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Re: Achsschenkel

Verfasst: 4. Januar 2011, 15:19
von powdersnow
Achsschenkel ist schweissbar, hier ein Beweisfoto:

Bild

Re: Achsschenkel

Verfasst: 5. Januar 2011, 00:27
von Sebastian / endurofant
und auch nicht aus Guss, das sollte ein Schmiedeteil sein. Mein Schweißprofi sagt, Elektrode nehmen und zwar die blauen. Ein bisschen Bums darf der Trafo/Inverter haben und denke an die Grundwärme im zu schweißendem Werkstück.

Re: Achsschenkel

Verfasst: 5. Januar 2011, 10:30
von Wolfspelz
Also POWDERSNOW:

Jetzt beobachte ich schon des längeren dein Handeln am NIVA, aber jetzt wird es so richtig interessant.

Ich wohne in der Neusiedler Gegend und würde mir gerne mal deinen NIVA angucken, mit den fertigen Achsen.

Schreib mir bei Interesse eine PN.

Lg,Daniel.

Re: Achsschenkel

Verfasst: 5. Januar 2011, 16:56
von powdersnow
Neue Skizze mit original Zustand in Grün und längerem Schenkel in Rot.

edit: Gearde bemerkt das ich den Sturz vertauscht habe, Negativ ist also positiv uugk. .,,.

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Die Winkelmaße stellen den Sturz in jeweiliger Postion der Nabe dar. Die blauen Werte sind mit meinen jetzigen Distanzringen, dazu wäre der Schnkel schon mal eine eindeutige Verbesserung ,,.. Bewegunsfreiheit reicht jetzt so weit wie bei Roter Variante nur ohne dem letzten Schritt nach unten. Mein Anschlagpuffer oben ist noch nicht gekürzt, somit wäre da womöglich noch ein bisschen drinnen.
Schenkellichte original 33 cm, 44 cm wäre eine brauchbare wie hier gezeigt.

Der Bewegungsraum wäre so fast verdoppelt und die Sturzwerte gar nicht so schlecht. Nur bei starkem Einfedern wäre das Rad mit 10° doch recht schräg. Aber in Kurven ist das ja von Vorteil, Rennwägen haben das auch so, wenn wohl auch keine 10° pl,, Ich glaube aber das es kaum Auswikungen auf den Reifenverschleiß hätte da das Rad ja immer nur kurzzeitig so stark einfedert. Beim Ausfedern gibt es keine Probleme bei dieser Variante. Möchte die nächsten Tage mal ein paar Praxistests machen. Also Testschenkel basteln und dann Feder raus zum ausprobieren. Nur so werde ich sehen wie weit Lenkung und Wellen mitspielen.

Re: Achsschenkel

Verfasst: 5. Januar 2011, 18:56
von AbiesAlba
Hallo Jakob,

interessantes, geistig und technisch forderndes Projekt!
Sag mal, hast du die geänderte Aufhängung/Portalachsen für deinen (angemeldeten) Niva gedacht, oder war das nur ein Beispiel-/Beweisfoto zur Schweissbarkeit von Achsschenkeln? Ich hab den Fred nochmal von vorne durchgelesen, find aber irgendwie keinen Zusammenhang/roten Faden. Gehts jetzt um Verschränkung oder allgemein um Bodenfreiheit? Hab da wohl was nicht gekneist...

Klingt nach viel (und genauer) Arbeit, das alles so hinzubekommen, dass die Geometrie bei allen möglichen Radpositionen (Federung und Lenkung) stimmt. Dann noch Bremssättel irgendwo drantüddeln und passende Schläuche organisieren.... Hinten auch Portalachse geplant?

