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Re: Erfahrungen der 16-er Generation

Verfasst: 24. November 2019, 00:16
von Hipster
christian@lada-ig.de hat geschrieben:Einschalttemperatur der Lüfter höher als bei Euro4
Wie ist denn die Einschalttemperatur bei €4? Bei meinem €6 von 2019 schaltet der erste Lüfter
nämlich bei 92 Grad ein und darüber steigt die Temperatur auch auf der Autobahn nicht.
Der erste Nockenwellensensor hält jetzt schon 16.000km.

Re: Erfahrungen der 16-er Generation

Verfasst: 24. November 2019, 05:23
von peregrino
Bei meinem €6 von 2019 schaltet der erste Lüfter
nämlich bei 92 Grad ein
Beim € 6 vor 2018 schalten beide Lüfter erst bei 100° ein und schalten bei 95° ab.

Re: Erfahrungen der 16-er Generation

Verfasst: 24. November 2019, 09:40
von christian@nivatechnik.de
Hipster hat geschrieben:Wie ist denn die Einschalttemperatur bei €4?
Wenn ich das richtig auf dem Schirm habe 92°C
Hipster hat geschrieben:Bei meinem €6 von 2019 schaltet der erste Lüfter
nämlich bei 92 Grad ein
Das klingt ja vernünftig
Hipster hat geschrieben:Der erste Nockenwellensensor hält jetzt schon 16.000km.
Da scheint ein Zusammenhang zu existieren.

Re: Erfahrungen der 16-er Generation

Verfasst: 29. November 2019, 19:24
von BabuschkasEnkel
christian@lada-ig.de hat geschrieben:
Karsten-65 hat geschrieben:Also nen Hitzeschutzblech gegen die Kühlerwärme?
Die Wärme des Kühlers an sich ist nicht das Problem.
Durch den Zwang zur höheren "durchschnittlichen" Motortemperatur (€5 ff) wird ein bisher unauffälliges Bauteil, auffällig.
Deswegen nützt auch der Permanentlüfter....der fächelt dem NW-Sensor immer schön Luft zu k..
Hey, mein Thema, ich hirne da auch jeden freien Moment drüber.
"Eigentlich" kann die Einschalttemperatur der Lüfter die Motortemperatur nicht ernsthaft beieinflussen, außer im Stand. Warum?
Motor und Kühler sind normalerweise so aufeinander abgestimmt, dass selbst bei höchster Motorbelastung der Fahrtwind eine Überhitzung ausschließt. Dabei wäre das Thermostat voll geöffnet.
Damit bei geringerer Last die Motortemperatur nicht zu niedrig wird, verringert das Thermostat den Durchfluss durch den großen Kühlkreislauf - sprich den Kühler. Das Thermostat arbeitet auch nicht wie oft angenommen digital (auf und zu), sondern stufenlos und permanent aber mit einer gewissen Trägheit.
Lediglich im Stand (wo ein Motor sowieso relativ unsauber arbeitet) kann die Motortemperatur jetzt höher werden, was definitiv nicht nur schlecht ist. Wärmer im Stand nähert die Sauberkeit der Verbrennung etwas an die Verhältnisse unter Last an und ist damit "ökoer"

Ich habe leider nicht den Vergleich, ab wann diese "tollen" Dämmmatten den Motorraum isoliert haben, bzw. ob die Verblechung unterhalb des Motorraums irgendwie verändert wurde, hier könntet ihr mit mehr Erfahrung punkten...
Das Thermostat hat über die Jahre die gleiche Öffnungstemperatur behalten? Oder entsprechen die verfügbaren Ersatzteile nicht dem Euro-6 Werksteil und würde man mit einem Tausch quasi die Euro-Norm ändern?

Wenn das Thermostat gleich geblieben ist, dürfte der starre Lüfter eigentlich die effektive Motortemperatur kaum beeinflussen, wohl aber durch die verstärkte Zirkulation die Motorraumtemperatur insbesondere an der Stirnseite des Zylinderkopfs. Wer wohnt hier? Unser NWS :wink:

Wenn ich komplett falsch liegen sollte, korrigiert mich umgehend!

_____

By the way, in den 50ern hatten Autos großteils Kühlsysteme mit großem, starren Lüfter und ohne Thermostat, im Stand sind hier Kühlmitteltemperaturen von nur 45-50°C durchaus nicht ungewöhnlich. Im Fahrbetrieb haben wir es hier meist mit 70-80°C zu tun. Das hatte aber auch den Hintergrund, dass nicht alle Kühlsysteme mit überhöhtem Systemdruck arbeiteten und damals auch klares Wasser mit seinem Siedepunkt von 100°C als Kühlmittel verwendet wurde. Die heutigen 90°C wären damals schon sehr mutig gewesen. Kuhlerfrostschutz ist eben weit mehr als Frostschutz.

