und weil ich ein deutscher Deutscher bin, muss ich den Kompromiss natürlich gleich ganz sachlich madig machen:
Die Mehrmenge beim Überfüllen dient hauptsächlich der Schmierung des 5. Ganges.
Und den brauch man im Gelände nicht so oft
Jetzt aber schnell weg....
Herzliche Grüße
timo
Zuletzt geändert von Timo am 25. März 2010, 22:16, insgesamt 1-mal geändert.
Lada 212140 (Niva) Bj. 08 -> MPI, AHK 1.9t, Prins VSI LPG, via Lada Deutschland Dacia Dokker Bj. `19 "Steh auf und geh auf die Straße [...] die hinabführt und öde ist, [...] geh hin, und halte Dich zu diesem Wagen !"
Apostelgeschichte 8, 26b+29
Habe bei meinen die Mehrmenge eingefüllt und festgestellt, daß das Getriebe um einiges L A U T E R (Rauher) wurde als zufuhr. Darauf habe ich die Mehrmenge abgelassen. Die Neueren brauchen die Mehrmenge nicht mehr. Hat mir auch Dimitri bestätigt.
Lada 4x4 Bj.2007(verkauft März 2018), BMW 325i Cabrio BJ.1990, Jawa 634-4 Bj.1974, Jawa 634-4 Bj.1973, Ford 3610 BJ. 1984.
Citroen Berlingo E-HDI 90 Bj.2012, Unimog 25Ps. Bj. 1955
Kennts Ihr das PHI Öl? kann da jemand was dazu sagen? Habs beim Hysto Cup in Salzburg die Aufkleber auf den Rennautos gesehen. Vieleicht wäre das auch für den Lada gut?
bei den Link steht doch für Pkw, Baumaschinen und für LKWs geignet.
Mit dem Schaltgetriebe habe ich mit den Elf Getriebeöl sehr gute Erfahrungen gemacht. (Läst sich bei kalter witterung viel besser schalten. Als die Castrol- Mathe Brühe).
Lada 4x4 Bj.2007(verkauft März 2018), BMW 325i Cabrio BJ.1990, Jawa 634-4 Bj.1974, Jawa 634-4 Bj.1973, Ford 3610 BJ. 1984.
Citroen Berlingo E-HDI 90 Bj.2012, Unimog 25Ps. Bj. 1955
Je höher die Anforderungen an Getriebeöle werden, desto mehr Additive müssen die Hersteller zusetzen. Diese Zusätze sind aber oft Betriebsgeheimnis und werden nicht genannt. Eine Möglichkeit den Verschleißschutz zu erhöhen, ist die Zugabe von Sulfid- und Phosphorverbindungen. Insbesondere die Sulfide führen aber auf der anderen Seite zur Kupferkorrosion bei Messing und Bronze...
Das sollte man wegen der Synchronringe berücksichtigen.
Hier eine Bewertung abzugeben ist äußerst schwierig. Tendenziell sind aber synthetische Getriebeöle höher legiert und weisen daher einen höhere Additivquote auf als mineralische Öle. Und daher besteht das selbe Problem wie bereits bei den Additiven angesprochen.
Die kommen zu demselben Ergebnis, wie hier schon ausdiskutiert wurde.
NB: Ich will damit aber deine Getriebeölanfrage nicht bewerten!
LG,
Gottfried
Es gibt keine Antwort, die nicht eine neue Frage aufwirft...
Taiga 1.7i MP Bj. 2007 (Alltagsauto)
Taiga 1.7i SP Bj. 1997 (sollt ich mal schweissen lassen^^)
(Austro) Taiga 1600 Bj. 1978 (in Arbeit)
Ohh, wird hier zum Teil heftig disskutiert! Aber, das ist ja auch in Ordnung, dafür sind Foren auch da. Bei einem Fahrzeug, welches seit ca. 35 Jahren gebaut wird ergeben sich nunmal viele Meinungen und Erfahrungen und wer sich intensiv damit beschäftigt, wird auch das Eine oder Andere herausfinden. Auch ich habe mich mit dem Thema Getriebeoel auseinadergesetzt und möchte meine Meinung kundtun.