Ich hab das - glaub ich - schon mal bei einem anderen Portalachsenprojekt gefragt und noch keine Antwort bekommen: Wie siehts mit der Stabilität der Konstruktion aus? Da können ja (abhängig vom Fahrstil) schon mal ordentliche Torsionskräfte auftreten, die die Schweißnaht "Achsschenkel-Portal" (theoretisch) stark belasten können. Bei der Vorderachse werden dann auch noch Traggelenke, Dreieckslenker und die "Dreieckslenkerhalteschrauben zur Karosserie" durch das auf diese Teile wirkende stärkere Drehmoment beim Beschleunigen/Bremsen/Bodenwellendurchfahren (nein, ich rede hier nicht von Leistungssteigerung ii.. ) anders belastet.... Gibts da praktische Erfahrungen zur Haltbarkeit/Alltagstauglichkeit (rechtliche Fragen blend ich mal aus)?

LG,
Gottfried

Re: Achsschenkel

Verfasst: 5. Januar 2011, 20:13
von powdersnow
Na bumm, jetzt mal der Reihe nach:

Gottfried, habe nicht vor auf Portalachsen um zu bauen (vorerst zumindest _.., ), das Foto diente nur als Beweis für die Schweissbarkeit des Schenkels. Mir geht es eigentlich nur um die Verschränkung.
Ob die hier gezeigte Portalachse wirklich langlebig ist weiß ich auch nicht. Eins weiß ich aber, beim Unimog 411 zB. sind die Portale weit massiver ausgeführt. Wie du sagst treten dort enorme Drehmomente und Kräfte auf. Ich würde wenn den gesamten Achsschenkel weit massiver neu entwerfen und nicht einfach was dran schweissen.

Rolf, das schaut gut aus! Ist sicher auch für eine nicht automatische sperre geeignet _..,
Ich werde mal schaun ob ich den Tread zum Portalumbau noch mal finde, der hier einst verlinkte existiert leider nicht mehr. Ich stelle die Fotos aber dort ein, nicht hier.
Technische Zeichnungen müsste ich vom Unimog 411 auftreiben können, wennst das auch nachbauen lassen kannst!?

Portalachsen auf jeden Fall sehr sinnvoll für Gelände aber noch wichtiger ist gute Verschränkung, und zwar möglichst an beiden Achsen. Ohne dieser wäre mir der Aufwand für Portale zu groß.

Daniel, danke Dir! Ich melde mich!

Sebastian, danke auch Dir für die Infos! Ich werde den Schenkel aber sicher nicht selbst schweissen. Da traue ich mich nicht drüber. Erstens viel zu wenig Erfahrung Zweitens zu wenig Ampere zur Verfügung. Habe heute mal bei einem Betrieb in Wien angefragt, ohne genauer Werkstoffangabe können die es nicht machen. Ohne Rechnung wäre es aber kein Problem, mir bringt eine Gewährleistung ohne Eintragung eh nicht viel pl,,
Preis weiß ich noch nicht, muss erst mal herausfinden wie der Schenkel genau werden soll...

Re: Achsschenkel

Verfasst: 5. Januar 2011, 20:56
von AbiesAlba
ok, alles klar :wink:
powdersnow hat geschrieben:Habe heute mal bei einem Betrieb in Wien angefragt, ohne genauer Werkstoffangabe können die es nicht machen. Ohne Rechnung wäre es aber kein Problem,
hehe, die Nachwehen der Krise und ihre Schattenwirtschaft
Ist doch cool, sparst gleich zwei Zettel :mrgreen:

Re: Achsschenkel

Verfasst: 5. Januar 2011, 21:47
von powdersnow
Hier eine, wie ich finde, recht übersichtliche Grafik zu den Achsmaßen:

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Falls noch wer außer mir ab und zu Nachschauen muss _..,

Re: Achsschenkel

Verfasst: 6. Januar 2011, 22:40
von powdersnow
So habe mich heute ein wenig gespielt. Feder blieb aber eingebaut da ich ja nach oben hin ja nichts ändere. Das Rad kann mit neuem Schenkel nicht mehr als vorher einfedern. Spmit stört mich die Feder nicht, nein ist sogar vom Vorteil. Ich habe das obere Traggelenk geöffnet und mittels Gewindebolzen die Länge vom Achsschenkel verändert und auch den Winkel durch Schrägversatz.

