Vorgehensweise und Schrauben Federlagerung und untere Lagerschale

Federn, Achsaufhängung, Radlager, Höherlegungen, ..

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fiorino
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Re: Vorgehensweise und Schrauben Federlagerung und untere Lagerschale

Beitrag von fiorino »

Bepone hat geschrieben:
10. November 2023, 13:03
Darüber bin ich auch gestolpert, aber das schließt ja nicht aus, dass man dennoch etwas zusätzlich demontieren muss, oder? .,,.
Für mich sieht das so aus, als ob sich der obere Querlenker bei stehendem Fahrzeug bereits leicht auf dem Gummipuffer des oberen Bockes abstützt?

VG
Benjamin
Naja, wenn er aufgebockt ist, und das Rad ist ab dann drückst halt solange per Wagenheber bis der Gummipuffer frei ist. Dann losschrauben und austauschen - ein Knebel und ein- oder zwei 1/2" Verlängerungen + einer 6-Kant Nuß (nicht 12-Kant) leisten hier gute Dienste.

Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, kannst dann noch den Einschweißbolzen des unteren Anschlags abreißen wenn Du versuchst die Mutter zu lösen :?
Bepone
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Re: Vorgehensweise und Schrauben Federlagerung und untere Lagerschale

Beitrag von Bepone »

Exakt diese Stelle ist mein Sorgenkind, man kommt auch recht bescheiden ran, wenn der Querlenker darüber ist.
Erstmal muss ich mir noch eine Nuss SW16 besorgen, bisher kannte ich M10 nur mit SW17.

Wenn bei auf den Rädern stehendem Auto der Querlenker bereits den Gummipuffer eindrückt, wo soll ich bei demontiertem Rad denn mit dem Wagenheber drücken, um das freizubekommen?


VG
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fiorino
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Re: Vorgehensweise und Schrauben Federlagerung und untere Lagerschale

Beitrag von fiorino »

Bepone hat geschrieben:
10. November 2023, 19:10

Wenn bei auf den Rädern stehendem Auto der Querlenker bereits den Gummipuffer eindrückt, wo soll ich bei demontiertem Rad denn mit dem Wagenheber drücken, um das freizubekommen?
Wagen auf Bock stellen - Rad ab (das Du Platz zum arbeiten hast) dann mit dem Wagenheber soweit über den Unterenlenker nach oben entlasten bis der Gummipuffer frei ist (also die Feder drücken).
Bepone hat geschrieben:
10. November 2023, 19:10
Erstmal muss ich mir noch eine Nuss SW16 besorgen, bisher kannte ich M10 nur mit SW17.
Wäre mir neu dass das SW 16 wäre :?
Bepone
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Re: Vorgehensweise und Schrauben Federlagerung und untere Lagerschale

Beitrag von Bepone »

Wenn ich am unteren Querlenker drücke, hebe ich letztlich nur das Auto an und der Puffer kommt immer noch nicht frei. Sonst wäre er doch frei, wenn das Auto ganz normal mit Eigenlast da steht . .,,.
Klappen würde das , wenn ich noch etwas Gewicht auf den Vorderwagen bringe, damit er mehr einfedert.

Über SW16 habe ich mich auch gewundert, habe ich aber so vorgefunden. Die 17er Nuss wackelte sehr und einen geköpften 16er Ringschlüssel bekam ich locker drauf. Der ist aber nicht mehr "frisch" und mir das Risiko des Runddrehens der Mutter zu groß.
Nach alter DIN-Norm war das anscheinend mal SW16 und wurde irgendwann auf 17 geändert, ebenso M12, was mal SW18 war und nun 19 ist.

Laut Teilekatalog hat der Stehbolzen / die Mutter Feingewinde M10x1,25, haut das hin? Zwecks Beschaffung einer neuen Mutter.


VG
Benjamin
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michaniva
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Re: Vorgehensweise und Schrauben Federlagerung und untere Lagerschale

Beitrag von michaniva »

Bepone hat geschrieben:
10. November 2023, 20:29

Nach alter DIN-Norm war das anscheinend mal SW16 und wurde irgendwann auf 17 geändert, ebenso M12, was mal SW18 war und nun 19 ist.
Genau anders rum sind die Schlüsselweiten geändert, deswegen benutze ich auch immer meist mein eigenes Werkzeug wenn ich mal auf Arbeit in der Werkstatt bin.
Bei der besagten Mutter ist aber keine Norm am nicht passen schuld, sondern einfach der Rost.
Laut Teilekatalog hat der Stehbolzen / die Mutter Feingewinde M10x1,25, haut das hin?
Ja das passt

Grüße Micha
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Bepone
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Re: Vorgehensweise und Schrauben Federlagerung und untere Lagerschale

Beitrag von Bepone »

Wieso anders herum? Bei allen aktuellen Schrauben und Muttern finde ich SW17 oder 19 vor...

