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Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 7. September 2014, 08:51
von nivaexplorer
Da kann ich mich nur anschließen. Ein guter Händler ist auf jeden Fall wichtig. Ich habe meinen bei Mergner geholt und ihn noch vor der Auslieferung dort vor Ort konservieren lassen. Super Beratung und der Service ist auch spitze. Weil es so wenig gute Gebrauchte gibt und die Rostvorsorge so wichtig ist, habe ich mich für einen neuen entschieden, der inzwischen auch schon 15T Km auf der Uhr hat. Wenn es dir nicht zu weit ist, kannst du gern bei mir vorbei kommen und wir machen eine Probefahrt. Da kannst du dir auch das Platzangebot bei ausgebauter Rückbank ansehen. Der Umbaubericht dafür ist hier zu sehen: http://nivatechnik.de/viewtopic.php?f=2 ... 1&start=30
Ich bin mit dem Niva durch Rumänien gefahren und er ist ein super Reisebegleiter, Bodyguard, Einkaufskorb, Unterkunft und vieles mehr... Hier der Reisebericht. http://nivatechnik.de/viewtopic.php?f=49&t=11832

Gruß Jörg ,,..

Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 7. September 2014, 13:28
von Niva4x4green
Servus,

15 km Probefahrt nutzt nix, was soll das aussagen, wenn man 3 bis 8 Stunden am Tag auf dem Bock hockt?

Jeder muss selbst wissen was er tut, aber die Strecke im Niva, is schon maso.

Wenn ich das Auto noch aussuchen kann, dann steht der Niva an Stelle 5 bis 7 je nach Buget.

Aus dem Grunde würde ich mich mit dem Niva für das Ziel große Reise nicht beschäftigen, reine Zeitverschwendung.

Für den Niva sprechen nicht mal die Kosten, das können andere auch besser.

Warum dann Niva

ö.,

30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 7. September 2014, 13:31
von tulpinchen
Niva4x4green hat geschrieben:Warum dann Niva ö.,
Weil's der schönste und geilste von allen ist .v.

Grüsse, Katja.

Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 7. September 2014, 13:41
von Zarox
Im Niva sitzt es sich bequem.
Kennst du einen günstigeren Geländewagen mit entsprechender Ersatzteilversorgung entlang der Route?

Warum soll eine 15km Probefahrt nichts nützen?
Wie sonnst soll er denn verschiedene Nivas vergleichen können, wenn er nur in ein oder 2 gesessen hat?

Also jede Probefahrtgelegenheit mitnehmen.

Und ansonsten ist Thomas nen alter Grantler .,.

Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 7. September 2014, 21:30
von Niva4x4green
Nö, kein Grandler, alt stimmt.

Bin Realst, und laufe nicht mit der rosa Brille der Niva ist ja ein so tolles Reismobil , und so billig, und so robust duchs Forum.

Und der geht nie kaputt, kann jeder Dorfschmied reparieren, und was noch fÜr Mhyten rund um den Niva.

Ich kenne andere Geländewagen die ich selbst über die Jahre gefahren bin, das ist der Vorteil wenn man alt ist, und kann vergleichen.

Der Niva bleibt für mch im Reismodus weit hinten den anderen Geländewagen zurück, warum?

Wurde achon angesprochen, Zuladung und Verbrauch genügt. PLATZ ist ja Geschmacksache.

Was glaubst Du warum ich für eine Woche Karpaten den Dachträger nutze?

Ersatzteile bekommt man für andere Marken auch, ADAC reicht aus.


GRANDELMODUS AUS. :D
Seit wann sind Nivas für so eine Reise billig.?
Bei billigen Nivas is nur ein sicher, schrauben und investieren.

Grüsse
Der Grandler

Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 7. September 2014, 21:57
von Epicuro
Niva4x4green hat geschrieben:
Ersatzteile bekommt man für andere Marken auch, ADAC reicht aus.
Das möchte ich sehen, wie Du in Sibirien oder der Mongolei die "gelben Engel" rufst. k.. k.. k.. _::
Peter

Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 7. September 2014, 22:02
von Defence
Niva4x4green hat geschrieben:
Und der geht nie kaputt, kann jeder Dorfschmied reparieren, und was noch fÜr Mhyten rund um den Niva.

