Regelschleife...ist einfach nur "primitiv"...und natürlich nicht zeitgemäß...damit kannst Du max. Euro 2 Norm einhalten..., wenn überhaupt...
Wir schreiben das (Lada)jahr 2012 und arbeiten daran zum Mars zu fliegen...da kannst Du nicht im Ernst mir einer "Regelschleife" kommen...
Nein...
SFT und LFT haben ihre Berechtigung.
Der LFT sorgt dadür, dass die im Laufe der Lebensdauer einhergehenden (wiederkehrende) Verschleiße (und damit "Störgrößen") in das Kennfeld "implementiert" werden, und somit als "Grundkennfeld" fungieren.
Der SFT sorgt für die "individuellen" Abweichungen, die z.B durch Ansauglufttemperatur oder "wie schnell das Gaspedal getreten wird" ..., duch die eine Korrektur des Grundkennfeldes erforderlich erscheinen lässt, aber man sich dieser Abweichungen nicht "sicher" ist, diese zur "Norm" zu erheben...
Wenn ein SFT Wert lange genug seine "Daseinsberechtigung" erfährt, wird er als LFT Wert "festgeschrieben"...
Daraus ergibt sich später das Kennfeld...je nach Fahrweise des Fahrers (adaptiv).
Nun, klar die Frage...Warum lässt man den Computer nicht einfach jede Gegebenheit neu rechnen?
Warum, wenn doch die Antwort tausendfach die selbe ist.
Zu Timo´s Denk-/Beobachtungsfehler...
Beachte!
Du siehst in LFT nur die Abweichung vom Werkskennfeld. Im SFT siehst Du die Abweichung von LFT Kennfeld.
Sobald du das DK-Poti auch nur bewegst, hast Du ein völlig neues! Kennfeld aufgerufen!!!
Deshalb ist es dir auch nicht möglich aus diesen Werten plausibele Aussagen über zu "Mager" oder "fett" zu machen, das kannst Du nur zusammen mit einer Breitbandsonde tun.
Man kann sich allerdings an das Werkskennfeld orientieren und deren Abweichungen als "nicht Normal" auszuwerten...zuimal diese Kennfeld ja nicht maximale Performancewerte als Bedingung stellt, sondern eher gesetzgeberische Vorgaben einhält.
Plus...oder minus 15% ist eben nicht "normal", sondern da ist was kaputt.
Ich hoffe der kleine "Ausflug" hilft in der Denkweise der ECU´s...