Re: Erfahrungen ab der 16-er Generation

Verfasst: 29. November 2019, 19:29
von BabuschkasEnkel
Noch ein Nachtrag, bewusst als Extrathread:

Unser NWS ist nach langem Motorlauf im Stand verschieden, bei dem der Lüfter etwa 6-7 Mal angesprungen war.
Seitdem habe ich den starren Lüfter nachgerüstet, und auch noch 3-4 Situationen gehabt, bei denen die E-Lüfter angesprungen sind, dennoch hält der Sensor :dreimalaufholzklopf:

Re: Erfahrungen ab der 16-er Generation

Verfasst: 29. November 2019, 20:42
von Karsten-65
Ich laß mich da überraschen . . . meiner hält nu seit 25.000 km (Erstausrüstung noch, denke ich).

AET sagt auf ihrer HP, "schlechte Charge", Christian sacht "Hitzetod". :?:

Ich sach, im Falle eines Falles läßt er sich ja gut tauschen. :wink:

Re: Erfahrungen ab der 16-er Generation

Verfasst: 30. November 2019, 17:44
von Timmi
So langsam mus ich da auch mal meinen Senf dazugeben.
Nach 2500 km ist bei meinem €6 Lada der erste Nockenwellensensor gestorben. Glücklicherweise direkt auf dem Weg zu Slawa, der die Erstinspektion machen wollte. Jetzt habe ich 40 000 km auf der Uhr und immer noch den 2. Sensor drin. Ich habe nichts verändert an der Lüftersteuerung, im Anhängerbetrieb wird der Motor auch schon mal recht warm und der zusätzliche Kühler für die Klimaanlage verbessert die thermische Situation auch nicht wirklich. Der Sensor hält also mittlerweile 37 500 km, das wäre bei den Fahrleistungen die einige hier haben normalerweise 3 bis 5 Jahre.
Obwohl ich Christian eigentlich nicht gerene widerspreche tippe ich hier auf die Antwort von AET: schlechte Charge.

Re: Erfahrungen ab der 16-er Generation

Verfasst: 2. Dezember 2019, 09:27
von AET
Karsten-65 hat geschrieben: AET sagt auf ihrer HP, "schlechte Charge", Christian sacht "Hitzetod". :?:
Ja, das war unsere erste Vermutung damals...
Inzwischen tendiere ich auch eher zu einem entweder zentralelektrischen oder thermischen Fehler. ---

Da es sich so lange zieht und doch von Fahrzeug zu Fahrzeug sehr unregelmäßig zu beobachten ist, gehe ich nicht von einem Fertigungsfehler der Sensoren aus.
Auch verschiedene Hersteller scheinen keinen nennenswerten Unterschied zu machen.

Gruß
Rainer

Re: Erfahrungen ab der 16-er Generation

Verfasst: 6. Dezember 2019, 21:32
von peregrino
Dieser Beitrag passt auch gut hier hin. http://nivatechnik.de/viewtopic.php?f=1 ... 69#p297827

Re: Erfahrungen ab der 16-er Generation

Verfasst: 7. Dezember 2019, 13:57
von peregrino
Für die ,die noch nie an der Bremse bei waren und Niva ab 2016 haben ist dieses Video nicht zu empfehlen!
Da die Bremsscheibe noch hinter der Nabe sitzt.
Es müssen zwingend die Belagträger vorher bearbeitet werden!
https://www.youtube.com/watch?v=rUVt5LGpr-s

Re: Erfahrungen ab der 16-er Generation

Verfasst: 17. Januar 2020, 07:19
von maxxe
Mein kleines Fazit nach nun etwas über drei Jahren und 100.000km an Defekten:

- 2x NWS
- Valeo Kupplung nach 46.000km -> Tausch auf Metall-Geber/Nehmer

Bremsscheiben waren nach 90Tkm runter.
Ansonsten wurden umgebaut bevor es zum Defekt kam; der Heizungshahn auf Keramikausführung, mech. Kettenspanner, Dämmmatten gegen Armaflex + Alubutyl und Fettparty beim Jens.
"Upgrades" im weitesten Sinne war die original Beleuchtung gegen LED (war auch das erste was gleich rausflog) zu tauschen, das Steuergerät vom Daniel gepimpt und für mich auch ganz wichtig, den originalen LPG-Vorschalldämpfer bei Mergner gegen eine TÜV konforme Lösung zu tauschen.
Wirklich liegen geblieben bin ich bis jetzt noch nicht, obwohl die 300km Fahrt nach Hause mit fast wirkungsloser Kupplung kein Zuckerschlecken war.