Ich benutze: Castrol SAF/XJ, XO würde auch reichen, XJ ist für Sperrdiff´s vorgesehen. Man macht also nix falsch, wenn man XJ nimmt, dann hat man nur eine Sorte für alles. Es übertrifft die Hestellervorgaben und die Anforderungen an GL 5. Also, besser geht´s kaum.
Um Missverständnisse zu vermeiden, ich möchte nicht das vielzitierte "Vogeloel" madig machen, wenn der Herr Vogel seit vielen Jahren damit beste Ergebnisse erziehlt, werden die auch begründet sein!
Zur Überfüllung des Getriebes: Ich bin schon der Überzeugung, dass die vorgeschriebene Oelmenge völlig ausreichend ist, die Zahnräderpaare müssen nicht im Oel "schwimmen". Die Oelmenge ist so bemessen, dass die sich drehenden Zahnräder, das Oel im gesamten Getriebe verteilen und die Teile benetzen können. Also selbst der vorgeschriebene Oelstand beinhaltet noch auchreichend Reserven, um alle möglichen Getriebe-(Fahrzeug)stellungen zu berücksichtigen!
Zuviel Oel kann sich sicher auch nachteilig auswirken, denn das Oel setzt ja auch (speziell im kaltem Zustand) einen gewissen Widerstand entgegen, was Gertriebefunktionen behindern kann. Das ist einfache Physik, ein Zahnradpaar dreht sich im völlig in Flüssigkeit eingetauchtem Zustand schwerer, als wenn nur die eingreifenden Zahnräder das Oel "mitnehmen".
Ich möchte hier keine weitere Disskussion unter langjährigen und eingefleischten Nivanern auslösen, sondern Niva-Newbies lediglich eine Information bieten.
Ähhm, Maximus, auf Deiner Animation, mit dem sich drehenden Zahnradpaar, hat das Oel die falsche Flussrichtung!
Duck...,und weg!
Grüsse, Matthias
Getriebeölfüllmenge beim 4 Gang-Getriebe seit 1959 : 1,35 Liter
Getriebelöfüllmenge beim 5 Gang-Getriebe seit 1989 : 1,3 Liter ....dabei ist das Getriebgehäuse gleich geblieben, nur der hintere Deckel(als eigener Gehäuseteil) ist deutlich größer! Das kann doch nicht stimmen ..mit den 1,3 Litern
Mach Dir mal den Spaß und schau in ein nach Vorschrift befülltes 5-Ganggetriebe rein...dann in ein 4 Gang...dann in überbefülltes 5 Gang-Getriebe.
Deine Erfahrung ausserhalb von Lada in allen Ehren. Aber es gibt so ein paar Albernheiten aus Togliatti...das glaubste nicht, wenn Du es nicht selber siehst.
Das mit den 0,5 Litern mehr z.B. !
Mit Standardwissen und der Annahme "da werden sich die Herren Dipl.Ing. schon was bei gedacht haben" kommste bei Lada nicht weit.
Nicht falsch verstehen, es geht nicht darum , daß ich Deine Fertigkeiten anzweifele...
nun, ich bin mit 1.8l in den 5-gängern bislang mehr als gut gefahren. die originalen getriebe haben das stets goutiert und mit einwandfreiem laufen gedankt. auch das kurz übersetzte vom olaf das ich im niva hab läuft so top.
das 4-gang-getriebe im 21033 ist zwar eigentlich gut gelaufen, seit dem kupplungswechsel sind aber auch da 1.5l (empfehlung von olaf) drin und es läuft noch schöner!
kann so schlecht also nicht sein...
Im Moment fahr ich in den Getrieben ein Öl das von Menge und Qualität der Christian empfohlenen entspricht und kann nach 12.000 km sagen das es gefühlt "leiser" geworden ist nach dem Wechsel der Einlauföle und bisher keine Probs macht - ich verlaß mich da auf die Erfahrung von Christian. Bim nächsten Wechsel werd ich auf das Olaf-Öl umsteigen in der Hoffnung das es dann noch "besser" flutscht" und mir lange dienen möge ...