Grandler
Die wichtigste aller Fragen ist noch offen, was will "ich" (die Person die sowas tut) wenn mann etwas möchte, wird man es auch auch tun, meine Meinung.
Und wenn Du mit dem Niva so eine Reise vorhat, man sich mit dementsprechend Wissen ausrüstet, sehe ich da bis auf das zuladungs Thema kein Problem. Denn wenn man etwas weniger "Deutsch" denkt, ist das schon nicht schlecht gedacht , wenn die Schrauben der vorderen Radlager z.B. im VTG usw. auch drin sind und man mit den normalen Nüssen plus 24/27 eigentlich bis auf die Kurwa alles zerlegen kann, oder.
Der Weg ist das Ziel, ein Ende ist hier nicht zu finden. C by mir :)

Edith:
Sry, aber wie du mit dem OPA umgehst finde ich auch alles andere als gut, aber gerne in einem anderen Thread. Hier geht es um um 30Tkm.

Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 8. September 2014, 05:51
von Uli1979
noch ein kleiner Pluspunkt des Niva... reichlich Grenzübertritte haben gezeigt dass ein Niva mehr Sympathie-Punkte erhält als ein schicker Discovery :wink:

Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 8. September 2014, 07:31
von christian@nivatechnik.de
Niva4x4green hat geschrieben:Bei billigen Nivas is nur ein sicher, schrauben und investieren.
Das gilt ja grundsätzlich für alles, was billig ist....Häuser, Werkzeug, Autos....sogar billige Lebensmittel haben Folgekosten.

"Wenn Du nicht weißt was gut ist, frage was teuer ist!"

Aber darum geht es hier ja nicht primär.

Er will einen lange Reise möglichst selbst gestalten. Unabhängig.

Find ich erstmal nachvollziehbar.

Niva als Fahrzeugwahl bei Durchquerung des Ostens....auch weitetsgehend logisch.
Auch wenn Nissan, Mitsubishi und Toyota auch auf dem Zettel stehen müssten. Denn die sind dort inzwischen auch weit verbreitet.


Also...und ich glaube, das gilt auch für die anderen o.g. Modelle:
christian@lada-ig.de hat geschrieben:
Preiswert einkaufen. Dann in Ruhe aufbauen.

Mit dieser Erfahrung im Rücken, kann Dir nichts mehr passieren!

Kann aber sein, Du bleibst dann daheim :wink:

Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 8. September 2014, 10:51
von Zwickl
@Jörg:
Dein Reise- und Umbaubericht sind sehr gut geworden und man bekommt so richtig Lust zu verreisen :-)
Es ist schon ein gutes Stückchen bis zu dir hoch, aber ich fahr um den 20./21. September nach Berlin hoch und könnte bei dir vorbeischauen.
Falls es bei dir gehen würde, dann müsst ich nur noch die Freundin überreden, diesen kleinen Schlenker zu fahren.
Können uns ja noch per PN schreiben.

@Niva4x4green:
Der Verbrauch ist jetzt nicht der Beste, aber es hällt sich noch in Grenzen. Und was die Zuladung und Platz angeht, so denke ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht, dass es ein Platzproblem geben wird.
Was könnte noch ein Problem darstellen bzw. was macht die anderen Fahrzeuge für eine solche Reise besser?
Mitm ADAC wird es schwierig irgendwo in Asien, aber da lässt sich sicherlich etwas finden.

@Uli1979:
Sympathie-Punkte an Grenzübergängen kann man nie genug haben :-)

@christian@lada-ig.de
Ein Nissan, Mitsubishi oder Toyota standen/stehen noch immer, zwar weit unten aber dennoch, auf der Liste. Denn ein Punkt, den ein Niva einfach nicht erfüllen kann ist ein Airbag. Aber das ist ein anderes Thema...

Preiswert einkaufen, dann in in Ruhe aufbauen: Dieser Satz gefällt mir :-)
Hab über mobile.de schon den ein oder anderen Niva zwischen 2000 und 3000€ gesehen, die von der Substanz (den Bildern zufolge) gut aussehen. Da kommt dann vermutlich nochmal die gleiche Summe für den Aufbau drauf, oder?