Ansonsten weiß der Lada durch viele nervige Kleinigkeiten zu entzücken, bspw. die sich immer wieder verstellende Zentralverriegelungsmechanik in den Türen oder die (im Dunkeln) ausfallende Beleuchtung des Kombiinstruments, wenn man die Ursache noch nicht kennt.
Auch gut war der sporadisch nicht anspringende Anlasser(Wackler am Relais).
Trotzdem liebe ich diese schrullige Kiste und hoffe, dass er mir noch lange erhalten bleibt.
An weiteren Optimierungen bin ich momentan an einem Umbau des Heizungslüfters dran, der bei gleicher Luft weniger Lärm macht.

Re: Erfahrungen ab der 16-er Generation

Verfasst: 19. Januar 2020, 10:35
von Makrochip
maxxe hat geschrieben:...mich auch ganz wichtig, den originalen LPG-Vorschalldämpfer bei Mergner gegen eine TÜV konforme Lösung zu tauschen.
Das habe ich dato noch nicht gelesen... Ich kenne das eh andersrum das Leute mit LPG sich was selber "stricken" (meist Rauswurf des MSD und ESD an dessen Position) um das Rohrgewussel zu beseitigen.
Wirklich liegen geblieben bin ich bis jetzt noch nicht, obwohl die 300km Fahrt nach Hause mit fast wirkungsloser Kupplung kein Zuckerschlecken war.
maxxe hat geschrieben:...die sich immer wieder verstellende Zentralverriegelungsmechanik in den Türen
Da es sich hierbei wohl um ne Nachrüst-ZV handeln wird gehe ich davon aus, dass bei Dir mittels solchen Klemmschrauben Bild das Gestänge fürs "Knöpfchen" mit der Stange des ZV-Motors verbunden werden. Meistens sind verrutschende Klemmschrauben das Problem. Dafür gibt es eigentlich 2 Ursachen:

1. Die Gewinde für die Kreuzschlitzschrauben in den Klemmschrauben haben zuviel Spiel - Du kannst die also Anziehen wie Du willst nach einer gewissen Zeit vibrieren die sich los. Lösung: Alle Kreuzschlitzschrauben raus - die Gewinde mit Schraubenkleber(=>Loctite) versehen und das Ganze wieder zusammenschrauben.

2. Die Stangen am originalen Schließmechanismus sind zu glatt. Auseinanderbauen an der Stelle wo die Klemmschrauben hinkommen mit Schleifpapier anrauen und dann wieder zusammenbauen. Wenn Du das eh schon auseinander hast auch hier gleich die Klemmschrauben mit Schraubenkleber versehen.

Um ein böses Erwachen zu vermeiden: Vor den Schraubenkleber-Exzessen das Gestänge so einstellen das es perfekt funktioniert und sichtbare Markierungen am Gestänge machen an denen Du dich später beim Zusammenbau orientieren kannst. Sonst wird es, sagen wir mal, interessant wenn Du die mit Schraubenkleber gesicherten Klemmschrauben aufmachen willst :wink:

Re: Erfahrungen ab der 16-er Generation

Verfasst: 20. Januar 2020, 07:27
von christian@nivatechnik.de
Makrochip hat geschrieben:Das habe ich dato noch nicht gelesen... Ich kenne das eh andersrum das Leute mit LPG sich was selber "stricken" (meist Rauswurf des MSD und ESD an dessen Position) um das Rohrgewussel zu beseitigen.
Ich vermute, genau das wird "maxxe" auch meinen, denn die Mergner-Lösung sieht genau so aus

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Re: Erfahrungen ab der 16-er Generation

Verfasst: 20. Januar 2020, 12:08
von maxxe
Richtig Christian.

Re: Erfahrungen ab der 16-er Generation

Verfasst: 20. Januar 2020, 12:38
von christian@nivatechnik.de
maxxe hat geschrieben:Richtig Christian.
...wäre nett, wenn man sein geschriebenes noch mal liest, bevor man es sendet.
Grundsätzliche Fragestellungen die zur Überprüfung dienen und nicht nur in Foren nützlich sind:
was wollte ich sagen/fragen?
Was habe ich tatsächlich geschrieben?
Was könnte der Leser verstehen/mißverstehen?

Danke!
omm