinandergesetzt. Ziel ist eigentlich, den Wagen möglichst vor Salz und Wasser zu schützen, ohne ihn einfach für ein halbes Jahr in der Garage einzumotten zu müssen
Also vorneweg, ich habe noch nie Rostbehandlungen vorgenommen. Aber ich habe ein bisschen gelesen und denke, die Grundprinzipien verstanden zu haben.
Rost entdecken -> mechanische Rostentfernung-> Rostumwandler (z.B. Brunox Epoxy) -> Grundierung -> Lack/Klarlack im optisch sichtbaren Bereich
Rost entdecken -> mechanische Rostentfernung-> Rostumwandler (z.B. Brunox Epoxy) -> Konservierung mit (FluidFilm wenns kriechen muss, ansonsten MS/Seilfett)
allgemeines "Schnellverfahren": Rost entdecken -> Konservierung mit (FluidFilm wenns kriechen muss, ansonsten MS/Seilfett)
Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege!
Ganz allgemein frage ich mich - welche Arbeiten sind bei aktueller Witterung überhaupt noch umsetzbar? Oder ist jetzt eher das "Schnellverfahren" angemessen, um den Status Quo zu halten und sich dann im Frühjahr/Sommer umfassender damit zu beschäftigen?
Der Unterboden scheint mir gut gefettet zu sein, es kommen aber auch ein paar rostige Ecken durch. Da würde ich jetzt auf jedenfall mit Fluid Film und Seilfett ausbessern, das sollte ja auch bei derzeigen Außentemperaturen funktionieren. Genauso würde ich bei kleineren Stellen im Karosseriebereich vorgehen. Bauchschmerzen bereiten mir aktuell aber noch folgende Kandidaten
- A "Flugrost vor allem an Frontmaske, aber auch z.T. an den Seitenteilen - wenn ich das alles einfette, kann ich gleich den Nivalack komplett durch Fett ersetzen. Wie behandelt man sowas? Und ist das überhaupt ein Problem oder nur optischer Mangel?
- B schwer zugängliche Roststellen an Heckklappenfalz innen, unter Heckklappendichtung unten (kein Foto) und am Rande des Rücklichts (und evtl. auch dahinter?) Habe die Befürchtung, dass Seilfett oä. nicht vollständig versiegeln und es dann fleißig weiterblüht. Wie sähe die Alternative aus?
- C ist der Rost, der an der Frontmaske hinter dem Kühlergrill ein Alarmsignal für "von innen heraus durchgefressen?" - dringender Handlungsbedarf?
- D kein Foto: Rost im Innenraum der Fronttür, wo sozusagen die Scheibe im heruntergekurbelten Zustand verweilt (keine Ahnung, wie man das nennt) - was macht man denn da? Fett wäre da wohl nicht das Mittel der Wahl
Freu mich über eure Vorschläge und schonmal vielen Dank!
