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Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 24. März 2026, 00:00
von marlin63
Ach ja, die Begrifflichkeiten. Du hast natürlich Recht. MAG-Schweißen mit Corgon mit Überlappung. Dann brauche ich die vorhandenen Löcher in den neuen Verstärkungsblechen nicht zuschweißen sondern kann sie nutzen. Außen rum abschnittsweise und die Löcher für zusätzliche Punkschweißungen.https://www.ladapower.com/catalog/body/ ... zst-detail

Bei mir ist es nicht so schlimm wie bei Karl. Das Verstärkungsblech ist noch nicht durchgerostet. Innen ist er durch, die Dome sind aber unversehrt. Aufgefallen ist das weil ich auf der rechten Seite neben dem Verstärkungsblech Richtung Tank eine Durchrostung hatte. Da musste ich dann mal genauer schauen. Ich hab das zum Anlass genommen endlich Radhausschalen nachzurüsten. Die Durchrostung war übrigens ein Folgeschaden vom Verstärkungsblech. Oben am Verstärkungsblech hat die Abdichtung aufgegeben. Das eindringende Wasser hat dafür gesorgt das das Radhausblech nach innen durchgerostet ist. Dann konnte Wasser nach innen in die "Tankwanne" laufen und hat dort für Rost gesorgt. Auf der linken Seite ist das auch passiert, aber ohne Durchrostung. Karl möge da bitte auch nachschauen. Das sieht man ja nicht wenn der Blechdeckel über dem Tank montiert ist.

Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 24. März 2026, 09:53
von BabuschkasEnkel
Oh, diese Form der Stoßdämpferbefestigung ist natürlich wesentlich viel besser als die originale Ausführung!
Das Original kann man ja schon mal nach sechs Jahren beim ersten Dämpfertausch zerreißen...

Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 24. März 2026, 19:01
von marlin63
Das ist ebenfalls 3mm Material und macht einen soliden Eindruck. Die Löcher zum Schweißen sind auf dem Verstärkungsblech ebenfalls vorhanden. Das erspart das Ausmessen wo die Dinger hin sollen.

Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 24. März 2026, 22:31
von Karl
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So heute hab ich innen das schlechte Blech rausgeschliffen, und hab dann alle Öffnungen großzügig mit Ovatrol versorgt (Bild ist noch vor dem Einsatz des Ovatrol), das lass ich jetzt mal über Nacht seinen Dienst tun. Heute hab ich dann auch den kleinen Rostschaden ausgebessert durch den ich auf den Großen erst aufmerksam geworden bin. Hab da jetzt neues Blech angepasst und reingeschweißt das hat mega gut geklappt, jetzt bin ich auch zuversichtlich, die kleinen Stellen am Federdom und die großen Nebendran innen gut flicken zu können. Ich mach es dann auch wie vorher mit Dopplung. Den Federdom ganz auszutauschen wäre halt auch ein riesen Unterfangen.
Hab übrigens ein MAG Schweißgerät, freut mich, dass es offenbar für diese Aufgabe gut ist, bin echt zufrieden, ich hatte bedenken ob beim mehr oder weniger dünnen Blech Durchbrennen ein Problem wird aber hat echt sehr gut geklappt.
Vielen Dank an alle die mir hier helfen und ihre Erfahrung mit mir teilen.

Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 24. März 2026, 22:48
von BabuschkasEnkel
Gegen Löcher brennen hilft, je nach Örtlichkeit an der Karosserie, ein Stück nicht zu dünnes Kupferblech, dass man dahinter spannt (nicht festhalten!) einmal etwas Schutzgas vorweg zum Spülen geben und dann schnell schweißen, bevor der Luftsauerstoff zurückkommt...

Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 25. März 2026, 10:06
von Christjon
Moin, ich hab die Baustelle vor 2 Jahren auch gehabt. Hab bei Lada Power die kompletten Radhäuser bestellt, den gesammten befallenen Bereich rausgeschnitten und mir aus den Neuteilen ein passendes Puzzleteil geschnitten und eingeschweißt. So oder so würde ich auf jeden Fall den Tank ausbauen. Der Rost geht weiter runter bis in die Tankmulde. Dauert nur 15 Minuten und Einbau ist auch easy, wenn man den richtigen Winkel beim ansetzen des dicken Schlauchs einmal gefunden hat.

Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 25. März 2026, 10:15
von office@pcss.at
Christian hat nicht unrecht. Den ganzen Bereich rausschneiden und mit passenden Rep. Blechen neu. Wäre weniger Arbeit.
Auch diesen Bereich würde ich weiter verfolgen:
PXL-20260324-143544341.jpg

Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 25. März 2026, 14:02
von Christjon
Sah bei mir dann so aus. Der Rost, den man auf den Bildern noch sieht, wurde natürlich noch entfernt. Das mit den Löchern von der Innenseite,damit man den Hohlraum fluidieren kann, hab ich auch gemacht. Dann, wie schon beschrieben Nahtabdichtung, BranthoKorrux und schön viel MS
20240619_172220.jpg
20240615_121013.jpg
20240611_163533.jpg
20240610_174445.jpg

Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 25. März 2026, 16:26
von andreas-bader
Christjon hat geschrieben: 25. März 2026, 14:02 Sah bei mir dann so aus. Der Rost, den man auf den Bildern noch sieht, wurde natürlich noch entfernt. Das mit den Löchern von der Innenseite,damit man den Hohlraum fluidieren kann, hab ich auch gemacht. Dann, wie schon beschrieben Nahtabdichtung, BranthoKorrux und schön viel MS
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So hat das Hand und Fuß :thump_up:
An dem obrigen Flickenteppich mit Blechfitzelchen anzufangen Loch für Loch zu stopfen ist, sorry dafür - Murks.
Reparaturblech kaufen, Schadstellen großzugig ausschneiden bis man überall im gesunden Material ist, Blech anpassen,
einschweißen und gut ist.
Sieht gut aus, ist fachgerecht und ist zeitlich garantiert der geringere Aufwand.

Grüße
Andreas

Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 26. März 2026, 19:37
von Karl
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So ich bin heute mit meinem Murks weit gekommen nur innen fehlen noch ein paar letzte Nähte und Natürlich Rostschutzgrundierung, Dichtspachtel, Lack, Unterbodenschutz, MS, und die Verkleidung wieder drauf.
Hab mir den Tank angesehen und zum Glück hat sich der Rost nicht in die nähe des Tanks getraut, beim Schweißen hatte ich dann die Löschdecke drüber.
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So sieht übrigens die andere Seite aus, da geht es dann weiter, hab jetzt nur mal Ovatrol drauf aber das richte ich dann natürlich auch her. Dabei werde ich einiges anders machen, ich habe dank euch allen viel dazugelernt bei meinem ersten Rost-Rodeo.
Wirklich vielen Dank an alle die mir geholfen Haben! .,.

Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 26. März 2026, 20:02
von BabuschkasEnkel
Karl hat geschrieben: 26. März 2026, 19:37 Murks
Mal gut, dass Du das Wort selber auf die Bühne gebracht hast .,,.
Also die Ecke hier:
PXL-20260326-132615201.jpg
kommt schneller wieder hoch, als du denkst. Ich habe auch mal so angefangen, damals allerdings noch ohne eine Community im Hintergrund, die mich vor solchen Abendteuern gewarnt hat (selber schuld, weil ich damals einfach noch weniger mit dem Netz am Hut hatte).
So hart wie es klingt, schneid es nochmal auf, mach es sauber und freue Dich an der Langlebigkeit.
Die Schweißnähte sehen nach Fülldraht aus? Hast Du mal an Blechresten (gleiche Stärke wie das entsprechende Karosserieblech) Tests gemach, wie belastbar die Nähte/Punkte sind? Ist das wirklich sauber durchgeschweißt oder nur aufgelegt? Selbstkritik ist bei solchen Arbeiten enorm wichtig, blindes Vertrauen "das wird schon halten" ist nicht hilfreich.
Und ich halte wenig von Fülldraht für solche Arbeiten. Es gibt gute Fülldrähte und es gibt gute Schweißmaschinen, die diese guten Drähte in guten Händen gut verarbeiten können. Aber sowas kostet gutes Geld, das kaum ein Hobbyschrauber hat/ausgeben will. Meine Fülldrahterfahrungen in der Hobbyklasse sind nicht zu positiv. Ist ein bisschen wie E-Hand. Ab 3mm OK, darunter ein Krampf.

Owatrol vor dem geplanten Schweißen ist übrigens auch eher kontraproduktiv. Musst halt gut wieder sauber machen...

Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 26. März 2026, 21:37
von Kauknochen
Jepp, die Ecke fand ich eben beim Anblick auch eher sportlich. Als Alternative zu Fülldraht hätte ich noch fehlendes Schutzgas getippt... passiert jedem mal, das Manometer nicht im Auge zu haben und dann bruzzelt man sich da einen ab und hat hinterher den Salat.
Wenn Du sicher alle zu verbindenden Bleche aufgeschmolzen hast, mag das gehen, sonst tatsächlich nochmal same procedure as every year _.., also ich finde, alleine der Wärmeeintrag mit den vielen Nähten ist schon nicht ohne.
Schweißversuche vorne weg sind sehr aufschlussreich, was die Qualität der Naht/des Punktes angeht. Da wundert man sich manchmal, wie schlecht das hält. Habe ich auch gerade mal wieder gehabt. Also den Bolzen nochmal rausgedrückt, die Vorbereitung richtig gemacht und den Bolzen verschweißt- komisch, wackelt jetzt gar nicht mehr .,,. und da ich damit zum TÜV will und eine Eintragung in die Papiere anstrebe, möchte ich meinem grundsätzlich sehr schrauberfreundlichen TÜV-Ingenieur auf keinen Fall Grund zu der Annahme bieten, dass ich rumpfusche.

