Dieser teilweise unrunde Motorlauf ist auch bei meinem Fahrzeug von Anfang an vorhanden.
Die Werkstatt konnte auch "nichts" feststelle,...
Gruß
Andreas
Moderator: christian@nivatechnik.de
Wenn es das Phänomen ist was ich glaube, hab ich das auch seitdem er neu war. Dieses seltsame alle paar 100 Umdrehungen zündet ein Zylinder mutmaßlich mal nicht richtig mit. Unregelmäßig, immer wann anders, mal 30 Sekunden nicht, dann 5 mal in 30 Sekunden...SchelderWald hat geschrieben:Jepp...bei meinem ist es genau das gleiche..![]()
Habe meinem schon einen Satz neuer NGK und Zündkabel spendiert-aber geändert hat sich gar nichts.
NöYashu hat geschrieben: Darüber hinaus ist der Ansaugtrakt ja für SPI (in diesem Sinne ist der Vergaser ja auch ein SPI) entwickelt und (vielleicht sogar berechet und) optimiert.
Liest sich hübschYashu hat geschrieben:Auch mein '12er MPI hat das leichte Fehlzünden; und ich vermute, dass es bei sehr vielen MPIs und auch nicht nur beim Niva auftritt, im Gegensatz zum Vergaser und SPI. Der Grund sind drehzahlabhängige Turbulenzen (Inhomogenitäten) im Ansaugtrakt, die zu unterschiedlichen Liefergraden (d.h. unterschiedlichen Luftdrücken vor den EInlassventilen, dort wo Kraftstoff eingespritzt wird) führen, was wiederum manchmal dazu führen kann, dass die Einspritzmenge in einem einzelnen Zylinder zu hoch oder zu niedrig sein kann, da der Luftmassenmesser ja nur die insgesamt angesaugte Luftmasse (also von allen vier Zylindern) berechnet, nicht für jeden Einzelnen Zylinder separat. Darüber hinaus ist der Ansaugtrakt ja für SPI (in diesem Sinne ist der Vergaser ja auch ein SPI) entwickelt und (vielleicht sogar berechet und) optimiert.
Wenn das so wäre...damit schaffst Du sicher nicht mal Euro2Yashu hat geschrieben:dass die Einspritzmenge in einem einzelnen Zylinder zu hoch oder zu niedrig sein kann,
Überhaupt nicht, da Reihenvierzylinder derart gleichmäßig laufen, kann man, besonders beim Niva, wo der Motor schwingungs- und geräuschmäßig noch nicht so entkoppelt ist, jede einzelne Zündung, die "anders" verläuft, bemerken. Und dass es "nur" alle paar Sekunden, wenn überhaupt, kleine "Ruckler" gibt, wäre im Gegenteil ja sogar Beleg für geringe Fehlerrate, so etwa eins zu 10000...christian@lada-ig.de hat geschrieben:
Liest sich hübsch...aber rechne doch mal die anzahl der Zündungen pro Sekunde im Leerlauf (800 U/min) aus .....da müssten ganz schön viele "ausfallen", damit man das sieht
Wieso daschristian@lada-ig.de hat geschrieben:Wenn das so wäre...damit schaffst Du sicher nicht mal Euro2Yashu hat geschrieben:dass die Einspritzmenge in einem einzelnen Zylinder zu hoch oder zu niedrig sein kann,
Dass stimmt so nicht.Yashu hat geschrieben:da der Luftmassenmesser ja nur die insgesamt angesaugte Luftmasse (also von allen vier Zylindern) berechnet, nicht für jeden Einzelnen Zylinder separat.
Interessanter Punkt, den ich gar nicht bedacht habe.AET hat geschrieben:Dass stimmt so nicht.Yashu hat geschrieben:da der Luftmassenmesser ja nur die insgesamt angesaugte Luftmasse (also von allen vier Zylindern) berechnet, nicht für jeden Einzelnen Zylinder separat.
Der Luftmassenmesser misst kontinuierlich die Luftmasse.
Das Steuergerät kann daher Anhand des Nockenwellensensors die einzelnen Luftschübe den einzelnen Zylindern zuordnen.
Es fließt ja nicht kontinuierlich der gleiche Luftstrom. Eigentlich hast du vor und zurück pulsierende Luftschtrömungen.
Ich persönlich denke, dass die modernen Abgaswerte die Motorsteuerung einfach dazu zwingen, so nah an der Klopfgrenze zu fahren,
dass der Motor sich halt bei erreichen dieser immer mal kurz verschluckt.
Gruß
Rainer
Da hast du natürlich recht.Yashu hat geschrieben: Was der Luftmassenmesser allerdings nicht erfasst ist, welcher Art die Luftströmung hinterher im Saugrohr ist. Wenn es dort, warum auch immer (Moglichkeiten hier wären leichte Oberflächenrauhigkeiten des Angaugkrümmers im Rahmen der Produktionstoleranzen weil Gussteil, Vibrationen, Inhomogenitäten der Lufttemperatur, damit zusammenhängend unterschiedliche Massenträgheit(en) der Luft, etc...) zu Unregelmäßigkeiten kommt, kann es sein, dass sich wiederum im Einzelfall mal kein optimal gezündetes Gemisch ergibt.
Ich kann hier auch nur auf mein eingeschränktes Mechatroniker-Wissen zurück greifen. (Und das ist zwar noch nicht ganz so lange her aber auch nicht mehr ganz frisch.Auf der anderen Seite ist mir aber nicht klar, was eine "erfolgreiche Verbrennung" mit der Klopfgrenze oder "Verschlucken" zu tun hat. Wie ist da der Zusammenhang? Nach meinem Wissensstand kann unter bestimmten Umständen sogar eine klopfende Verbrennung effizient sein. Kann sein, dass ich das falsch verstanden habe, aber ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass so Mitte der nuller Jahre Opel bei einigen Motoren (war das der Y12XE?) in gewissen Lastzuständen die klopfende Verbrennung sogar zugelassen hat, ergo ein Motor damit also funktionieren und auch rundlaufen kann. Aber wie gesagt, all dies ist Laienwissen meinerseits, zuzüglich einiger m.E. plausiblen Überlegungen.
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Wenn du jemanden kennst, der dir dazu eine Simulation erstellt und dann ein passendes Motorkennfeld erstellt und aufspielt.Das bringt mich ja fast zwangsläufig zur Frage, ob der Niva nicht recht einfach durch Veränderung des Ansaugbereichs in seiner Leistung gesteigert werden oder aber einen fülligeren Drehmomentverlauf bekommen kann (was mich mehr reizen würde, möglicherweise ist ja ein 1700er auf mindestens 150 Nm zu bringen). Ganz ohne andere Nockenwellen? Zum Beispiel durch ein Schaltsaugrohr (Siehe Opel X25XE, X30XE, nur dann halt für eine Vierzylinder, oder man schaut bei Yamaha nach)?