Donnerstag, vierter Tag
Aufwachen bei strahlendem Wetter
Es hat beinahe die ganze Nacht geregnet... Zeit um etwas Luft abzulassen. Nur verstecken sich die Ventile zwischen kiloweise Gatsch
Am Vorabend hab ich noch großmäulig verkündet, in der Früh das Gatschloch zu durchfahren, in dem Markus seinen Wagen am erst versenkt hat.
Der Mut reichte dann aber nur für eine Durchfahrt mit viel Schwung
Traumhaft
Es ging relativ lang einen stark ausgefahrenen Weg hinab ins Tal... Ein Moment der Unachtsamkeit und Alex Niva ging auf Grund.
Weiter gehts durch kleine Ortschaften. Mit Straßen derartig schlecht, dafür reicht unsere mitteleuropäische Vorstellungskraft kaum aus.
Na, wer findet "es"?
Jakob? Dein Ziel zwecks Bodenfreiheit?
Kinder sammelten sich stets neugierig um uns und beäugten die Autos. Sie haben aber nie nach etwas gefragt, geschweige denn gebettelt oder so. Nur freundlich gewunken und sich sehr gefreut, wenn wir zurück gewunken haben. Sympathische Menschen sind das
Shoppen
Nattl wurde in die Obhut einer älteren Dame genommen und durfte an ihrem Brunnen die Trinkwasservorräte auffüllen. Als dankeschön für Nattls Trinkgeld hat sie uns alle gesegnet.
Posen
Derek passt recht gut in die Szene, wie ich finde.

"Entschleunigung Karpatentour"
Weiter ging es in den Wald, der Gatsch ruft!
Nur mal kurz schauen... versenken wollen wir die kleinen ja auch nicht.
Hinterm Wald folgten wir einer sehr schmierigen und steilen Wiese hinauf in die Berge. Ja, es war tatsächlich so steil wie es auf dem Foto wirkt.
Die Aussicht belohnte
Romi fuhr vor, wir sollten warten. Er kam noch etwa 30m weiter, dann war ende Gelände. Auf dem schmierigen Weg war kein Halt zu finden. Aufgeben war aber auch nicht drinnen, also sind wir rechts neben dem Weg durch die steinige Wiese auf den Berg.
Wieder die Aussicht genießen...
Weiter gehts, nun Bergab.
Kaum wieder im Wald, kam die nächste spannende Stelle. Es ging einen von den Holzarbeiten tief ausgefahrenen, lehmigen Weg steil hinab. Im oberen Teil konnte man nur dahin rutschen und hoffen, nicht zu schnell zu werden. Dann galt es die Fuhre möglichst zeitnah zum Stehen zu bringen, denn ein gefällter Baum blockierte den Weg. Aus der tiefen Spur frei zu kommen war nicht wirklich leicht. Mit Schaufeln, Drücken und Gefühl haben es dann aber alle geschafft.
Erwähnte ich schon, dass es eine Vierjahreszeiten Tour war? Wir hatten feuchten, kühlen und nassen Frühling, heiße und staubige Sommertage, kühle dunkle Momente samt Schnee, UND nun perfektes Herbstwetter. Kalt, nass, überall Laub und grauer Himmel.
Schon irgendwie cool
Daaaaa lang
Die zuvor schon kurz angesprochenen Horror-"Straßen" forderten ihr erstes Opfer. Mein schon gut gammeliger Endtopf verabschiedete sich vom Endrohr samt Halterung. So konnte ich nicht weiter fahren, es hätte in kürzester Zeit die zweite Halterung und/oder das Flexrohr gekillt. Also in den Ortschaften herum gefragt und ein paar km später hat Romi einen Schrauber aufgetrieben, der mir den Auspuff wieder rangebrutzelt hat. Hält bis heute.
Weiter ging es ein Bachbett entlang
..zu einer stellenweise erstaunlich tiefen Durchfahrt. Ich habs natürlich geschafft vom rechten Weg abzukommen und eine Ladung Wasser in den Luftfilterkasten zu befördern. Zum Glück hat er es scheinbar nicht gefuttert. Keine Geräusch und kein weißer Rauch, Glück gehabt!
Weiter ging es auf eine super schmierige Gatschwiese... Heimspiel für Alex
Nicht soooo das Heimspiel für den G auf Kumhos...
Keine Chance. Nach hinten gehts nimmer.
Dann halt nach vorn!
Aber auch nur mit vereinten Kräften.
"Was machen die da mit meinem armen Auto?"
Am Ende der Wiese wartete eine weitere gemeine Stelle. Erst einen schmierigen Hang hinauf, nur um dann vor einem nahezu unüberwindbaren Loch zu stehen.
Erwähnte ich schon, dass die Kaiman einfach unschlagbar sind?
Derek wählte den direkten Weg durchs Loch. Er hat es sicher zehn mal probiert und ist immer ein kleines Stückchen weiter gekommen, irgendwann war es dann aber aus. Genug -G-ewalt.
Romi hilft!
Fuß!
Spielwiese
Weniger Stunden zuvor hab ich noch im Spaß zu Romi gesagt, dass ich mich auch gern mal so richtig festfahren mag.
Jo, geschafft.
Unser Zeltplatz für diese Nacht
Wer errät, was es mit dem Zelt ganz rechts im Bild auf sich hat?
Ordnung muss sein. Auch beim Campen
So lässt es sich leben
Oder, Romi?
Schlafenszeit
