Seite 1 von 3
Hallo!
Verfasst: 15. Januar 2019, 20:36
von 4x4 Rußlandfahrer
Ich hatte mich als 4x4 Rußlandfahrer schon vorgestellt.Hat der Eine oder Andere Lust auf große Tour durch Rußland zu gehen,schaut mal in meine Vorstellung,da ist die Beschreibung der Reise.Wir sind alle erfahrene Rußlandfahrer wissen wie es läuft,jeder fährt frei mit und kann die Gruppe jederzeit verlassen.Der Spritpreis sowie der Autogaspreis ist sehr niedrig und der Ladatank lacht.
MfG 4x4 Rußlandfahrer Manfred
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Re: Hallo!
Verfasst: 22. Januar 2019, 15:38
von angelascholtz
Wie viele Leute seid ihr den?
Re: Hallo!
Verfasst: 25. Januar 2019, 19:29
von christian@nivatechnik.de
4x4 Rußlandfahrer hat geschrieben:Aber wenn der Bezug auf Euro 6 geht ist sicherlich die Multipoint- Einspritzung gemeint.
....die sich von der durchaus im GUS-Bereich weit verbreiteten Euro3-Variante deutlich unterscheidet.
Bleiben wir erst mal bei der Elektronik:
Drosselklappe elektronisch, statt mech,
Elektr. Gaspedal
Bremspedalsensor
Kupplungspedalsensor
ECM
1 anstatt 2 Spritleitungen, deswegen andere Fördereinheit
ABS statt Bremsdruckregler
Bei der Mechanik:
geänderte Geometrie der VA (u.a. Traggelenke)
1 anstatt 2 Bremsleitungen an VA
Andere Radlager an VA
Andere Scheiben an VA
Karadanwellen ohne Kardan sondern mit Homokineten (nicht ambulant demontierbar)
Steckachsen HA
Antriebswellengelenke außen VA
Re: Hallo!
Verfasst: 25. Januar 2019, 19:42
von Beddong
Echt, nur noch Vorlauf am Tank? Is mir garnicht aufgefallen. Da passt meine Saugstrahlpumpe vom großen Tank ja gar nicht mehr in den Eimer!
Re: Hallo!
Verfasst: 25. Januar 2019, 20:46
von christian@nivatechnik.de
4x4 Rußlandfahrer hat geschrieben:Die ersten elektronischen Sachen hat mein VW Bus seit 19 Jahren,auf meinen langen Reisen noch nie verlassen.Die wartungsfreien Kardanwellen,sind auf jeden Fall gegen Schlamm nicht so empfindlich.Gewartet werden müssen sie natürlich auch mal.Bezieht sich deine Meinung auf Theorie,Erfahrung oder Praxis?Drei Euro 6 Lada Niva mit deutscher Nummer haben wir in Rußland getroffen,die von Katmandu auf der Rückreise waren und nicht einmal ausgefallen waren.Das Schlammketschen was ihr mit euren Ladas macht,ist bei jeder Fahrt 100% auf Verschleiß fahren.Auf meiner Reise so etwas nur,wenn es nicht anders geht.Für Euch ist es Abenteuer,für mich 50 Jahre im Bergbau Realität,da müßt ihr noch viel Schlammketchen.Mein Lada Niva wird auch nur auf Langstrecken bewegt,was auch dem Motor besser bekommt.Das Allrad kommt dann zum Zug,wo normale Fahrzeuge nicht mehr weiter kommen.Wir mußten damals nach jeder Schicht bei solchen Einsätzen unsere Fahrzeuge sofort reinigen und jeden Schmirnippel durchschmieren,dann hält es länger.Der Niva geht auch in Rußland auf der Heimreise zur Inspektion,sollte was mit der Maschine schief gehen,kommt für 700€ eine neue Vergasermaschine rein,habe ich alles schon in Erfahrung gebracht.Der Lada Niva,den ich hier fahre kostet neu in Rußland 4500€,das ist doch ein guter Preis.Wird dann mit russischer Nummer bei Freunden zugelassen und der ganze deutsche TÜV kann mir den Bukkel runterrutschen.
4x4Rußlandfahrer
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Re: Hallo!
