Dienstag, zweiter Tag
Morgenstund hat Kaffee im Mund
Kaum raus ausm Camp gibts auf einmal hektische Durchsagen im PMR und gewaltigen Lärm. Ah, Gegenverkehr
Der Zil ist so angeballert gekommen, dass Derek sich samt Thorsten und G in den Graben retten musste...
Hinten stauts auch. Rushhour halt
Ganz allein ist man auch dort nicht
Die Sonne brannte auf den freien Flächen jedes Wassertröpfchen weg, zeitweise hat es ordentlich gestaubt!
Kurze Zwischenpause um Erfrischungen einzukaufen
Famoses Wetter
Wir schrauben uns einen Berg hinauf... Ziel ist eine alte Ruine auf der Spitze
Mit jedem Meter wird es kühler und siehe da: SCHNEE
Doch dann gibt es erstmal kein Weiterkommen
Wir überlegen ob und wie wir uns den Weg durch den sehr nassen und schweren Schnee bahnen könnten. Zwischenzeitlich murmelt Romi etwas und steigt den Hang hinab Richtung Tal. Er geht die Wiese ein paar hundert Meter hinunter, fotografiert etwas und kommt zurück.
"I heard that someone died last week offroading in this area. Rumors say that he flipped his Niva. It was here, down there in the grass is still his broken windshield"
Damit war dann der Entschluss recht schnell klar -> Umdrehen
Nachtrag: Romi hat heute (11.05) erfahren, dass es der Fahrer doch wohl auf ist. Glück gehabt!
Schöne Aussichten
Neue Wegplanung
Hinunter ging es einen Weg der nicht ohne war... Große böse Steine gemischt mit schmierigem Boden und mittlerem Gefälle. Hier hat sich das kurze VTG eindeutig bezahlt gemacht. Zentimeter für Zentimeter geht es voran.
Ein Stückerl weiter die nächste haarige Stelle. Der eigentliche Weg hinunter ist unpassierbar da Meter tief ausgewaschen. Also muss ein Weg rundherum genommen werden.
Mit dem schweren G waren solche Stellen nicht ohne... Immer wieder hat es ihn unaufhaltsam direkt Richtung Tal gezogen.
Hier spielen die Kaiman wieder ihre Vorteile aus. Seitenführung wie auf Schienen
Unten angekommen
Am Fuße des Hangs öffnete sich uns eine kleine Wiese samt See. Der perfekte Ort für die Mittagspause
Danach ging es nicht unspannend weiter. Die Regenfälle der letzten Zeit haben auf allen Wegen teils sehr steile Stufen hinterlassen.
Das war knapp. Zwei Räder wurden schon sehr, sehr leicht... Romi und Andrew eilen zur Hilfe.
Romi zeigt den sichereren Weg
Wenige Meter später eine Gabelung. Wackelige Brücke oder schleimiger Steilhang mit "freiem Fall"?
Romi hats vorgemacht, ich bin hinterher. Schon ein ungutes Gefühl wenn man im Wagen gute 10m lang nur zusehen kann während er polternd den Hang hinab rutscht.
Romi führte uns zu einer wunderbaren kleinen Wiese, direkt an einem Fluss. Traumhafter geht es kaum. Und nach den zwei langen, heißen Tagen hat eine "Dusche" wirklich gut getan
Nein, Andrew spaltet hier kein Holz sondern unser Fleisch fürs Abendmahl.
Die progressiven Federn die Romi kurz vor der Tour noch nachgerüstet hat, sind bei ihm durchgefallen. So wollte er nicht weiterfahren. Ein Freund von ihm brachte schnell zwei Kombifedern vorbei die auch kurzerhand eingebaut wurden.
Abendstimmung am Fluss
