TAG 4:
Wunderbar sonnig startete der Tag, traumhafte Fernsicht inklusive.
Über die weite Almiweisen ging es den bergrücken entlang um am anderen Ende in den steilen Wald ab zu tauchen.
Auch hier gab es umgestürzte Bäume der vielen Gewitter diesen Sommer. Wir umfuhren diese, mit Jimniy, kleinem Toyota und Niva nicht schwer, der große Toyota musste etwas weiter ausholen
Je weiter wir nach unten kamen desto ausgespülter wurde der Weg.
An dieser Stelle war der ausgespülte Graben dann doch zu tief, wir platzierten sicherheitshalber einige Äste und Steine.
Trotz unserer Pionierleistung reizte diese Stelle bei allen Autos die volle Verschränkung aus.
Geschafft, alle sind gut drüber gekommen.... den nächsten Gegenhang ersparten wir uns, es ging auf in die nächste "Stadt", einkaufen, tanken und vor allem einige nötige Reparaturen durchführen.
Neben Heidelbeeren gab es auch viele Brombeeren zu geniesen...
Der einzige Werkzeugeinsatz am Madmobil die ganze Tour über: zu viel Boden zwischen Reifen und Felge, leichte Undichtigkeit.
Mit Hilfe von drei stabilen Schlitzschraubenziehern, Michaels Radtrinkflasche (super Kärcherersatz) und vui vü gfüh (ausreichende feinmotorische Fähigkeiten) war der Reifen schenll wieder dicht- meines Wissens bis heute.
An der selben Stelle stand auch Opa plötzlich schräg da, ein Schlauch war undicht. Hier in der Schräge wurde der reifen noch mal aufgepumpt, Reserverad kam dann wenige Meter unterhalb im halbwegs ebenen drauf.
Nach wenigen Kilometern auf Asphalt erreichten Gorbi und Opa die Werkstatt...
... der rest der Gruppe betankte inzwischen die Fahrzeuge und füllte Nahrungsvorräte im Großmarkt auf. Natürlich ging das Einkaufen schneller, und da es wieder sehr warm war ging es zum nahen schönen Zeltplatz, bekannt vom Vorjahr. Dort hatten die Kinder ihren Spaß, stundenlang im drei Zentimeter kaltem Wasser
Gorbi bekam zwei neue HA- Radlager...
... Opa ein neues Radlager vorne, mitsamt neuer Nabe, da stark eingelaufen.
Immer wieder traurig zu sehen wenn so tolle Handwerkskunst ein derartiges Ende findet
Am Supermarktparkplatz... absurd wirkender Größenunterschied.
Beim Wasserfallzeltplatz angekommen wurde die Ruhe genossen... doch schon bald wurde der Gasfuß unruhig und wir gingen auf Brennholzsuche...
Kabelbinder =
Die Reparaturen dauerten länger als erhofft, somit war heut nix mehr drin. Misha bereitete ein sehr ausgiebiges Nachtmahl vor... doch schon bevor dieses vollständig zubereitet war schliefen die meisten.... der nächste Tag sollte früh beginnen und einiges an Anstrengung mit sich bringen... vorsorglich wurde schon mal das Profil gereinigt
bis bald, Gruß Jakob
Niva 1600 2121-1 Bj.86, R.I.P. / Kalina 1400 1117 Bj. 11, ca.185tkm / Wachsam sein tut weh ohne Tatendrang