Verfasst: 25. Januar 2019, 20:55
von christian@nivatechnik.de
Wenn ich groß bin, will ich auch mal so schlau werden

..... da hätte ich mir die Auflistung der Änderungen eigentlich auch sparen können.
....kannst ja mal dran denken, wenn z.B. im Kaukasus bergauf bei 1500 U/min Schluß ist. Mal sehen, wer dann am Gaszug zieht...

Re: Hallo!
Verfasst: 25. Januar 2019, 21:04
von Beddong
Das mit den Gleichlaufwellen und unempfindlicher find ich süß.

Hallo!
Verfasst: 25. Januar 2019, 21:44
von 4x4 Rußlandfahrer
Hallo Christian!
Dann sag mir mal was ich dann für einen Niva hätte neu kaufen sollen?Einen gebrauchten Schrottlada älteren Baujahres neu aufzubauen,habe ich nach 40 Jahren DDR Autoneuaufbau der verschiedensten Typen keine Lust mehr.Ich bin Globetrotter auf der ganzen Welt unterwegs da hat mich noch nie ein Fahrzeug verlassen,wenn man es richtig behandelt.Wenn Du sagst im Kaukasus ist bei 1500 U/min Schluß,wie haben es da aber die Katmandufahrer geschafft mit Euro 6,die noch ganz andere Steigungen meistern mußten.Ich habe es 1990 mit Trabbi und Queck von Leipzig zum Nordkap,von dort nach Gibraltar und zurück nach Leipzig geschafft.Bin damals alles ohne Autobahn auch durch Hochgebirge gefahren,alles mit 26 PS und habe es trotz Unkenrufen ohne Probleme geschafft.Ich muß doch im Kaukasus nicht rasen und mal sehen,durch was für Hochgebirge wir noch kommen,man muß sich natürlich dann mehr Zeit nehmen,die habe ich als Rentner auf jeden Fall.Oder soll man die Euro6 nicht kaufen,Du mußt doch Beweggründe dafür haben?Jedenfalls hat er die ersten 3tausend Km vergangenes Jahr ohne Beanstandung absolviert.Für solche langen Strecken wird auch ein Niva nicht verbastelt,so habe ich es mit allen Fernreisefahrzeugen gehalten.Aufmerksamkeit hatte ich schon von vielen Menschen,wer es mag,ich nicht.
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Hallo!
Verfasst: 25. Januar 2019, 21:56
von 4x4 Rußlandfahrer
Beddong hat geschrieben:Das mit den Gleichlaufwellen und unempfindlicher find ich süß.

Als damals der Trabbi andere Antriebe bekam hatte ich auch keine Probleme mehr,so ist es auch mit den Gleichlaufgelenkwellen beim Niva.Es kommt auch immer drauf an ,für was ihr eure Nivas nutzt und bei der Fahrwerksverwindung geht ja hier mancher ins Extreme,da kann nichts mehr lange halten,bei mir eben,wen es mal garnicht mehr anders weitergeht.
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Re: Hallo!
Verfasst: 25. Januar 2019, 22:10
von christian@nivatechnik.de
4x4 Rußlandfahrer hat geschrieben:.Wenn Du sagst im Kaukasus ist bei 1500 U/min Schluß,
Das hab ich nicht gesagt.
Aber wenn sich z.B. der Bremspedalsensor verstellt oder defekt ist, bricht die Euro5/6 Elektronik bei 1500U/min ab. Und dann?
Dazu braucht es natürlich nicht den Kaukasus (der war zur Veranschaulichung gedacht), das geht auch auf dem Weg dahin schon. Der Effekt ist der gleiche.

Da machste große Augen.
4x4 Rußlandfahrer hat geschrieben:Dann sag mir mal was ich dann für einen Niva hätte neu kaufen sollen?
Muß ich das? Könnte ich das?
Darum ging es? Ich glaube nicht.
Du hast dumm Tüch geschrieben:
4x4 Rußlandfahrer hat geschrieben:(...) der Lada Niva (...),der in allen Regionen auch durch Inprovisation repariert werden kann.
Ich wollte Dir nur ein paar gefährliche Illusionen nehmen.