Macht es Sinn einen eigenen "Niva-Kauf-Thread" zu öffnen oder kann ich das Thema hier mit aufgreifen?

Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 8. September 2014, 11:04
von Zarox
Die neuen Niva M gibt es schon mit Airbag.
Die Frage bleibt, wie wichtig das Vorhandensein eines Airbags im Verhältniss zu den anderen Eigenschaften, die das Fahrzeug für ein solches Vorhaben haben muss, ist.

Wenn du einen mit guter Substanz hast, wirst du für den Aufbau sicher nicht nochmal das selbe auf den Tisch legen müssen.
Allerdings willst du deinen ja nicht auf den normalen Deutschland-Strassentauglich Zustand bringen, sondern er soll ja 30.000km auf den Schotterpisten Asiens aushalten, und da werden dann noch einige zusätzliche Investitionen wie

Dachkorb
Vernünftiger Reifen x 6
Innenumbau
diverse kleinere Tunningmassnahmen (Umrüsten auf FLachsicherungen, auswaschbarer Luftfiler, Lufansaugung höherlegen, etc.)
Spritkanister
Kiste mit diversen Ersatzteilen

auf dich zukommen.
Insofern denke ich ist deine Preisskalkulation mit 6.000€ nicht unrealistisch.

Schau mal unter Kauf eines Nivas.
Da gibt's gute threads wo du dich schlaulesen kannst, was beim Kauf zu beachten ist.

Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 8. September 2014, 11:22
von christian@nivatechnik.de
Zarox hat geschrieben:Die neuen Niva M gibt es schon mit Airbag.
Wo? :wink:
Zwickl hat geschrieben: Denn ein Punkt, den ein Niva einfach nicht erfüllen kann ist ein Airbag. Aber das ist ein anderes Thema...
Brauchste sowas echt bei ner Weltreise??
Zwickl hat geschrieben:Preiswert einkaufen, dann in in Ruhe aufbauen: Dieser Satz gefällt mir Hab über mobile.de schon den ein oder anderen Niva zwischen 2000 und 3000€ gesehen, die von der Substanz (den Bildern zufolge) gut aussehen. Da kommt dann vermutlich nochmal die gleiche Summe für den Aufbau drauf, oder?
Ja...aber dann ist er Dein zuverlässiger Niva!

Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 8. September 2014, 11:27
von Zarox
Gibt's den M nicht mit Airbag?

Ich hätt jetzt wirklich gedacht es gäb Ladas mit Airbag, so wies die auch mit ABS gibt.
Bzw. ich meine mal irgendwo einen gesehen zu haben..... oder war das wieder nur so ne super präzise Anzeige auf einer der gängigen Plattformen?

Gut also:
Ich dementiere alles und behaupte das Gegenteil.

Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 8. September 2014, 12:19
von powdersnow
Tolles Reisevorhaben! uuuu

Für diese Strecke und deiner Einstellung ist Niva mM absolut das Richtige Auto! Passt man das Fahrwerk (keine großen Kosten mit Eigenregie) der Reisezuladung entsprechend an mangelt es auch nicht an Komfort, im Gegenteil, da kann kaum ein Toyo oder Mitschu ohne teurem (und anfälligen) Luftfahrwerk mithalten!

Airbag hat ja seine Vorteile doch ob auf so einer Asienreise abseits der Hauptverkehrsrouten nicht die Nachteile dominieren? ... glaube mal gehört zu haben das nicht bei jedem Fahrzeug ein weiterfahren nach Auslösung möglich (erlaubt) ist... und mitten im Hindukush einen neuen Airbag zu besorgen und vor allem zu tauschen ist sicher kein Kinderspiel... aufs Auslösen braucht man im asiatischen Verkehr nicht lange zu warten, dort werden Stossstangen noch all zu gern für ihren eigentlichen Zweck benützt _..,
Zwickl hat geschrieben:was macht die anderen Fahrzeuge für eine solche Reise besser?
Solange du mit dem Platzangebot, der Tankreichweite und der Motorleistung klar kommst nicht all zu viel.



Gruß Jakob

Re: 30.000km mit einem Niva bis nach Japan => Info + Fragen

Verfasst: 8. September 2014, 12:47
von haase1970
Der Airbag liegt vor dem Fahrer über dem Bremskraftverstärker ö.,