Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

ihr habt Bilder oder Videos von eurem Niva? immer her damit...

Moderator: christian@nivatechnik.de

schisser
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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von schisser »

Moin,
unsere haben einen PU-Lack drauf. HighGloss, gerollt. Ist ein Einkomponenten Lack der auch mit Härter angerührt werden kann. Branto 3in1 braucht ewig zum trocknen, haben unsere teilweise als Grundierung drunter.
Pu-Lack ist ziemlich Witterungsbeständig, recht leicht zu verarbeiten und glänzt. Mechanisch auch robust. Mehr als 1,5 Liter wirst Du für den Niva nicht brauchen.
Weil ich´s sonst vergesse: Gruß an alle!
Lada Niva, schmutzig weiss Bj 2007
Lada Niva, grün, Bj 2005
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christian@nivatechnik.de
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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von christian@nivatechnik.de »

Beim spritzen ist der primäre Vorteil der Rostschutzfähigkeit von Brantho Korrux dahin: die Schichtdicke. Also rechne lieber mit mind. 2x lackieren.
Bei den aktuellen Temperaturen trocknet das schlecht.
Brantho Korrux 3in1 ist mWn nur mit sich selbst überlackierbar.
Das schränkt die Auswahl in der Zukunft ein.

Wenn schon so "pfuschen", dann lieber Rostschutzlack (wie Hammerite) vom Discounter. Kann man auch spritzen, funktioniert und kostet noch weniger.
Den Tip habe ich von einem Lackentwickler: Silber hat die besten Rostschutzeigenschaften.
Und auch hier gilt: viel hilft viel.
Gruß christian@nivatechnik.de

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Beddong
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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von Beddong »

Von mir...wie immer...EP-Zinkphosphat als Grund und dann PU-Decklack...Robust und gut.
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der_nanno
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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von der_nanno »

Danke für die Tips - wie so oft, es lohnt sich halt hier im Forum zu Fragen. Dann wirds wohl günstiger PU-Lack werden, damit hab ich schon Sachen lackiert und das ist ganz hübsch geworden.

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NivaFelix
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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von NivaFelix »

Ich habe meinen mit Brantho Korrux Nitrofest gerollt (3 Schichten).
Die Dachhaut fehlt allerdings noch.
Bisher habe ich etwas über 5L verbraucht.
(ich habe aber auch alles auseinandergenommen und überall und nirgends lackiert)
Lada 4x4 Bj. 09/2010 (Euro 5), Zwischenmodell des M (z.B. neue Kupplung, aber Kardanwellen, alte Verkleidung, alte Türen)
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BabuschkasEnkel
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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von BabuschkasEnkel »

christian@nivatechnik.de hat geschrieben:
7. Dezember 2022, 09:37
Beim spritzen ist der primäre Vorteil der Rostschutzfähigkeit von Brantho Korrux dahin: die Schichtdicke. Also rechne lieber mit mind. 2x lackieren.
Bei den aktuellen Temperaturen trocknet das schlecht.
Mit vielen dünnen Schichten bekommt man auch ganz brauchbaren Schutz hin, ich habe hier so ein Traktor-Heckgewicht als Referenzobjekt stehen. Nur die Macken durch das angefahren werden rosten, der Rest bleibt stabil...
christian@nivatechnik.de hat geschrieben:
7. Dezember 2022, 09:37

Brantho Korrux 3in1 ist mWn nur mit sich selbst überlackierbar.
Das schränkt die Auswahl in der Zukunft ein.

IMG_20221207_185238.jpg
IMG_20221207_185238.jpg (125.1 KiB) 1436 mal betrachtet
omm

Schwierig ist das anschleifen von noch zu jungem 3in1. Das geht am Besten mit Schleifflies, alles andere verstopft und zieht dann Riefen, jedenfalls nach meinen Erfahrungen.
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der_nanno
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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von der_nanno »

Danke für die Lack-Tips, ich hab mich zwischenzeitlich mit meinem lokalen Farben- und Lackhändler unterhalten und da wurde mir ein recht gutes Angebot für Kunstharzlack inkl. chem. Härtungsbeschleuniger für niedrige Temperaturen angeboten. Ich denke, so werd' ich das probieren.