Dein neuer Euro6 Niva (und auch schon Euro5) ist nun mal ein Elektronikmonster.
Das zu ignorieren, führt zu Streß.
Eine sinnvolle Aufgabe zur Vorbereitung solch einer Tour, wird also sein, sich mit den Eigenheiten der Elektronik und deren Fehlerquellen vertraut zu machen.
Dazu gibt es hier im Forum alles !
Und auch zu den geänderten mechanischen Teilen, die eben noch nicht in jeder Werkstatt im Regal liegen, sondern erst bestellt werden müssen, wenn Du da mit Radlagerschaden oder def. Antriebswellengelenk vor der Tür stehst. Die Suchfunktion wird Dir helfen.
Hallo!
Verfasst: 25. Januar 2019, 23:37
von 4x4 Rußlandfahrer
christian@lada-ig.de hat geschrieben:4x4 Rußlandfahrer hat geschrieben:.Wenn Du sagst im Kaukasus ist bei 1500 U/min Schluß,
Das hab ich nicht gesagt.
Aber wenn sich z.B. der Bremspedalsensor verstellt oder defekt ist, bricht die Euro5/6 Elektronik bei 1500U/min ab. Und dann?
Dazu braucht es natürlich nicht den Kaukasus (der war zur Veranschaulichung gedacht), das geht auch auf dem Weg dahin schon. Der Effekt ist der gleiche.

Da machste große Augen.
4x4 Rußlandfahrer hat geschrieben:Dann sag mir mal was ich dann für einen Niva hätte neu kaufen sollen?
Muß ich das? Könnte ich das?
Darum ging es? Ich glaube nicht.
Du hast dumm Tüch geschrieben:
4x4 Rußlandfahrer hat geschrieben:(...) der Lada Niva (...),der in allen Regionen auch durch Inprovisation repariert werden kann.
Ich wollte Dir nur ein paar gefährliche Illusionen nehmen.
Dein neuer Euro6 Niva (und auch schon Euro5) ist nun mal ein Elektronikmonster.
Das zu ignorieren, führt zu Streß.
Eine sinnvolle Aufgabe zur Vorbereitung solch einer Tour, wird also sein, sich mit den Eigenheiten der Elektronik und deren Fehlerquellen vertraut zu machen.
Dazu gibt es hier im Forum alles !
Und auch zu den geänderten mechanischen Teilen, die eben noch nicht in jeder Werkstatt im Regal liegen, sondern erst bestellt werden müssen, wenn Du da mit Radlagerschaden oder def. Antriebswellengelenk vor der Tür stehst. Die Suchfunktion wird Dir helfen.
Die elektronischen Bauteile die Du hier schilderst über die habe ich mich schon kundig gemacht,mit Fachleuten,die mit Nivas zu tun haben.Deshalb werden diese und noch ein Paar andere Teile an Bord sein.Habe ich auch bei meinen anderen Fahrzeugen so gehalten.Wir haben von D bis auf die Krim 6000Km vor uns,da werden wir ja sehen wie er sich verhält.Nach mehreren Jahren Rußland weiß ich auch was russische Werkstätten leisten können,in D würde so etwas gar nicht mehr repariert.Das manche Teile nicht gleich verfügbar sind,habe ich für andere Automarken,so nicht kennen gelernt.An den Hauptrouten sind die KFZ Werkstätten rund um die Uhr geöffnet und die haben eigentlich alles repariert.Bei einer Rußlandfahrt waren wir über 100 Fahrzeuge aller Marken,da ist auch viel kaputt gegangen wegen schlechter Vorbereitung,über die Reparaturen haben wir nur gestaunt,wie schnell Ersatzteile da waren.Wenn Du sagst der Euro 5 und 6 hat zu viel Elektronik verbaut,was soll man denn da für einen Niva kaufen? Eine Antwort bitte!Also habe ich nach deiner Meinung den falschen Nivakauf getan?Auch 2000 Neukauf eines 111Kw T4,was hat man mir da vorausgesagt von der Haltbarkeit,nach 19 Jahren noch keine Reparatur nur Serviceintervalle er läuft und läuft und läuft,was nun?Wird der jetzige Niva nicht mehr nach D gebracht und eingestellt,dann möchte ich nicht wissen,wie das Gejammere im Forum los geht!!!