Alle folgenden Bilder habe ich bei 42cm Schenkelmaß gamacht. Bis zu ca. 43cm gabs keinerlei Veränderung der Welle zu spüren, darunter fing es an zu ruckeln.

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Die Feder bleibt gerade mal so noch gespannt, reicht aber allemal für sicheren Sitz.

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Hier die Welle beim Innengelenk. Schon jetzt muss sie weit ausfahren beim Ausfedern, hier sind es nochmal fast 1cm mehr.

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Hier kann man den Unterschied sehr schön erkennen, 7cm machen schon was aus .v.


Ich bin überrascht, also nur zwei Zentimeter weniger als wie Gestern einskizziert. Wenn ich bei den original Federn bleibe fahre ich bei Normalbelastung fast genau so stark eingefedert wie original. Etwas härter dürften die Federn aber schon sein, zumahl meine Vorderen schon 25 Jahre alt sind...
Meine Dämpfer hätten übrigens noch vier cm übrig ö.,

schönen Abend,

Jakob

Re: Achsschenkel

Verfasst: 6. Januar 2011, 22:55
von Sebastian / endurofant
jetzt solltest du aber den unteren Federteller "schräg" stellen. Bei "Baxter" wirst du genügend Beispiele finden.

Re: Achsschenkel

Verfasst: 8. Januar 2011, 00:23
von powdersnow
Ja das werde ich dann auf jeden Fall machen, 20mm Hohlprofil bei den äußeren Schrauben eingelegt.

Re: Achsschenkel

Verfasst: 4. Februar 2011, 22:30
von powdersnow
Habe heute eine zwischenlösung eingebaut. Die beiden unteren Traggelenke habe ich gegen Chevrolet Niva Teile ersetzt. Die sind um 30mm nach aussen versetzt. Jetzt habe ich bei 60mm Distanzscheiben einen leicht negativen Sturz. Erstamls kann ich das weit bessere Fahrgefühl erleben üiiii

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Es würden sich jetzt sogar 75mm Distanzen ausgehen ohne über die Sturzsollwerte zu kommen.
Nichts desto trotz möchte ich die Achsschenkelvariante probieren, gut Ding braucht halt Weile _..,

schöne Grüße Jakob

Re: Achsschenkel

Verfasst: 7. Februar 2011, 16:34
von powdersnow
Hier aktuelle Ansichten, aber auf einer abschüssigen und nicht ganz ebenen Strasse aufgenommen, somit sind die Vorderräder etwas mehr als normal und ungleich eingefedert. In jeden Fall stehen die Räder nun schön gerade, und das bei 4,5cm Distanzringen:

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Wieviel Spiel hat die Verzahnung zum inneren Gelenk? Nicht das ich mir die mal bei ausgefertem Rad abnudele. Alleine durch das Chevy Traggelenk muss die Welle fast 15mm weiter heraus.

schöne Grüße Jakob

Re: Achsschenkel

Verfasst: 7. Februar 2011, 18:28
von christian@nivatechnik.de
powdersnow hat geschrieben:Die beiden unteren Traggelenke habe ich gegen Chevrolet Niva Teile ersetzt. Die sind um 30mm nach aussen versetzt.
Das ist ja cool...negativer Sturz für alle! jipppiiieeeh... 8)

Re: Achsschenkel

Verfasst: 7. Februar 2011, 19:55
von lattagustl
hallo,

Bin leider noch nicht dazugekommen Bilder meiner "Stahl-Vorderachse" zu machen.

meine Kiste steht noch in einem riesen Schneehaufen vor der Hobbywerksatt ih,, ih,, pl,,

aber die sache mit den Chevy-Niva Traggelenken hört sich sehr interressant an.

doofe Frage: wo haste denn die Traggelenke her ???? pl,, pl,, :?: :?:

grüße

lattagustl