Als Tipp für Dich, wenn Du noch nicht viel geschweißt hast: die meisten Anfänger ohne Hintergrund gehen mit relativ wenig Leistung die Baustellen an, weil sie schnell merken, dass Leistung zu Löchern führen kann. Nimm Dir ein paar Blechreste und schweiße sowohl Heftpunkte als auch Nähte mit soviel Leistung wie geht, steigere die Leistung nach und nach, um Gefühl für die Sache zu bekommen. Ggf. musst Du den Brenner schneller führen, um keinen Durchfall zu produzieren, auch wenn Dir das nicht behagt. Und bei Nähten auch wichtig, einen Spalt zu lassen, damit Du richtig durchschweißt. Beim Punkten, wie von Babuschkas Enkel geschrieben, helfen entsprechende Bohrer, um schicke Löcher herzustellen. Dann zweite Blechlage drunter und gibt ihm.
In jedem Fall Respekt, dass Du die Sache angehst. Weiter viel Erfolg und hier fragen. Jede/r versucht im Regelfall zu helfen, so gut es geht.

Gruß

Kauknochen

PS: sollte ein unfreundlicher Prüfer die Nähte zu sehen bekommen, könnte das zu Fragen führen, die Du nicht hören und vor allem nicht beantworten willst.

Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 26. März 2026, 22:03
von BabuschkasEnkel
Kauknochen hat geschrieben: 26. März 2026, 21:37 Jepp, die Ecke fand ich eben beim Anblick auch eher sportlich. Als Alternative zu Fülldraht hätte ich noch fehlendes Schutzgas getippt... passiert jedem mal, das Manometer nicht im Auge zu haben und dann bruzzelt man sich da einen ab und hat hinterher den Salat.
Das sieht aber in der Regel noch wesentlich viel anders aus!
Kauknochen hat geschrieben: 26. März 2026, 21:37In jedem Fall Respekt, dass Du die Sache angehst. Weiter viel Erfolg und hier fragen. Jede/r versucht im Regelfall zu helfen, so gut es geht.
Definitiv! Jeder der es jetzt kann oder meint es zu können, hat ja auch mal klein angefangen. Viele erinnern sich da nur nicht mehr so gut dran und kommen dann evtl etwas von oben herab.
Hier dieser Thread ist bisher ein echtes Positivbeispiel, wie man es im Internet nur selten findet :thump_up:
Kauknochen hat geschrieben: 26. März 2026, 21:37 PS: sollte ein unfreundlicher Prüfer die Nähte zu sehen bekommen, könnte das zu Fragen führen, die Du nicht hören und vor allem nicht beantworten willst.
Oh ja, das kann schwierig werden. Deshalb leiber reinfuchsen und "undetectable" arbeiten _..,

Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 26. März 2026, 23:05
von klempsteff
Hallo,
Kauknochen hat geschrieben: 26. März 2026, 21:37 sollte ein unfreundlicher Prüfer die Nähte zu sehen bekommen,
hab noch keinen Prüfer erlebt der Innenverkleidung oder Radhausschalen demontiert oder durchleuchtet hat. pl,,
Da gehts wohl eher um das eigene "Ruhige Gewissen" des Schweißer.

geflickten Gruß
Steffen

Re: Rostschaden bei der Federaufnahme hinten

Verfasst: 26. März 2026, 23:23
von BabuschkasEnkel
klempsteff hat geschrieben: 26. März 2026, 23:05 hab noch keinen Prüfer erlebt der Innenverkleidung oder Radhausschalen demontiert oder durchleuchtet hat. pl,,
Da gehts wohl eher um das eigene "Ruhige Gewissen" des Schweißer.
Nun, das kommt immer sehr drauf an. Und da die Radhausschalen an genau dem Bogen eigentlich nicht verschraubt werden sollten, könnte ein Prüfer da schon einmal etwas hinterschauen. Zumal die durch die neuen plastikverkleideten Fahrzeuge da auch mehr ein Auge drauf haben. Es gibt ja schließlich sogar Fahrzeuge bei denen zur HU Verkleidungen entfernt werden müssen (Prüfvorschrift nachdem es da ein paar ernste Probleme gegeben hat). Ich würde mich auf dem "hab ich noch nie erlebt" nicht ausruhen wollen. Das kann nach hinten losgehen. Und mit Mängelbericht ist doch stressiger als jetzt so ohne.