Der Rost könnte natürlich Schuld sein, wobei ich letztens beim Wechsel aller Längslenker / Stoßdämpfer / Panhardstab hinten die Erfahrung gemacht hatte, dass Schrauben und Muttern zwar auch alle gut verrostet waren, der Antrieb aber jeweils noch relativ gut intakt war . Aber die standen auch nicht im Wasser.

Danke für die Bestätigung bezüglich Gewinde, da kann ich im Vorfeld eine passende Mutti aus der Firma mitbringen und dremle die alte vielleicht gleich auseinander. Dann bleibt wenigstens der Stehbolzen heil.


VG
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michaniva
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Re: Vorgehensweise und Schrauben Federlagerung und untere Lagerschale

Beitrag von michaniva »

Bepone hat geschrieben:
10. November 2023, 22:04
Wieso anders herum? Bei allen aktuellen Schrauben und Muttern finde ich SW17 oder 19 vor...
Bei der "moderneren" ISO Norm sind die Schlüsselweiten M10, 12 und 14 verkleinert. Mercedes LKW hat das richtig ausgekostet und deshalb findet man fast nur 16er, 18er, und 21er Schlüssel bei uns auf Arbeit

Grüße Micha
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Epicuro
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Re: Vorgehensweise und Schrauben Federlagerung und untere Lagerschale

Beitrag von Epicuro »

michaniva hat geschrieben:
10. November 2023, 22:16
Bei der "moderneren" ISO Norm sind die Schlüsselweiten M10, 12 und 14 verkleinert. Mercedes LKW hat das richtig ausgekostet und deshalb findet man fast nur 16er, 18er, und 21er Schlüssel bei uns auf Arbeit
Grüße Micha
Und wer war Schuld?
Die EU wollte den Engländern entgegen kommen:
17 wurde zu 16
19 wurde zu 18
nur die 21 blieb, da mussten die Engländer ihre Schlüsselgrösse anpassen.
In der Heizungsbranche war Buderus der erste, der die Schraubenköpfe verkleinert hat.
Anfangs hatte kaum ein Monteur die richtigen Schlüssel um die Schrauben zu lösen.
Allmählich haben sich die Jungs dran gewöhnt.
Peter
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Bepone
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Re: Vorgehensweise und Schrauben Federlagerung und untere Lagerschale

Beitrag von Bepone »

Na sei es drum, wenn man das weiß, dann kann man sich ja wappnen.
Jetzt muss ich nur mal schauen, ob die M12er an der Rückseite des Bockes nicht etwa SW18 haben und ich da auch noch eine Nuss besorgen muss.

VG
Benjamin
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Bepone
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Re: Vorgehensweise und Schrauben Federlagerung und untere Lagerschale

Beitrag von Bepone »

Hallo,

nur um es zum Abschluss zu bringen, den oberen Bock habe ich am Samstag gewechselt. Vorher tagelang regelmäßig Rostlöser gesprüht.
Die drei Schrauben des oberen Traggelenkes wollten trotzdem nicht raus, also das Traggelenk drin gelassen.
Die Verbindungsmutter M10x1,25 zwischen oberem und unteren Bock ließ sich nach warmmachen relativ gut lösen, die beiden Muttern M12x1,25 der langen Schrauben durch den Längsträger waren hartnäckiger. Die vordere musste ich mit Hilfe lösen (Helfer hat im Motorraum gegengehalten), die hintere kam mit dem Schlagschrauber, daher konnte ich dabei selbst im Motorraum gegenhalten.
Den Bock bekam ich dann so raus- und wieder reingefummelt, mit dem Querlenker darüber.

Längsträger und unterer Bock sind noch relativ gut intakt und wurden nur gereinigt und gut mit Fluidfilm eingeschmiert.


Nochmal danke an alle für die Tips und Hinweise!

VG
Benjamin
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schisser
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Re: Vorgehensweise und Schrauben Federlagerung und untere Lagerschale

Beitrag von schisser »

Moin,
wenn bei deinem Auto der obere Querlenker auf dem Gummipuffer (also dem Ausfederpuffer) aufliegt loht es sich den durch kürzeren neueren auszutauschen. Das Auto fährt sich dan deutlich geschmeidiger. Quick&dirty einfach 3cm abschneiden.
Weil ich´s sonst vergesse: Gruß an alle!
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