LG Achim
1,7 MPI Bj: 12/2010 Euro5. - If a hammer w'ont fix it - it must be an eletrical problem. Ein überzähliges Steuergerät vom 1,7 MPI 4x4 Euro 5.
Desweiteren habe ich noch: Diverse Vespas und Lambrettas, einen Dacia Logan MCV und ein Eisenschwein aus Milwaukee XLH 1200
mein händler hier hat eine eigenmarke mit SAE 80W/90, da steht nur für GL-5, nicht für GL-4 oder automatikschaltungen. Das kommt also im Schaltgetriebe nicht gut? Ansonsten hätte er noch ein halbsynt. 75W90 mit API GL-4, API GL-5. Das wäre dann wohl etwas dünnflüssiger (im kalten zustand?) aber hat halt GL-4.
Das Mathy find ich hier überhaupt nicht. Weiss einer ob das im Ausland unter einem anderem Namen verkauft wird?
edit: hab noch bei einem anderem händler geschaut wo ich sonst nicht so oft hin gehe (teuer), der hat 80W-90 GL4 (von Comma?)
ich hab das gelesen. wollte trotzdem noch mal nachfragen. halbsynt ist ja nicht gleich synt und wenn ich das mit den werten richtig verstanden habe ist der erste wert (also zb 75) der wert der aussagt wie flüssig kaltes öl ist, richtig? bei mir wird es ja eigentlich nie so warm (dafür auch öfter mal kalt) von daher kann ein etwas dünnflüssigeres öl (im kaltzustand) wohl auch funktionieren, oder nicht?
falls es gar nicht geht kann ich ja immer noch zu dem händler der für eine mir unbekannte marke das doppelte verlangt ... für eine bekannte marke ginge das ja noch an, aber so
Man mag mich steinigen....
ich habe bisher ganz normale Alltags Getriebe- und Motorenöle drinnen. Ich denke diese Öle sind qualitativ um Längen hochwertiger, als das Öl von dem die Konstrukteure Anno 1979 ausgehen konnten. Die wenigstens von uns werden doch Ihre Fahrzeuge im Grenzbereich der Beanspruchung bewegen so das ein µ an Ölqualität was herausreißt.
Wenn man so penibel ist müsste man für Sommer und Winter eh verschiedene Öle verwenden. Als ich bei -22°C vom Hof fuhr ging das alles so schwer, dass man dachte die Handbremse wäre angezogen. Doch war das Öl so zäh wie Sirup und hat die ersten 10km bestimmt nicht vernünftig geschmiert und was hätte es rausgerissen ein Öl zu haben welches schon nach 8km warm gewesen wäre?
Es ist ist also eine Glaubensfrage und ich kauf mir doch keinen Low-Cost SUV wie einen Niva um dann Super-Öle zu Super-Preisen darein zu kippen? Und ich denke mal wenn so ein Ladagetriebe sich zerlegt, liegt es nicht daran ob ein Standardöl oder Oil of Olaf verwendet wurde. Das liegt einfach am Glück, entweder Du hast einen Wagen der hält und hält oder eben nicht...
Da halt ich ja die "Überfüllungstheorie" noch für sinvoller..., obwohl ich da schon meine Schwierigkeiten mit habe...
Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur. Friedrich II. der Große
hier gehts aber in erster Linie weniger um die Ölqualität als um die Additive. Diese schaden zwar den Zahnrädern nicht aber können unter Umständen deine Synchronringe "auflösen".
??? Ja warum zum Geier sollten die Additive in normalen Werkstattüblichen Getriebeölen die der vom Hersteller geforderten SAE Klasse entsprechen, die Synchronringe auflösen??
Die sind doch aus legiertem Stahl? Die lösen sich doch höchstens in Säure auf? Ich hab schon von zerbrochenen Synchronringen gehört... von aufgelösten noch nicht... Und warum sollten die ausgerechnet LADA Synchronringe auflösen??
Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur. Friedrich II. der Große