Der Haken mit dem dokumentieren ist ja, es reicht nicht, wenn man nur Fotos macht, man muss sich halt schon auch noch an die Geschichte dazu erinnern und sollte sich nicht (komplett) erschlagen lassen von der Masse an Material die man hat. Dieses Mal gehts um Sachen, wo ich mich als Motorradschrauber ein bissl wohler fühle als mit der Blecharbeit.

Da ein nicht unerheblicher Reiz (meines) Nivas davon ausgeht, dass die Technik so überschaubar ist wie bei einem Motorrad aus den 80ern/90ern, hat mich der Solex auf meinem 91er 1600er vorsichtig gesagt ein bissl "beunruhigt". Mittlerweile hab ich zwar ein ganz gutes Gefühl dafür, was jeder Schlauch getan hätte, aber da locker die Hälfte rissig war und mind. ein Drittel mehr oder minder undicht, war mir klar, dass ich da nie einen vernünftigen Leerlauf hinkrieg.

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Auf Anraten vom Christian habe ich eigentlich nach einem neuen Weber geschaut. Eigentlich, bis ich dann zufällig mit der (Groß-)Mutter einer Bekannten ins Gespräch kam, deren Mann kürzlich verstorben ist. Es hat sich rausgestellt, dass er nicht nur begeisterter Jäger war, sondern auch hervorragenden Geschmack bei Autos hatte. Wie dem auch sei, 30 Jahre Lada Niva führen dazu, dass er sich ein recht ergiebiges Lager an Ersatzteilen zurechtgelegt hat.

Also hab ich neben einem Weber auch gleich noch den passenden Ventildeckel und einen Satz Stahlfelgen mit uralten Nokians drauf mitgenommen.
Mit ein bisschen Lack, läuft er zwar auch nicht besser, aber gleich viel hübscher.

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Ohne den Solex und ohne den Ventildeckel konnte ich mal einen ersten, vorsichtigen Blick auf die Steuerkette und in den Schacht werden und da war zumindest mal nix offensichtlich abwesend.

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Die Gelb-chromatierten Niederhalter und der glänzend schwarze Deckel schaun in Natura ehrlicherweise viel beeindruckender aus als auf dem Foto...

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Den Weber mal "as is" draufgeschraubt und geschaut was passiert.

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Diese Box ist jetzt glücklicherweise auch endlich überflüssig. (Harrt aber noch des Ausbaus)

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Gefühlt ist der Kabelbaum ja fast so dick, wie der vom restlichen Auto. Vorallem ist er aber im Motorraum von div. Werkstätten und Bastlern ziemlich zerfleddert worden, was es dort nicht viel schlimmer aussehen lässt.

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Ungeachtet was andere möglicherweise denken, der Weber im obigen Zustand war absolut ausreichend um den Genossen mal bis in die väterliche Garage/Gartenhütte zu fahren. Wenn er schon mal warm ist, kann man ja auch gleich mal einen Ölwechsel machen. Das Öl, dass rausgekommen ist, hat zwar ein wenig nach Benzin gerochen, aber war jetzt nicht dramatisch schlecht und Brösel/Metallschlieren sind auch nicht mitgekommen, wird also schon passen. (Sowie er ein bissl Probefahr-bar ist, kommt das Öl wieder raus und dieses Spiel werde ich in den ersten 1000km sicher 2-3 Mal wiederholen um den alten Ölschlamm rauszukriegen und einen guten Blick draufzuhaben, ob sich nicht doch noch was verabschiedet.)

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Es ist halt schon nett zu arbeiten am Niva... Ölfilterwechsel wie ein zivilisierter Mensch und nicht grunzend und fluchend sich irgendwo die Hand zu zerkratzen.