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Re: Hallo!
Verfasst: 26. Januar 2019, 06:06
von Beddong
christian@lada-ig.de hat geschrieben:Und auch zu den geänderten mechanischen Teilen, die eben noch nicht in jeder Werkstatt im Regal liegen, sondern erst bestellt werden müssen, wenn Du da mit Radlagerschaden oder def....
Ganz besonderes Augenmerk auf die Bremsscheiben. Die gibt es selbst in Russland nur als Originalteil und da gibt's echt Probleme.
4x4 Rußlandfahrer hat geschrieben:Als damals der Trabbi andere Antriebe bekam hatte ich auch keine Probleme mehr,so ist es auch mit den Gleichlaufgelenkwellen beim Niva
Du vergleichst Äpfel mit Birnen, und ich tausche die Dinger nicht aus Spaß reihenweise. Verschränken hat der Niva im übrigen 2010 verlernt. Aber was weiß ich schon, bin ja nur ein im Dreck spielender Schmutzfink.
Re: Hallo!
Verfasst: 26. Januar 2019, 07:26
von christian@nivatechnik.de
Ich bin hier raus.
Hallo!
Verfasst: 26. Januar 2019, 10:56
von 4x4 Rußlandfahrer
Beddong hat geschrieben:christian@lada-ig.de hat geschrieben:Und auch zu den geänderten mechanischen Teilen, die eben noch nicht in jeder Werkstatt im Regal liegen, sondern erst bestellt werden müssen, wenn Du da mit Radlagerschaden oder def....
Ganz besonderes Augenmerk auf die Bremsscheiben. Die gibt es selbst in Russland nur als Originalteil und da gibt's echt Probleme.
4x4 Rußlandfahrer hat geschrieben:Als damals der Trabbi andere Antriebe bekam hatte ich auch keine Probleme mehr,so ist es auch mit den Gleichlaufgelenkwellen beim Niva
Du vergleichst Äpfel mit Birnen, und ich tausche die Dinger nicht aus Spaß reihenweise. Verschränken hat der Niva im übrigen 2010 verlernt. Aber was weiß ich schon, bin ja nur ein im Dreck spielender Schmutzfink.
Wir wollen doch hier sachlich diskutieren und im Dreck spielender Schmutzfink ist deine Meinung.Im September bin ich auch auf Gut Basthorst auf der Nortsith und kann meine Erfahrungen kund tun.Wenn ihr Schlammcatchen mögt,dann macht es,aber meine Gedanken mache ich mir schon.Die Fahrzeuge werden auf jeden Fall auf Verschleiß gefahren,wenn man dann noch an die Grenzen der Verschränkung geht,müssen die Teile Versagen.Seit ein paar Monaten schaue ich mir jetzt auch die Ladavideos bei YouTube an.Da spricht einer nach der Karpatenfahrt,er muß danach den Lada generalüberholen,das sagt schon alles aus.In 45Jahren Bergbau wurden wir regelmäßig über Allradfahrzeugbedienung geschult.Als den Bergbau 1995 die Amis übernommen kamen noch zwei mal im Jahr eine Woche praktische Geländefahrschule,dazu mit einer Prüfung, da haben wir wirklich was gelernt.Heute habe ich zu solcher Fahrerei keine Ambitionen mehr,nur wenn ich auf meinen Reisen unbedingt durch muß.Wer Interesse hat kann auch dieses Jahr wieder an der Bacha bei Leipzig im Tagebau Profen teilnehmen.Es sind wieder Fahrzeuge am Start von internationalen Ralleyes wie z.B. der Paris Dakar.Wer will
kann auch mit dem Lada dran teilnehmen.
4x4Rußlandfahrer
Hallo!
Verfasst: 26. Januar 2019, 11:46
von 4x4 Rußlandfahrer
Habe jetzt gerade erfahren,die Baja ist bei uns im Tagebau Profen gesperrt worden und geht nach Polen zur Ralley Breslau 2019 über ab 1.7.2019 für 5 Tage
Gesendet von iPhone mit Tapatalk