wollte euch mal kurz von meinem Erlebnis vom Sonntag berichten.
Hier seht ihr einen frisch ausgefrästen Graben bei uns Im Wald:

Mit dem habe ich Bekanntschaft gemacht. Aber unfreiwillig. An dieser Stelle näHmlich etwas schwungvoll rückwärtsgefahren mit leichtem Lenkeinschlag. Der Übergang Weg/Graben war - trotz Schotter - extrem weich, und so ist der Arsch in den Graben gerutscht und der Vordere Reifen kam so am Übergang Graben/Weg zum stehen (mehr Graben als Weg). Also Sperre und Untersetzung rein, vorsichtig Gas gegeben und - schon war der Vordere Teil vom Wagen auch im Graben. Das ergab so ca. 30° Schräglage und beinahe Hang-Berührung. Dann erstmal Frau und Kind aussteigen lassen.
Meine Idee war rückwärts den Graben entlang zu fahren - denn da wurde er flacher. Allerdings ist der Niva schon am Hinterachsdiff und vorne am Querträger aufgesessen. Achja: Da ich am Mi. in die Werkstatt gehe habe ich schonmal (sowas mach ich gerne) den Unterfahrschutz demontiert. Na klasse !!!
Jedenfalls rückwärts versucht. Geht nix. Die reifen aufm Weg waren schon viel zu sehr entlastet und aufgrund der Schräglage hatten sie auch nur noch an der Kante Bodenberührung.
Also Ende der Fahrt.
Keine 100m entfernt war aber mein Nachbar am werkeln und kam hilfsbereit mit dem Defender an. Bergezeug habe ich immer im Kofferraum, und das hat sich jetzt mal bezahlt gemacht.
Ich wollte erst den Wagen im Flachen Winkel zum Graben rausziehen. Hatte Bedenken wg. zu hoher Querkräfte wenn man "fast rechtwinklig" ziehen würde.
Mit dieser Methode gings aber nur parallel den Graben entlang (der in dieser Richtung tiefer wurde).
Also doch etwas "heftigeren" Winkel gewählt (so 45° zum Fahrzeug), und schwups gings raus.
Tja, das war mein Sonntagserlebnis. Das Bild habe ich erst heute geknipst. Den Grabeninhalt kann man am besten mit "Sumpf" beschreiben.
Grüßle
timo