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Die erste Schweißarbeit am Niva - und das erste große Schreckmoment, der gebrochene Kühlerlüfterschutz hat ganz abenteuerliche Geräusche gemacht.

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Wer hätt' es gedacht, das Loch war im Armaturenbrett schon vorgesehen. Chokezug rein und passt.

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Ich weiß nicht, ob das 2107er Lenkrad an meinem original ist oder nicht (auf der Rückseite ist eine UdSSR-Markierung drauf), aber es war mit Klebeband geflickt und ich hab für quasi kein Geld ein fast neues Lenkrad erstanden.

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Der Moment, wenn man dann im eigenen Auto sitzt und zum ersten Mal ist was richtig final fertig... der Grinser war gefährlich groß.

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Der Weber ist natürlich nicht umsonst im Lager gelegen. Ersten war die Beschleunigerpumpen-Membran hin, zweitens die Dichtung zwischen den Gehäusehälften und drittens hat die Schwimmernadel nicht mehr gedichtet. Ach ja, und die Stehbolzen zum Luftfilterkasten hat auch wer geklaut.

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... aber der Schwimmer schwimmt.

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Am Boden ein paar Ablagerungen - wesentlich lustiger allerdings: zwei 150er Hauptdüsen in der Schwimmerkammer - also falls noch wer eine 112er in OEM-Qualität hat? Lt. Liste wäre 112/150 die korrekte Abstimmung. Baxter meint eine 120er schadet auch nicht.

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Sollte ich den jemals entsorgen müssen, muss ich mir allerdings das Schild aufheben. (Da ist er übrigens frisch gereinigt - schaut auf dem Foto nicht so aus, ich weiß...)

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ABER, nach einer kleinen Benzinpumpen-Einstellungsaktion läuft der Genosse endlich mit Sprit aus dem eigenen Tank und nicht mehr aus dem Kanister, der am Scheibenwischer angehängt ist. (Das grüne ist Sprit-Stabi für Kettensägen, der hat dann auch ein paar Schmieradditive und weiß der Kuckkuck was noch für ätherische Öle und linksdrehende Schwermetalle drin... Fakt ist allerdings: das Zeug funktioniert, ich hab seit 2-3 Jahren keinen Kettensägen-Vergaser mehr zerlegen und putzen müssen für meinen Vater.)

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Ein Bild eines herrlich absaufenden Vergasers, weil der Benzindruck zu hoch ist:

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Da ich das mit der Benzinpumpe aber eigentlich nicht als erstes gemacht hab und auf meinem Verteilerfinger und auch der Verteilerkappe noch "CCCP" draufstehen, war ich geneigt die einfach mal auszutauschen... Vorallem weil beide doch etwas Grünspan angesetzt haben.

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Das übliche Service-Paket.

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Weniger lustig: bei meinem Zündverteiler war wohl schon seit Jahren kein Öl mehr an irgendwelchen Schmierstellen, zB den Fliehkraftgewichten. Entsprechend hakelig war alles. Eher ein Beweis für das Potenzial, dass in so einem Lada-Motor schlummert als sonst was, dass er so (eigentlich recht manierlich) gelaufen ist.

https://blogger.googleusercontent.com/i ... _4010.jpeg

Viel hilft viel. Und um den Verteilerfinger zu montieren, muss die Grundplatte angehoben werden. (War mir auch neu)

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Auch spannend: Brisk-Kerzen mit Lada-Logo drauf sind billiger als ohne...

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Mehr als nur ein Mensch hat mich davor gewarnt, dass die Vergaser-Reparatursätze (vorallem die preiswerten) sich in zwei Gruppen einteilen lassen: kompletter Schrott und vermutlich kaum besser als die verschlissenen Originalteile. Was macht man in so einem Fall? Man kauft Rep-Sätze von unterschiedlichen Händlern.

Aus dem ersten Satz sah die Schwimmernadel nach ca. 10 Minuten Betrieb so aus - aber die Düsen waren zumindest mittig gebohrt.

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Der andere Satz erlaubte sich immerhin schon einen farbigen Beipackzettel und die Schwimmernadel war recht brauchbar. Dafür waren die Düsen so unglaublich unbrauchbar, dass ich nicht mal nachgemessen habe, ob die Bohrungen stimmen könnten. (Und der Federbügel der Schwimmernadel lag nur lose bei.)

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Aber eigentlich viel wichtiger: der Genosse läuft. Noch weit entfernt von perfekt, aber er springt an und nach kurzem aufwärmen (wer kanns ihm verdenken bei unter 0 Grad) läuft er dann in einem durchaus erträglichen Leerlauf.

https://www.youtube.com/watch?v=b_snGCC8SKA

Auf dem Blog ist die Geschichte im originalen Text zu lesen und etwas anders gereiht bzw. mehr für Nicht-Niva-Fahrer aufbereitet:

https://greasygreg.blogspot.com/2022/12 ... art-5.html
Zuletzt geändert von der_nanno am 12. Dezember 2022, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von jhl »

der_nanno hat geschrieben:
12. Dezember 2022, 10:29
…ohne den Ventildeckel konnte ich mal einen ersten, vorsichtigen Blick auf die Steuerkette und in den Schacht werden und da war zumindest mal nix offensichtlich abwesend.

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Moin,

fehlt die Beruhigerschiene oder ist die aus einem anderen Grund nicht zu sehen?

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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von BabuschkasEnkel »

jhl hat geschrieben:
12. Dezember 2022, 11:24
der_nanno hat geschrieben:
12. Dezember 2022, 10:29
…ohne den Ventildeckel konnte ich mal einen ersten, vorsichtigen Blick auf die Steuerkette und in den Schacht werden und da war zumindest mal nix offensichtlich abwesend.

Bild
Moin,

fehlt die Beruhigerschiene oder ist die aus einem anderen Grund nicht zu sehen?

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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von der_nanno »

Sollte man die aus dem Winkel sehen können? Steuerkette, Schiene und Spanner liegen sowieso bereit...
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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von BabuschkasEnkel »

Ja, auf dem Bild rechts aus der Ausbuchtung, wo die Kette hochkommt, sollte die Spitze des Beruhigers raus stehen!
Also in Fahrtrichtung links ;-)
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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von jhl »

der_nanno hat geschrieben:
12. Dezember 2022, 12:12
Steuerkette, Schiene und Spanner liegen sowieso bereit...
Kettenräder auch? Wenn es mein Auto wäre, dann würde ich nicht nur die Kette sondern auch die Kettenräder erneuern. Wenn denn erneuert werden muss
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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von der_nanno »

Die haben beim Reinschaun nicht so schlecht ausgeschaut - die Kette tausche ich primär, weil das Auto vermutlich 13 Jahre gestanden ist und außen auf den Gliedern etwas Flugrost war. Aus Erfahrung mit Motorradwiederbelebungen ist das ein recht schmaler Grat zwischen "wird wieder" und "steifes Glied" und deswegen Kettenriss...
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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von jhl »

der_nanno hat geschrieben:
12. Dezember 2022, 15:16
Die haben beim Reinschaun nicht so schlecht ausgeschaut - die Kette tausche ich primär, weil das Auto vermutlich 13 Jahre gestanden ist und außen auf den Gliedern etwas Flugrost war. Aus Erfahrung mit Motorradwiederbelebungen ist das ein recht schmaler Grat zwischen "wird wieder" und "steifes Glied" und deswegen Kettenriss...
Dann würde ich gleich alles erneuern. Wie gesagt, ICH würde das tun. Wenn man schon mal dran ist und alles auseinander hat, dann ist wenigstens alles chic. Allerdings ist mein Motto auch: „Viel hilft viel.“.
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Re: Nannos Niva 1600 - Genosse Gefährt

Beitrag von der_nanno »

Sicher ned falsch der Ansatz - ich werds mir anschaun, wenn ich soweit bin. Jetzt muss ich nur mal das Blech fertig kriegen, das ist im Moment der letzte große Kampf, dann geh' ich die Technik an.
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